Keine Zeit… für Beziehung!

Gerade jetzt, gerade heute,

gerade in der dunklen Jahreszeit wird es uns besonders bewusst; es fehlt an Herzlichkeit, Berührung, Wärme, wahre Gespräche, Zuneigung, Liebe, Zärtlichkeit, Anerkennung, Aufmerksamkeit, Freude teilen…

Schau mal um Dich, schau Deinem Gegenüber doch mal in die Augen!

Nimmt sie/er Dich wahr, nimmst Du sie/ihn wirklich wahr? Ist da ein kleiner Funken? Ist da ein kleines Licht, das grösser flackern könnte?

Was hälst Du von einem ganz besonderen Weihnachtsgruss für jede Person, die Dir heute begegnet?!

Verschenke ein bisschen Lebenszeit, ein bisschen Freude und Herzlichkeit, Wärme und ein Lächeln! Das hat nichts mit Flirten zu tun!

Wir sind begeistert, wenn wir sehen, wie Kinder vor Freude strahlen, welch reine Freude sie damit verbreiten können.

Die Fähigkeit, Kleinigkeiten als Glück zu empfinden! Warum haben wir Erwachsenen das so oft nicht mehr in uns? Haben wir es verlernt oder trauen wir uns nur nicht mehr, Gefühle zu zeigen?

Es gibt Länder, in denen Küsschen zur Begrüßung und zum Abschied selbstverständlich sind; eine Umarmung und ein herzliches und ernst gemeintes  „Wie geht es Dir/Ihnen?“ einfach dazu gehören.  Bei uns wird es, wenn es getan wird, sehr oft als reine Gewohnheit erlebt, nicht gespürt und nicht wirklich gehört.

Vielen ist die Berührung so fremd, dass sie gar nicht damit umgehen können. Aber auch ohne eine Berührung ist es möglich, sehr viel Wärme und Herzlichkeit in das Herz seines Gegenübers fließen zu lassen.

Manchmal reicht auch nur wahres Zuhören für ein paar Minuten!

Kommunikation… eine Selbstverständlichkeit?! Wir kommunizieren… auf Abstand!

Ist Dir auch schon aufgefallen, dass dein Gegenüber oft gar nicht „da“ ist!? Er ist mehr mit seinen Gedanken und seinem Umfeld beschäftig ist, als damit, Dir zuzuhören! Und umgekehrt, verhälst Du Dich auch so?

Mit den Gedanken schon wieder ganz woanders.  Warum ist das so? Weil wir etwa keine Zeit mehr haben? Könnte ja länger dauern, wenn wir uns auf ein gutes Gespräch einlassen, nicht wahr? Gebe Dir einen Ruck und mache auf die kleinen, schönen Dinge dieser Welt aufmerksam, die so mancher gar nicht mehr wahrnimmt in seiner Eile.

Freunde, Familie, Partner, Kinder, wir selbst… für alles benötigen wir Zeit, die wir vermeintlich nicht mehr haben. Fleissig sein wird gleichgesetzt mit viel Arbeit haben und vor allen Dingen keine Zeit! Erfolgreiche Menschen haben doch keine Zeit!

Nach wie vor stelle ich fest, dass eine Aussage „Er/sie hat ja so viel zu tun und hat einfach keine Zeit vorbei zu kommen“ gleichgesetzt wird mit „anerkannt sein und erfolgreich sein“. Wenn jemand sich wirklich Zeit nimmt für ein Gespräch, sagen andere: „Na, der/die ist nicht ausgelastet, könnte mal was tun“….Na, fällt Dir dazu ganz zufällig jemand ein?

Dass gerade die „Macher“ ,„Arbeitstiere“ oder auch „Workaholics“ sich insgeheim aber wünschen, sich einmal anlehnen zu dürfen,  loslassen zu können und Momente der Gefühle und der wahren Kommunikation genießen möchten, kommt uns erst gar nicht in den Sinn!

Im Grunde ist es heute ganz einfach, eine Beziehung zu beginnen. Und wenn sie zu Ende geht, sagen wir uns – wie um uns selbst zu entschuldigen -: „Ich habe ja eigentlich auch keine Zeit dafür“. Oder wir schieben die Schuld auf den anderen: „Er/sie hatte ja nie Zeit für mich“.

Bewunderst Du nicht auch insgeheim die Menschen, die immer wieder bei Dir anrufen, mit Dir Termine ausmachen, Dir kleine Aufmerksamkeiten zukommen lassen, Deinen Geburtstag nie vergessen..?! Was machen sie anders?

Im Geschäftsleben sagen wir gerne „gute Netzwerker“ dazu! Warum können so viele Menschen nachvollziehen, dass ein gutes Netzwerk  Geschäfte bringt, dieselben Menschen aber bei privaten Beziehungen die wohltuende Wirkung auf sich selbst komplett ausblenden?

Mach heute den ersten Schritt. Nimm Dir die Zeit für ein Miteinander! Nimm dir ein paar Minuten extra für wahre Kommunikation; die DIR gut tut, Dir Energie spendet und Dir die Begeisterung für Dein Leben erhält!

Fange damit an, Deinen täglichen Begegnungen  grössere Aufmerksamkeit zu schenken,  in die Augen zu schauen und ihnen zuzulächeln. Sage ihnen etwas Angenehmes, von Herzen!  Du wirst staunen, wie viel zu Dir zurückkommt!

Strahle heute… und morgen wieder! Nur Deine Einstellung zu Deinem Leben und Deine Prioritätensetzung in der Liste Deiner täglichen Aktivitäten sind es, die Dir „keine Zeit“ vorgaukeln!

Was bringt uns eine Karriere, die keine Zeit für echte Gespräche und Gefühle hat? Einsamkeit.

Wenn Du die Sehnsucht nach mehr Lebensgefühl vespürst, werde selbst aktiv!

ÖFFNE DIE TÜR!

Ich wünsche Dir einen herzlichen Tag, voller Freude und Ueberraschungen!

Ich schenke Dir eine strahlende Umarmung!

Deine

Noura

Ben Hassine

http://www.strahlendersonne.eu – Weil DU für die Welt wichtig bist!

PS: Weil dieser Bericht vor ein paar Monaten so viele dazu bewegt hat, mir zu schreiben, setze ich ihn noch einmal hier ein🙂 DANKE!

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MASTER OF ALL…

…ein Titel, der seinem Namen alle Ehre macht! Ein „Must have“ der heutigen Zeit!FreiwieeinVogel

Ohne diesen Titel kannst du nicht mithalten, ohne diesen Titel weißt du nicht Bescheid!

Informiert zu sein, über alles den Plan zu haben und am besten  überall mitzumischen, physisch und mental, ist für den Master of All der Schlüssel zum Erfolg, zum finanziellen aber auch zum privaten!

Du möchtest wissen, wie du den MASTER OF ALL bekommst?  Dann lese weiter!

Wer heute nicht in allen gängigen Social-Media-Portalen ein Konto hat,  ist schon „out“.  Erst wer in Videos/Filmen und ähnlichen Präsentationsforen vorkommt, ist  „in“!

„Update yourself“ heißt die Devise, ständig und überall, egal wie viel Zeit du damit verschwendest, denn nicht mitzumischen, heißt, dass du nicht mitkommst!

Gib richtig Gas und zeige allen, was du drauf hast! Schwimme im Strom der Millionen Fischchen gut mit, denn solltest du anhalten oder zu langsam sein, bekommst du keine zweite Chance; es sei denn, du bist bereit, vom Fischchen zum Barrakuda zu mutieren.

Achte ganz besonders darauf, dass du dem Mainstream folgst! Das kannst du am besten, wenn du dich ohne Unterlass mit Informationen überflutest, am besten auch im Schlaf; bekanntlich lernst du ja auch während du schläfst!

Du hast es schon gemerkt, die deutsche Sprache brauchst du bald nicht mehr, am besten du machst gleich alles in Englisch, auch wenn du keine internationalen Kontakte hast,  es beeindruckt immer. Außerdem sparst du dir die Übersetzung  für deine „Youtube“ -Videos. Die Klicks sind dir dann garantiert!

Selbstverständlich brauchst du eine Auszeichnung! Am besten aber mehr! Das ist das Wichtigste, um weiterzukommen. Empfehlungsschreiben und Zertifikate nicht ablehnen, je mehr du davon hast, desto mehr kommen! Du wirst zum VIP, wenn du es richtig anstellst!

Nicht zu vergessen ist, dass du,  um den Master of All zu bekommen, Folgendes unbedingt nachweisen musst: Die Sucht nach Anerkennung und Lob! Oh ja, du willst beliebt sein und alle sollen von dir denken, dass du zur Elite gehörst! Und damit das auch so bleibt, bist du überall an vorderster Front dabei.  Du hast Angst, (d)eine Chance zu verpassen, also machst du alles mit…

Als GENERALIST bist du sehr aktiv, vielseitig und interessiert! Du kannst überall mitreden und hast von Allem schon einmal gehört oder gelesen. Gesehen hast du die Welt, zumindest im Fernsehen!

Du bist ein echter  « touche-à-tout »,  ein MEISTER , der seinen Titel redlich verdient:  MASTER of ALL!

Ich nehme das französische Wort, es gefällt mir besser (im englischen heißt es: Jack of all trades).

Nun könntest du stolz sein und dein Zertifikat überall präsentieren; irgendwie fühlst du aber, dass etwas nicht stimmt… oder nicht?

Das Gefühl, dass du dich eher wie ein Tintenfisch fühlst als wie ein flinker Fisch nimmt täglich zu.

Die Zeit wird knapp und knapper, egal wie du sie einteilst und du bist nie fertig mit den Dingen, die du begonnen hast. Es gibt ja noch soviel zu tun!

Achte sehr darauf, dass es nicht so endet wie bei so vielen,

mit allen Nebenwirkungen – trotz aller Ratschläge – …im MASTER OF NONE!

Deine

Noura Ben Hassine

Strahlendersonne.de

…weil Selbstbestimmung auch heißt, Mut zu Lücke zur haben!

Konzentration auf DEIN Wesentliches und DEINE Zielsetzung sowie DEINE Entscheidungen; das bringt DICH in deine Mitte und lässt dich glücklicher sein! Titelwechsel gefällig?

Vom „MASTER OF NONE“  zum „MASTER OF MYSELF“ begleite ich dich als Trainerin/Coach sehr gerne! Frage gleich nach einem Termin!

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Tu es doch einfach!

Du kommst in einen dunklen Raum. Was suchst du zuerst?

Klar, den Lichtschalter.

Überlegst du vorher, ob du ihn betätigst oder nicht? Nein, denn wenn du etwas sehen möchtest, brauchst du Licht. Es kostet dich keinerlei Überwindung mit einem fast unhörbaren „Klick“ das Licht anzuschalten.

Welche Alternativen hättest du gehabt? An die Möglichkeiten, einfach den Rollladen zu öffnen oder eine Kerze zu suchen, um so Licht in den Raum zu bringen, hast du erst gar keinen Gedanken verschwendet, oder doch?

„Ich wünschte, ich könnte gerade genauso leicht mit einem „Klick“ so einiges ändern und einfach den Schalter drücken. Wenn ich mich nur endlich entscheiden könnte und vor allen Dingen mehr Mut hätte!“

Aber so einfach ist das nicht, nicht wahr?

1001-Bücher erzählen davon, wie du in einer Sekunde dein Leben verändern kannst.  Du liest sie alle und …trotzdem landest auch du immer wieder an der Stelle BEVOR du den Schalter drückst?

Hast du einmal die Alternativen ausprobiert?

„Im wahren Leben ist es nun einmal nicht einfach,  manche Dinge einfach so zu tun!“

Ein Glaubenssatz, der es in sich hat! Hast du ihn auch gleich erkannt?!

Ja, Menschen, die sich viel mit ihrer Persönlichkeit und auch Spiritualität beschäftigen, kennen sich selbst und ihre Antreiber in der Regel sehr gut. Ihre Glaubenssätze auch.

ABER…. Auch sie schaffen es oft nicht, sie wirklich zu hinterfragen und den Einfluss dieser Glaubenssätze auf ihr ganz eigenes Leben genau zu erkennen. Manchmal aus Hochmut heraus: „Ach, so bin ich, das weiß ich doch längst“ oder aus Selbstschutz: „Tja, da will ich im Moment gar nicht tiefer gehen, im Grunde weiß ich ja, was ich zu tun habe“ (Das sind nur Beispiele).

Macht es dich vielleicht sogar wütend, wenn jemand zu dir sagt: „Tu es doch einfach!“?  Warum?

Weil du es nicht schaffst, weil du Angst davor hast, weil du dir gar nicht sicher bist, weil die Entscheidung fremdgesteuert ist oder weil du tief in dir genau weißt, es ist nicht so einfach!?

Warum setzen wir uns eigentlich so sehr unter Druck? Müssen Entscheidungen grundsätzlich gleich getroffen werden? Brauchen manche Dinge nicht einfach ihre Zeit? Damit ich mich entwickeln kann, damit du dich entwickeln kannst? Wenn du mitten in einem großen Veränderungsprozess steckst, verlierst du die Geduld? Willst du dann alles möglichst schnell erledigt haben? Was ist wichtiger bzw. richtiger? Schnelle Entscheidungen zu treffen und mit dem Kopf durch die Wand …

oder Raum und Zeit die Freiheit zu geben, die sie brauchen, um dir einen Weg zu zeigen, der dir wirklich entspricht?

Ist das dann auch wieder nur eine Erwartung, ein Glaubenssatz!?

„Das geht ganz langsam“, „Das braucht seine Zeit“– anstelle –  „Tu es doch einfach!“?!

AUFSCHIEBERITIS im KOPF! Das war mein Gedanke dazu!

Ich denke gerade an die Papierstapel auf so manchem Schreibtisch, an die Abarbeitung von Bürokram. Gerade wir Büro-Menschen kennen das Thema Aufschieberitis gut! Zeitmanagement und Büroorganisation sollen strukturiert, effizient und schnell dem Hang, die Dinge aufzuschieben, den Garaus machen.

Gibt es da vielleicht sogar eine klare Verbindung? Wer viele Aufgaben aufschiebt, schiebt auch seine persönlichen Entscheidungen ziemlich hinaus?!

Schieben wir Entscheidungen immer wieder auf, bis sie so dringend werden, dass wir regelrecht dazu gezwungen werden? Wenn wir unsere Aufgaben nicht erledigen, dann folgen früher oder später Konsequenzen.

Wenn wir für uns selbst also keine Wahl treffen und Entscheidungen aufschieben, was sind dann die Konsequenzen? Unzufriedenheit, Einsamkeit, Stress, Bluthochdruck, Gefühllosigkeit, Nervenzusammenbruch, Burn Out oder gar Herzinfarkt?

Genauso, wie es bei der Aufschieberitis im Büro einige Tricks gibt, um effizienter zu arbeiten, so gibt es auch für die Aufschieberitis im Kopf einige Techniken, sich selbst und sein Leben zu „entlasten“, und zwar so, wie du es für dich brauchst – schneller oder langsamer! Wichtig ist letztendlich, dass du „aufräumst“!

Wenn du also das Gefühl hast, dein „Papierberg“ wächst dir über den Kopf, dann lass uns doch einmal zusammen aussortieren, was wirklich nicht mehr aufzuschieben ist!

Ich helfe dir, den Mut zu finden, über deinen Schatten zu springen –  nach deinem persönlichen Tempo!

Ich wünsche dir einen strahlenden und einen möglichst aufgeräumten Tag😉

Noura

Ben Hassine

Strahlendersonne.eu

…weil Stressmanagement auch immer Lebensberatung ist!

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LOYAL versus ROYAL

RoyalLoyalität wird hoch gepriesen. Vom französischen abgeleitet (legal) bedeutet es „dem Gesetz entsprechend“.

Loyalität wird von den meisten Vorgesetzten eingefordert;  manchmal im Jahresgespräch, oft schon in der Stellenausschreibung.

Ich könnte nun davon ausgehen, dass „loyal zu sein“, also eine rein formelle und vernunftbasierte Aufforderung zur treuen und gehorsamen Mitarbeit ist! Richtig, Loyalität wird mit Treue und Gehorsam in Verbindung gebracht, sogar mit Unterwerfung.

In einer beruflichen (aber auch privaten) Beziehung wird Loyalität eingefordert und/oder vorausgesetzt. Sie soll die Verbundenheit ausdrücken, insbesondere die innere Selbstverpflichtung festigen.

Besteht diese Verbundenheit tatsächlich auf vernunftorientierter Basis? Wird sie immer durch nachvollziehbare und vernunftgeprägte Handlungen ausgedrückt?

Gelebte Loyalität schafft Emotionen, denn wir verpflichten uns moralisch gegenüber einem Menschen, mehreren Menschen UND/ODER gegenüber einer Idee, einer Institution oder einer Sache!

Als Mitarbeiter (m/w) eines Unternehmens bin ich dem Unternehmen verpflichtet und  ich bin dem Vorgesetzten Treue und Gehorsam schuldig, dem „Gesetz entsprechend“.

Ich bin also ein loyaler Mitarbeiter …aber wem gegenüber? Dem Vorgesetzten oder der Unternehmensführung gegenüber?!

Solange alles auf gegenseitiger Basis „dem Gesetz entsprechend“ läuft, ist alles gut. Was aber, wenn die „Treue“ gebrochen wird?! Klar, ein „ungehorsamer“ Mitarbeiter (m/w)wird entlassen. Wie steht es aber mit einem Vorgesetzten, der nicht mehr „loyal“ arbeitet?

Ein Mitarbeiter (m/w) eines größeren Unternehmens, erzählte mir, dass er seinen Job einmal fast verloren habe, weil er sich dem Vorgesetzten gegenüber loyal verhalten habe aber nicht der Unternehmensführung gegenüber. Schlussendlich wurde ihm vorgeworfen, sich mit dem Vorgesetzten zusammen in die Untreue begeben zu haben, und er musste sich lange rechtfertigen. Er kam mit einem blauen Auge davon; der Makel blieb.

In meiner mehr als 20-jährigen Tätigkeit als Internationale Management-Assistentin aber auch als Coach hat sich mir diese Frage auch schon gestellt. Insbesondere, wenn du mehrere Vorgesetzte hast und die Unternehmensführung auch wiederum von mehreren Personen zusammengesetzt wird, ist die Definition von Loyalität, sich selbst gegenüber treu zu bleiben!

Wir sollten das Wort „Loyalität“ aus unseren Gesprächen nehmen, denn es passt nicht mehr in eine Zeit,  in der Untreue scheinbar modern und schick ist, gar ein Hilfsmittel ist, um Karriere zu machen. Es ist eine Zeit, in der Gehorsam als Makel und Schwäche angesehen wird und Unterwerfung ein Wort aus dem 18ten Jahrhundert ist. Zumindest in unseren Kulturen.

Diese Art von Verbundenheit gegenüber einem  Dritten oder einer Sache wird heute anders definiert.

Quergedacht: Wie wäre es denn mit „Lebensabschnitts-Chef“ (m/w)?!

Bleibe dir selbst treu, prüfe deine Werte und bestimme selbst über deine Handlungen. Wenn du dir selbst gegenüber loyal bist, weißt du auch, welchen Weg du in deinem (Berufs)leben gehen kannst, und welchen nicht!

Handle besonnen und würdevoll, geradlinig und präsent; also für mich eher  „royal“ als „loyal“.

Im beruflichen Umfeld heißt das für viele neutral zu bleiben! Neutral zu sein, heißt nicht, keine Meinung zu haben! Aber dies wird ein Thema für einen Blog in der nächsten Zeit!

In der Zwischenzeit wünsche ich dir eine strahlende Zeit!

Deine

Noura

Strahlendersonne……weil auch das Berufsleben mit Leichtigkeit mehr Freude macht!

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Leere Tische und die Psyche

Vor einiger Zeit war ich als Coach in einem Unternehmen, in welchem die „Leertischler-Methode“ rigoros vorgeschrieben ist.Lachen hält gesund

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter entscheiden nicht selbstständig, wie sie an ihrem Schreibtisch arbeiten, sondern die Unternehmensführung gibt es vor.

Zu den vielen strengen Vorschriften gehört, dass der Schreibtisch abends komplett leergeräumt wird. Ich verstehe, dass es vertrauliche Unterlagen gibt, die wieder unter Verschluss gebracht werden müssen, deshalb gibt es abends auch noch eine Endkontrolle durch Sicherheitsbeamte. Wo ist aber die Grenze zu ziehen? Ist es nicht ein wenig übertrieben, wenn sogar die Schreibutensilien eingesammelt werden und keine privaten „Daymaker“ zugelassen sind?

Daymaker nenne ich die kleinen Dinge, die mich darin unterstützen können, meinen Tag positiver zu gestalten; z.B. eine schöne Blume, eine Postkarte oder ein kleiner Glücksbringer am PC.

In dem beschriebenen Unternehmen ist alles „entpersonalisiert“ und Verbote regieren den Tag. In den Großraumbüros sitzen mehrere Personen in nächster Nähe zusammen und auch Ablageflächen, um einen größeren Stapel an Unterlagen sortieren zu können, gibt es nicht. Die Schreibtische haben keine Rollcontainer oder andere Ablagemöglichkeiten. Morgens werden die Akten zur Bearbeitung verteilt und abends wieder eingesammelt.

Es wird nicht Akkord gearbeitet und es sind ganz normale Büroberufe, die dort besetzt werden, dennoch erscheint es mir, als ob alle am Fließband sitzen.

Zwischen den Tischen gibt es keine Trennwände oder Glasscheiben, um die Geräuschkulisse zu dämpfen. Je nach Lautstärke der Gespräche bzw. der Telefonate erscheint es nahezu unmöglich, effektiv zu arbeiten. Jeder hört was der andere sagt und sieht, was der andere gerade macht bzw. wohin dieser gerade schaut.

Kein Wunder, dass es immer wieder zur Eskalation kommt, weil die eine oder andere Person sich nicht konzentrieren kann, sich kontrolliert vorkommt und sich beobachtet oder sogar ausspioniert fühlt. Ein unheimlicher Druck liegt auf den Schultern dieser Menschen und die Luft im Raum vibriert…negativ. Authentisch lachen höre ich hier niemanden.

Es entstehen Fehler, die niemals in einem anderen Rahmen passieren würden. Es entstehen Emotionen, die niemals in einem anderen Umfeld hochkochen würden. Es herrscht eine Kommunikation, die mit wirklicher Professionalität nichts mehr zu tun hat. Die Frustschwelle der Personen ist sehr hoch und der Einzelne wird nicht wirklich wahrgenommen. Wenn es zur Pause geht oder Feierabend ist, rennen alle davon. 

Nur ein einziger Tag in so einem Umfeld, ist vollkommen ausreichend, um zu verstehen, warum bestimmte Ziele eines Unternehmens so nie erreicht werden und Leistungssteigerungen schon gar nicht!

Liebe Kolleginnen und Kollegen (ich bin parallel zu meiner Coaching/Training-Tätigkeit täglich in der Praxis als Internationale Management-Assistentin und auch als Führungskraft aktiv), stellen Sie sich eine solche Arbeitsumgebung einmal vor. Sie ist Realität! Vielleicht gibt diese Schilderung Ihnen ein paar Anhaltspunkte, über die Sie sich ab heute in Ihrem Büro wieder so richtig freuen können! Strahlen Sie über das ganze Gesicht und stecken Sie Ihre Kolleginnen und Kollegen an!

Mich würde die Statistik der Krankenstände in dem beschriebenen Unternehmen schon interessieren, brauche sie eigentlich aber nicht; es reicht mir, in das Gesicht der Menschen zu schauen, um zu erkennen, dass so gut wie jeder den Job nur ausfüllt, weil er Geld dafür bekommt. Begeisterung, Lust an der Arbeit, Freude dabei zu sein oder auch einfach nur zufriedenes Arbeiten, ist hier in keinster Weise zu spüren. Innere Kündigungen sind an der Tagesordnung und so manche Person ist innerlich ausgebrannt, nach außen auch sichtbar. Die, die sich vermeintlich unter Kontrolle haben, zeigen keine Regung und üben ihre Arbeit rein mechanisch aus.

Eine Aussage im Rahmen meines Workshops dort zum Thema „Teamzusammenführung“!: „Ich mache meine Arbeit perfekt. Da kann mir keiner etwas anhängen. Meine Person hat niemanden zu interessieren und ich werde nichts von mir preisgeben“. Diese Aussage wurde im Training als Arbeitsverweigerung angesehen! Ich habe darin aber nur eines klar erkennen können; zumindest in einem gewissen Rahmen wurde durch die Unternehmensführung unterstützt, dass hier möglichst „Roboter“ arbeiten. Leistung soll messbar und sichtbar werden, bis in die kleinste Ebene. Persönlicher Austausch wird unterbunden. Stückzahlen zählen. Diese Menschen sollen einfach nur funktionieren; und wenn sie es nicht tun, werden sie ausgetauscht und dies wird auch kommuniziert. Was ich spüre, ist Ellenbogenkampf und die Angst, angreifbar zu sein. Solch eine Firmenpolitik ist nicht von jetzt auf gleich zu ändern. Vertrauen ist nicht zu kaufen.

Wo es in manchen Firmen die absolute Gleitzeit und Masseure gibt, die in den Pausen für das Wohl der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sorgen, wird in anderen alles so unpersönlich und star wie möglich gestaltet. Wen verwundert es, dass entsprechend kaltherzig und schonungslos miteinander umgegangen wird?

Sie fragen sich, warum ich als Coach/Trainerin für eine bessere Zusammenarbeit dorthin berufen wurde? Nun… letzten Endes müssen doch alle zusammenhalten, denn ohne Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bzw. mit täglichen, massiven Konflikten und Personalausfällen wird auch nichts besser bzw. erwirtschaftet. Und der Druck von außen, Image etc. spielt dann doch irgendwann eine Rolle.

Ja, ich sage es offen heraus, und ich finde, wir sollten alle lernen, menschlicher und offener miteinander umzugehen und aufhören, uns eine Welt des Theaters zu schaffen, die so manches Mal mit der Realität nichts mehr zu tun hat.

Viele reden von der Balance, der Work-Life-Balance etc. Ich finde, besonders in Unternehmen sollte die BALANCE gefunden werden. Die einen machen zu viel und die anderen zu wenig für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Menschen wollen ernst genommen werden und sich ihre Anerkennung auch verdienen. Menschen wollen gefordert werden, in einem Rahmen, indem sie sich entfalten können und auch atmen können. Egal in welchem Beruf. Kreative Menschen sind Menschen, die Ideen bringen und uns weiterbringen. Wenn wir jegliche Eigenentscheidung und Verantwortung im beruflichen Umfeld unterbinden, leben wir auch keine Werte mehr. 

Wir brauchen uns dann nicht zu wundern, dass die Menschen auch im privaten Umfeld wenig eigene Entscheidungen treffen und ohne Regeln, Vorgaben und Richtlinien nicht mehr zurechtkommen. Eigene Werte verschwinden und wir erschaffen uns unser Roboter-Dasein selbst.

Mit dieser Art von „Leertischler-Methode“ werden die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer entmündigt. Dazu kommt, dass es verschiedene Persönlichkeitstypen gibt. Wenn erzwungenermaßen etwas eingehalten werden muss, was einem überhaupt nicht liegt (so wie früher die Linkshänder gezwungen wurden mit der rechten Hand zu schreiben), dann brauchen wir uns nicht zu wundern, dass es zu weiteren Konflikten kommt und auch zu erheblichen psychischen Beeinträchtigungen.

Wann lernen wir endlich, dass der Mensch keine gut geölte, Jahrzehnte lang, gleich funktionierende Maschine ist, und es nie sein wird; es sei denn, dass der künstliche Mensch erschaffen wird, und daran arbeiten wir selbst ja auch schon fleißig, nicht wahr?!

Ein strahlendes Lachen in Dankbarkeit für das, was wir haben, wünsche ich meinen Leserinnen und Lesern.

Eine strahlende Weihnachtszeit und auch Zeit für die Besinnung auf das Wesentliche!

Ihre

Noura Ben Hassine

©Strahlendersonne.de

…weil Menschlichkeit auch bei der Arbeit für mich im Vordergrund bleibt!

Wer Mensch sein darf, kann auch mehr leisten.

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Hallo!Win!

… und wie wir uns doch so gerne gruseln!

Bist du der Meinung, dass uns erst Halloween das Gruseln lehrte?  Ich glaube, dass wir das Gruseln schon immer liebten und Halloween gerade richtig zu uns kam, um einigen Leuten ganz offiziell das Blut in den Adern gefrieren lassen zu dürfen.

Den einen macht es einen heiden Spaß und sie nutzen jede Gelegenheit, um Gänsehaut zu erzeugen. Den anderen  läuft der Angstschauer über den Rücken, weil sie erkennen, wie viel böses Potential in uns schlummert. Die Lust an der Angst fasziniert uns.

Zombies sind nach wie vor der Hit, blutrünstige Gestalten, schockierend entstellte und verstümmelte Untote, ein Dracula ist da schon eine Lachnummer. Horrorszenarien in den gepflegten Vorgärten werden theatralisch und so real wie möglich dargestellt und der arme Kürbis, der mit Liebe und Geduld zur Maske geschnitzt wurde, ist wohl nur noch ein kleines Dekor, das dem Ganzen einen Farbtupfer verpasst.

Wer hat nun die tollste Maske, das schönste Kostüm, die schrecklichsten Ideen und die waghalsigsten Geschichten auf Lager? Es ist ein Wettbewerb des Horrors – solange wir dabei nicht wirklich in Gefahr sind!

Halloween! Für einige ein Erlebnis, ein Highlight und unvergessliche Momente! Veranstaltungen, Reisen, Partys, ein paar Tage lang zählt für so manchen Fan sonst nichts mehr.

HALLO! Der Schauer läuft mir auch so über den Rücken. Soviel Aktivität, soviel Kreativität, soviel Lust und Energie, soviel Freude am Tun und soviel Einsatz! Die Fans schweben tatsächlich wie die Geister 10 cm über dem Boden – vor lauter BEGEISTERUNG!

Nun stell dir doch mal vor, diesen Elan, diese Motivation, diese LEIDENSCHAFT  würdest du für die Gestaltung deines eigenen Lebens verwenden. Und alle anderen würden das auch tun? Wären wir dann nicht alle GE WIN! NER?!

Ja, da verlässt uns die Lust, nicht wahr? Denn die Angst, die dann hochkommt, ist eine ganz andere, sie empfinden wir als Gefahr, sie ist kein Spiel, bei dem wir genau wissen, dass es gut ausgeht.

Hast du dir einmal überlegt, ob du dein Leben als gefährlich einstufst? Mit welchen realen Gefahren bist du konfrontiert? Warum engagieren wir uns für unser Leben nicht auch mit solch einer Begeisterung?

Lasst es uns doch mal versuchen, und es mit derselben Leichtigkeit und Motivation angehen, wie die Halloween-Tage!

Mach ein „HALLO+WIN“ aus deinem Leben! Sag HALLO zu deinem Leben und GEWINNE dein Leben zurück!

Eine strahlende HALLO!WIN!-Zeit für alle!

Deine

Noura Ben Hassine

Strahlendersonne.de

… weil wir helfen, die Sonne in dein Leben zu lassen!

Copyright aller Texte: Noura Ben Hassine

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In eigener Sache…WordPress-Werbespots

Schade… schade…. dass die Artikel durch irgendwelche Werbemails (noch zudem ziemlicher Mist!!!) verunstaltet werden.

Allerdings sehe ich nicht ein, 99 Dollar zu bezahlen, nur damit ich die Werbung nicht mehr unter den Artikeln habe. Für etwas anderes nutze ich WordPress nicht; demnach… entweder so oder ich lasse mir bald was anderes einfallen, wo ich den Werbeattacken nicht ausgeliefert bin.

Sorry also an alle Leser, ich war mit den Werbespots nicht einverstanden!

Strahlende Grüsse

Noura

Ben Hassine

Strahlendersonne.de

..für ein selbstbestimmtes Leben!

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2014 im Rückblick

Die WordPress.com-Statistik-Elfen haben einen Jahresbericht 2014 für dieses Blog erstellt.

Hier ist ein Auszug:

Eine Cable Car in San Francisco fasst 60 Personen. Dieses Blog wurde in 2014 etwa 3.400 mal besucht. Eine Cable Car würde etwa 57 Fahrten benötigen um alle Besucher dieses Blogs zu transportieren.

Klicke hier um den vollständigen Bericht zu sehen.

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Keepsake oder Souvenir ?

Kennen Sie die wahre Bedeutung der beiden Wörter? Hier die ERINNERUNG daran:

Keepsake = Erinnerungsstück  

 Souvenir = Andenken

Welches Wort ist Ihnen geläufiger, welches benutzen Sie selbst? „Se souvenir“ bedeutet  „sich erinnern“. Ist ein Souvenir also  auch ein Erinnerungsstück? Für mich haben beide Wörter die gleiche Bedeutung, eines davon würde ich aber nie benutzen. Ein Andenken muss ja kein Souvenir sein? Ist ein Souvenir immer ein Reisemitbringsel und somit auch ein Andenken? Ist ein Keepsake immer ein materielles Teil (Stück)? Ist ein Andenken nicht auch ein Erinnerungsstück? Oder denken Sie bei Keepsake sofort an Bücher und Geschenke?

 

Ist ein Keepsake immer etwas GUTES, ein Souvenir immer etwas POSITIVES?

Keep smiling … Das kennen wir doch alle😉 Es geht um die Sprache, um unseren Wortschatz, um reale Kommunikation. Wir tauschen uns täglich aus. Mehr oder weniger unbewusst. Wie viele Wörter wir benutzen ist im Grunde sehr unterschiedlich. Es gibt darüber einige Studien;  so manche ist ziemlich umstritten.

Ich höre mich lieber in meinem Umfeld um.

Was geht Ihnen gerade durch den Kopf?

Nicht nur im Berufsleben auch im Privatleben kommt es ständig zu  Missverständnissen, weil die jeweilige Interpretation der benutzten Wörter unterschiedlich ausfällt. Wie wichtig ist es,  dass mein/e Gesprächspartner/in meine Wörter auch so aufnimmt, wie ich sie verstehe? Wie oft hören Sie: „Das habe ich nicht so gemeint“, „Hast du mir nicht zugehört“? Wörter, die wir in unserem Alltag benutzen, haben ihre Geschichte in unserem Leben. Wir sind uns dessen wenig bewusst während wir reden. Wörter haben nicht nur eine gewisse Bedeutung, sie haben auch eine Schwingung, sie bewirken Emotionen in uns und lösen manchmal sogar sehr tief sitzende Verhaltensweisen aus. Wenn wir also möchten, dass wir richtig verstanden werden, ist es wichtig, sicher zu sein, dass der/die Gesprächspartner/in unsere Wörter auf die Art und Weise versteht, wie wir sie verstehen. Im gelebten Alltag kann ich aber doch nicht dauernd nachfragen: „Hast du mich auch richtig verstanden“?!  Das wäre zu kompliziert, nicht wahr? Trotzdem, sich die Zeit dafür zu nehmen, zuzuhören und/oder nachzufragen, kann so manche Situation verändern bzw.  so manche Emotion gar nicht erst entstehen lassen.

Prüfen Sie doch einmal in Ihrem Umfeld, ob wir nicht automatisch besser zuhören und kommunizieren bei Menschen, die uns interessieren oder bei denen wir die  „eine Wellenlänge“ spüren?! Da bedarf es tatsächlich weniger Erklärungen und die Sprachebene ist auch ähnlich, nicht wahr? Tip Top! Das genießen wir und zum Glück ist  ja noch unsere Ausstrahlung, unsere Gestik und unsere Mimik da. Unser Verhalten und unsere Stimmlage bewirken den Rest, und auch wenn es nur noch so von Fremdwörtern hagelt, kann uns das genaue Hinsehen helfen, aus so mancher stressigen bzw. anstrengenden Kommunikation doch noch das Beste zu machen!

Was ist aber, wenn die „Chemie“ nicht so stimmig ist? Ich werde nie den Tag vergessen, als ich vor vielen Jahren einer Kollegin im lockeren Ton zurief: „Hey, Madame, der Termin …“ Dieses kleine Wörtchen „Madame“ hat mich fast den Job gekostet, denn es wurde  zu einem Riesenthema und wurde vom Chef selbst aufgegriffen. Na? Sind Sie schockiert oder wundern Sie sich nur? In MEINEM ganz persönlichen Wörterbuch war nichts Verwerfliches daran, Madame zu sagen; im französischen (ich bin ja frankophone groß geworden) sowieso normal und in anderen Regionen Deutschlands auch nichts Schlimmes, ggf. noch ein humorvolles Schwäbeln (aber Achtung, auch das ist nicht erlaubt!).

Nun, ich habe mich aufklären lassen: Das Wort hatte noch einen ganz anderen Hintergrund! Es bezeichnet auch die Dame aus dem gewissen Milieu! Uff…. Ich selbst war Frauenbeauftragte!  Dieser Zusammenhang wäre mir im Traum nicht eingefallen aber für meine Kollegin war es eine Beleidigung höchsten Grades und sie wollte auch nicht einsehen, dass ich das Wort ganz anders benutzte bzw. verstand.

Was soll ich sagen, sie hatte eine Affinität zu diesem Wort, die die meisten nicht verstanden, aber es war so in ihrem ganz persönlichen Wörterbuch.

Ist diese Erinnerung nun ein Souvenir, ein Keepsake oder einfach nur eine Erfahrung?!

Seien Sie achtsam in Ihrer Kommunikation, ob mit 4.000 gesagten Wörtern  oder mit  20.000 pro Tag!

Ich wünsche Ihnen noch einen wundervollen Sommertag!

 

Strahlende Grüße

 

Noura Ben Hassine

Strahlendersonne.de / Kommunikation ist auch Persönlichkeit!

 

Kategorien: Assistenz, Büromanagement, Büroorganisation, Change Management, Charisma, Coaching, EDV-Fachleute, Erfolg, Führungsetage, Führungskräfte, Geschäftsführung, Interkulturelle Kommunikation, IT-Fachkräfte, Kommunikation, Konfliktmanagement, Lebensberatung, Persönlichkeitsbildung, Persönlichkeitsentwicklung, Professionalität, Sekretariat, Seminar, Seminare, social media, Teamwork, Training, Training für Assistentinnen, Training für Führungskräfte, Training für Sekretärinnen, Workshop, Zeitmanagement, Zusammenarbeit | Schlagwörter: , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , | 2 Kommentare

Social Media versus Effizientes Arbeiten im Büro

Sind Sie mit Ihrem Unternehmen im Netz auch aktiv? Ja alle möchten wir dabei sein!

Das WIE beinhaltet auch die Frage WER macht es?

Besonders bei kleinen und mittleren Firmen sehe ich hier eine weitere Aufgabe, die gerne der Assistentin übertragen wird. Als Allrounderin und zentrale Ansprechpartnerin eines Unternehmens, weiß sie, wo und wie die Kunden anzusprechen sind.

Die Bezeichnung ‚Soziale Medien‘ (auf Deutsch) wird wie folgt definiert: Social Media ist lt. Wikipedia ein Schlagwort mit dem Webdienste und Plattformen zum gegenseitigen Austausch von Meinungen, Eindrücken und Erfahrungen beschrieben werden. Als Kommunikationsmittel wird dabei Text, Bild, Audio oder Video verwendet. Populäre Medien sind dabei Internetforen, Mailinglisten, Weblogs, Podcasting, Vlogs, Wikis, und Social-Bookmarking-Dienste.

Social Media ist also Austausch und Kommunikation im Netz. Eine Ebene, die der Werbung  und des Image-Aufbaus dient, Mehraufträge generieren sowie den Bekanntheitsgrad steigern soll.

Zumindest wird es so in der Business-Welt verstanden, nicht wahr?

Im Ablauf eines Büro-Alltages ist die Integrierung der Nutzung der Plattfomen ein Zeitaufwand, der gut überlegt und durchdacht sein sollte.

Wie so oft  wird angeordnet: „Machen Sie das mal, da brauchen wir doch keine Profis“.

Ja, meistens wSkizze von Stefan Stutz, Copyright N. Ben Hassinird zuerst mit vorhandenen (Personal)-Ressourcen gearbeitet; wenn keine Marketing-Abteilung zur Verfügung steht, werden  EDV-Fachleute hinzugezogen, wenn sie es nicht machen,  ist die Chefsekretärin gefragt oder der Chef macht es gar selbst. Ist es bei Ihnen auch so?

Und leider wird in der Chefetage die Kosten-/Nutzenanalyse oft nicht wirklich durchgeführt. So gross ist die Wissens-/Zeit-Investition doch nicht!?

Wie fit sind die Personen, die Sie in Ihrem Unternehmen für das ‚Netzwerken‘ im Sinne der Firma einsetzen?

Es geht um Ihren Auftritt, Ihren Ruf, also Ihr Image!

Wie geschult, stilsicher, unternehmerisch denkend und fachlich effizient  sind die eingesetzten Personen? Wie viel Zeit können sie für diese Sache aufwenden?

Sensibilisieren Sie sich und Ihre Mitarbeiter genug, um den „Fallen“ des Netzwerkens zu entgehen und machen Sie den tatsächlichen Nutzen für Ihr Unternehmen wirklich sichtbar?

Innerhalb meiner Coachings mit Führungskräften und mit Assistentinnen erfahre ich, dass große Unsicherheiten bestehen und dennoch fleißig mitgemacht wird. „Da muss ‚Firma‘ doch dabei sein, um innovativ und zukunftsorientiert auftreten zu können“.

Oft folgt daraus eine unglaubliche „Zeit- und Energieverschwendung“.  Das Hauptziel der meisten Unternehmen – nämlich mehr Umsatz zu generieren wird nicht immer erreicht.

Warum? Weil doch im ‚Social-Media-Knigge‘ steht, dass Eigenwerbung ein Fehler ist! Nur über Empfehlungsmarketing kann der Markt erobert werden. Somit wird das erste Ziel: Firmen/Menschen finden (die dafür Geld bekommen), die das Unternehmen  weiterempfehlen sollen.

Geschichten solle man erzählen und Filme herausbringen; nur das hebe den Wert des Unternehmens; Referenzen (die Erfolg suggerieren) seien ein Muss. Nur das mache glaubwürdig.

Wie glaubwürdig schätzen Sie diese Werbetechniken im Netz tatsächlich ein? Sie lassen sehr viel Spielraum für – milde ausgedrückt – Schummeleien, nicht wahr?! Und trotzdem machen wir alle fleißig mit, denn viele sagen sich: „Das ist halt das Spiel des Erfolgs“… die Hoffnung stirbt zuletzt.

Wenn so viele mitmachen, warum hält sich dann hartnäckig die Einstellung, dass viel doch gelogen ist?!

Wie erleben Sie Social Media mit Ihrem Unternehmen? Wie war/ist  Ihre klassische Werbung aufgebaut? Erinnern Sie sich daran bzw. schauen Sie sie sich einmal genauer an!

Wer hat denn Ihrer Meinung nach den finanziellen Nutzen, wenn in den Foren die Eigenwerbung nicht Knigge-Like ist?! …Oder sollte das nur diejenigen stoppen, die täglich 50 Mal posten, Mails und Newsletter verschicken und nicht merken, dass sie einfach nur nerven?!

Wenn Sie Social Media-Aufgaben an das Sekretariat, die Assistenz oder andere Mitarbeiter delegieren, ist mein Rat an Sie, darauf zu achten, dass Sie eine Leitlinie haben für das, was und wie geschrieben wird!

Achten Sie darauf, dass Ihre Einträge der Strategie Ihres Unternehmens und Ihrem Image-Wunsch entsprechen, nicht dem der anderen!

Wenn Blogs und Newsletter  selbst  geschrieben werden, schicken Sie Ihre Assistenz doch vorher einmal zu einem Seminar oder zu einem Coaching, in welchem sie Texten lernt und prüfen Sie die Grenzen der Themen; nicht zu vergessen, die zeitliche  Grenze für die Tätigkeiten im Netz!

Die Kommunikation über das Netz: Ein Trend, der nicht mehr zu stoppen ist. Wenn er gut genutzt wird, kann er sehr erfolgreich machen – je nach Branche! Unternehmen sollten sich genau überlegen, mit wem und für welchen Zeitrahmen das Netz „besetzt“ werden soll. Das ist –  meines Erachtens -,  genau zu definieren!

Denn, dass dieser Trend für Menschen, die  auf der Suche nach Unterhaltung, Geborgenheit, Anerkennung und Liebe, psychologische Gefahren birgt, ist inzwischen bekannt, wird aber dennoch stark verdrängt und verharmlost.  Welche Konsequenzen das im „Büroleben“ nach sich zieht, wird noch gar nicht beziffert.

Immer mehr Menschen sind einsam und fühlen sich ausgelaugt. Im Netz finden Sie vermeintlichen  Schutz und Gehör für ihre  Themen. Gleichzeitig steigt der Leistungsdruck, denn auch hier werden die To-Do’s und Not-To-Do’s ganz hoch gehalten. Was passiert mit der täglichen Arbeit? Die Netzwerke als Stressfaktor; Social Media ist ein Mittel, das zur Droge werden kann. Nun werden Sie sagen: „So vieles andere ja auch…“. Stimmt!

Es ist besonders verlockend, denn die gesundheitlichen oder psychischen Schäden, inklusive des Verlustes der Sozialkompetenz, sind am Anfang nicht sichtbar.

Die Cyberzeit ist  Theater, Oper, Musical und Show-Bühne für jeden Menschen zugleich! Ein Erlebnis, das uns gut tut.  Ist es real? Parallel dazu suchen wir fast schon verzweifelt Ehrlichkeit, Offenheit, Bodenständigkeit und innere Werte.  Auf den Boden der Tatsachen im Alltag zurückgebracht, trifft uns die Sinnlosigkeit dann umso härter!

Burn Out durchs Netzwerken?!

Sinnhaftigkeit ist und bleibt ein Thema, das uns Menschen beschäftigt – im Berufsleben genauso wie im Privatleben. Warum trennen wir beides oft so penibel genau? Es ist  EIN Leben!

Ich gestehe, ich habe meine Freude hier im Netz!  Sie auch? Dann weiter so! Ob es uns allen den gewünschten beruflichen und finanziellen Erfolg, die Anerkennung und die Zufriedenheit bringt und wie viel Zeit wir darin verbringen, sollten wir uns ab und zu aber fragen🙂

Das adäquate Maß für einen selbst, für das eigene Unternehmen ist einmal mehr der Schlüssel, wie so oft im Leben!

Strahlende Grüße und bleiben Sie sich selbst treu!

Ihre

Noura Ben Hassine

… aus Begeisterung Ihr Coach für Office-Management UND Persönlichkeitsbildung!

http://www.strahlendersonne.de

PS: Kontakte im Netz kann man kaufen –  zu Tausenden -, ganz (in)offiziell, damit die Reichweite auch innerhalb von Tagen auf ein möglichst großes Publikum übergreift (z.B. bei Facebook).  Meine Erfahrung ist, dass diese Kontakte nichts wert sind (oft „Fakes“ sind). Wozu brauche ich 10.000 „likes“, wenn davon 9.500 erfundene Profile oder sogar Spam-Verbreiter sind? Wie ist Ihre Erfahrung?

(Skizze von Stefan Stutz – Copyright N. Ben Hassine)

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Whistleblowing im Unternehmen

Kurzdefinition: Wenn Mitarbeiter/Kollegen Missstände, illegales Handeln etc.  im Unternehmen anprangern oder aufdecken. Whistleblower sind Hinweisgeber mit Zivilcourage!

Das Wort ist mir eine Reflexion wert, denn die genaue Übersetzung ins Deutsche lautet: Verräter! – Dénonciateur in Französisch – in beiden Sprachen eindeutig negativ, nicht wahr?In der Übersetzung also gar kein heroisches Wort mehr!

Ich finde es immer wieder erstaunlich, dass wir unablässig englische Begriffe verwenden, um Dinge zu beschreiben, die wir genauso gut oder sogar noch besser in Deutsch erklären könnten.

Vielleicht liegt der Sinn darin, dass wir die Fremdwörter nachschlagen oder uns erklären lassen müssen. So wird das Interesse geweckt und dabei übersehen, dass es sich um Vorgänge handelt, die nicht neu sind; denen wir nur einen neuen Namen geben und damit das Thema neu beleben; oder es geht um „Verschleierung“ der wahrhaften Bedeutung des Wortes.

Whistleblowing; es geht es um Gewissen, um Pflichtbewusstsein, um Zivilcourage in der Gesellschaft; z.B. ist Edward Snowden ein Whistleblower.

(Dazu gibt es auch eine aussagekräftigere Internet-Seite, auf die ich durch Zufall gestossen bin /www.whistleblower-net.de)

Hat unser Sinn für Unrecht nachgelassen oder halten wir zu oft einfach nur den Mund? In vielen Unternehmen sind gute Kommunikation und ein offenes sowie ehrliches Wort immer noch nicht möglich. Korruption und Bevorteilung von Einzelnen sind an der Tagesordnung.

Mischen wir uns ein, wenn wir etwas Unrechtes bemerken? Warum nicht?! Es wird davon gesprochen, dass Mitarbeiter/Kollegen (m/w), die Missstände aufdecken, ihre eigene Anstellung dabei riskieren und auch bedroht werden.

Klar, aus eigener Erfahrung weiß ich, dass so manches Wort gut überlegt sein muss, bevor es gesagt wird. Der Stempel „Verräter“ ist schnell aufgedrückt; nicht im Positiven Sinne, wie es beim Whistleblowing wohl gemeint ist.

Wer Veränderung möchte bzw. Verantwortung übernimmt für das, was er tut, geht auch so manches Mal einen ungemütlichen Weg.

Wie werden bei Ihnen im Unternehmen Missstände aufgedeckt, wie wird mit solchen umgegangen? Was sind überhaupt Missstände? Fängt es bei der Klo-Rolle an, die mitgenommen wird, und hört es bei sexuellen Übergriffen auf? Es gibt wahnsinnig viele Zwischenstufen. Schauen Sie zu?

Wir feiern die Zivilcourage und den Mut anderer gerne, selbst stehen wir daneben und tun oft nichts. Sicher, wenn ich mein eigenes Leben für ein anderes riskiere, dann ist das bewundernswert und selbstlos. Wenn ich im Unternehmen Unterschlagungen und Missstände aufdecke, was bin ich dann?!  Ein Unruhestifter, ein Verräter (der angst um seinen Job hat und ggf. um sein Leben?) oder ein Whistleblower (der heroisch gefeiert und beschützt wird)? 

Vielleicht sehe ich die Dinge zu idealistisch; ich setze mich dafür ein, Unstimmigkeiten auf den Tisch zu bringen, weil es mir wichtig ist, und ich finde, für folgende Anregungen, brauche ich nicht viel Zivilcourage:

– Verbesserungsprozess, d.h. ich mache einen sachlichen Lösungsvorschlag, ggf. auch schriftlich und reiche ihn entsprechend bei meinem Chef ein. Durch neue Regelungen können „Versuchungen“ im Keim erstickt werden.

– Beweise für Anschuldigungen herbeiführen, d.h. bevor ich jemanden „verdächtige“ oder „beschuldige“, prüfe ich genau, ob es so ist. So manches direkte und persönliche Gespräch könnte dazu führen, dass  Missstände beigelegt werden könnten – sogar ohne Chef.

– Chef direkt informieren bzw. entsprechende Positionen (Betriebsrat, ggf. Polizei etc.); hier sollte ich mir überlegen, welche Konsequenzen ein „NICHT“handeln nach sich ziehen würde. Nicht nur für das Unternehmen sondern auch für mich selbst und meine Kollegen.

Immer kommen unsere ganz persönlichen Wertevorstellungen ins Spiel, unser Gerechtigkeitsgefühl, unser Mut, Dinge zu verändern und auch unsere Fähigkeit zu kommunizieren und unser Zugehörigkeitsgefühl innerhalb des Unternehmens. So manches Mal gibt uns eine Situation das Gefühl der Machtlosigkeit, denn wir sind nicht bereit, unser „bequemes Leben“ für etwas aufzugeben, was uns zwar als Unrecht auffällt, aber ja doch so unglaublich oft auf der Welt passiert. Wir glauben uns in einer Ohnmacht gefangen und manchmal machen wir sogar mit, um dazuzugehören.

Wir wünschen uns alle eine bessere Welt, fangen wir doch bei uns selbst und unserem direkten Umfeld an!

Verantwortung zu übernehmen, für das was ich tue und zulasse, gibt mir auch die Freiheit, mein Leben so zu leben, wie ich es für richtig erachte. Es gibt mir die Chance, glücklich und zufrieden zu sein, mit dem was ich lebe und mit dem was ich tue.

Das Zulassen von konstruktiver Kritik ist unabdingbar, zu jeder Zeit, und egal von wem! Denn konstruktive Kritik bringt uns weiter, wenn wir lernen, mit ihr richtig umzugehen! Sie hilft uns, Fehler zu korrigieren, unsere Werte wiederzufinden.

Zögern Sie nicht, Ihre Führungsstrategie zu ändern. Finden Sie heraus, wie Ihre Mitarbeiter kritikfähig werden und auch konstruktiv Kritik üben können, offen und klar in Ihrem Tun bleiben, Position ergreifen und loyal zum Unternehmen stehen.

Eine strahlende Zeit für Sie!

Noura Ben Hassine

Strahlendersonne und Konflikte im Unternehmen gehören der Vergangenheit an. Konstruktiv, nachhaltig und in voller Klarheit werden Themen gelöst und neue Motivation eingeführt. Ein Training/Workshop, das Ihren Bedürfnissen zugeschnitten wird!

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Kategorien: Büroorganisation, Change Management, Coaching, Führungsetage, Führungskräfte, Friede, Incentive, Kommunikation, Konfliktmanagement, Lebensberatung, Persönlichkeitsbildung, Persönlichkeitsentwicklung, Professionalität, Souveränität, Teamwork, Training für Assistentinnen, Training für Führungskräfte, Training für Sekretärinnen, Vertrauen, Vorbild, Workshop, Zusammenarbeit | Schlagwörter: , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , | 2 Kommentare

Privat im Indian-Style und beruflich im grauen Kostüm? „Business-Frau“ – heute!

Das Rezept, um erfolgreich zu sein – im Management  – erscheint uns – als Frau –  noch immer viel noura2zu kompliziert.

Es heißt, wir müssen hart dafür arbeiten und uns mächtig anstrengen.

Es heißt, wir müssen mindestens das Doppelte leisten als ein Mann und wir müssen dazu perfekt gestylt sein – im Sinne der  Business-Etikette.

Fast alle Manager-Zeitschriften oder Erfolgsbücher für Frauen erklären nach wie vor, wie wir Frauen aufzutreten haben und uns zu präsentieren haben.

Und wir Frauen wollen den „Ratgebern“ natürlich gerecht werden. Welchem Ideal aber nun nacheifern? Dem einer schönen, weichen, weiblichen Frau oder dem einer knallharten, eckigen „Karriere/Business-Frau“?! Das Interessante daran ist, dass wir Frauen uns die Vorlagen und Richtlinien selbst vorschreiben; nicht die Männer.

Wir Frauen sind unsere grössten Kritiker, beurteilen und verurteilen uns am härtesten gegenseitig.

Privat wollen wir Super-Woman sein und beruflich ebenso; nur dass diese beiden Personen fast nichts miteinander zu tun haben! Ist dein Schrank zweigeteilt? 1 Seite die Business-Kostüme, 1 Seite für das Private? Wie stark ändert sich dein Styling?

Du findest das normal? Klar, im Zeitalter des „Work-Life-Balance“ sind Beruf und Privates Leben auch zu trennen, nicht wahr?

Die Balance, also das Gleichgewicht finden wir irgendwo dazwischen. Wie authentisch ist das in deinem Empfinden?

Ist es dir schon passiert, dass du eine Frau aus dem Geschäftsleben im privaten Umfeld gar nicht mehr erkannt hast!?

Kleider machen Leute. Gerade wir Frauen legen darauf besonderen Wert! 5 -10 x das gleiche Kostüm im Schrank zu haben, ist nicht unser Ding.  Warum glauben wir, wir müssten uns in diese Welt der Pinguine (Männer in immer denselben Anzügen) einfügen, um erfolgreich zu sein?

Ich habe beobachtet, dass diese öde und langweilige Garderobe bei den jungen Unternehmern und Startup-Firmen vieler Bereiche inzwischen verschwindet; insbesondere bei Männern; und trotzdem halten wir „Alten“ unbedingt am Knigge und an der Kleidervorgabe fest. Sie gibt uns halt, nicht wahr?

Auf der letzten Frauen-Karrieremesse habe ich gesehen, dass massenweise, gleich gekleidete Frauen kamen (schwarzer oder grauer Anzug und weiße Bluse). Die meisten waren unter 30! Von wem sie wohl beraten wurden? Viele trugen ihr Kostüm/ihren Anzug so, dass ich bereits von weitem sah, dass sie sich verkleidet vorkamen oder unwohl fühlten.  Ein Mann sagte, wir könnten doch eigentlich Uniformen einführen, dann könnten wir das wenigstens steuerlich absetzen als Arbeitskleidung. Wenn alle gleich aussehen, warum wird in Vorstellungsgesprächen immer noch gefragt, worin Frau sich von anderen unterscheidet? (Alleinstellungsmerkmal). Wie glaubwürdig sind die „standardisierten“ Aussagen dazu inzwischen? Wie konservativ veraltet sind unsere Personalfachleute?

Habe schon mehrfach mit Personalvermittlern gesprochen über dieses Thema. Die meisten sind – aufgrund ihres Alters (Erfahrung😉 – auf dem Standpunkt, dass die althergebrachten, klassischen Bewerbungsrichtlinien, zu denen die strenge Art der Bewerbungsfotos und der Kleiderordnung gehört, immer noch bevorzugt behandelt würden.

Ist das wirklich so? In welchem Unternehmen würdest du denn gerne einen Job? In einem, das mit der Zeit geht oder in einem alten Konzern mit starren Strukturen, das oftmals auch „fachlich“, z.B. edv-technisch, nicht mit der Zeit geht?

In meinen Coaching/Trainings (Persönlichkeitsentwicklung UND Office Management für „Büro“-Leute) kommt immer wieder diese Frage: „Was ziehe ich am besten an, um beruflich gut anzukommen?“

Wir lieben es, alles in Schubladen zu stecken, alles zu normen, festzulegen und in einen festen Rahmen zu bringen. In manchen Branchen gibt es tatsächlich eine klare Kleiderordnung, an die Frau sich auch halten sollte. In den meisten Branchen ist es aber doch möglich, sich individuell zu kleiden und in so einigen, ist es sogar erwünscht, individuell und trendy aufzutreten.

Unsere erste Triebkraft ist es, gut anzukommen, wir brauchen die Anerkennung wie die Luft zum Atmen und wir tun fast alles, um den vermeintlichen „Regeln“ zu entsprechen. Das nimmt uns so manches Mal jegliche Selbstbestimmung und freie Entscheidung.

Auch in Kleiderfragen lassen wir uns steuern und führen; viele unter uns Frauen denken immer noch wie meine letzte Gesprächspartnerin, die sagte:

„Bloß nicht auffallen, also am Abend das kleine Schwarze und tagsüber das Kostüm“.

„Warum willst du nicht auffallen?“ „Was glaubst du, was für Konsequenzen das haben könnte?“, fragte ich sie.

Die primäre Angst ist es natürlich, unangenehm aufzufallen. Es ist aber doch klar, dass ich nicht im Strandkleid zu einer Abendveranstaltung eines Unternehmens gehe, oder?!

Wenn ich mit Männern über Business-Kleidung spreche, stellt sich oft heraus, dass sie nicht so „engstirnig“ sind, wie wir Frauen es glauben möchten. Also mir hat auch noch nie ein Mann gesagt, dass das Kleid oder mein „Aufzug“ nicht zu einer Veranstaltung passt.  Dir?

Wir Frauen dagegen haben genau im Blick, was die andere trägt. Wir sind es letztendlich, die sogar zum Nachbarn sagen: „Na, Frau Soundso könnte sich auch einmal angemessener ankleiden“, und so machen wir uns das Leben gegenseitig schwer. „Die hat sich aber aufgebretzelt“; „Die hat zwar eine tolle Figur, aber ein Rock in der Länge…geht ja gar nicht“; „Na, das ist aber eine graue Maus“ ; „Hat die den Knigge nicht gelesen?“; etc.

Was sind die wahren Gründe, dass wir uns gegenseitig so beäugen und beurteilen?  Unser  Selbstwert, unser Fokus auf andere und unser Konkurrenz-Denken. Frauen sind sich ihre ärgsten Feinde und kommen dem Kompetenzgerangel (Goggeldasein) der Männer in nichts nach . Wir „Hühner“ gaggern wie verrückt.

Wir Frauen sabotieren unsere Karriere selbst; in unserem Verhalten, unserer Sprache, unserer Kommunikation und unserem Auftreten. Nicht indem, was wir tragen (zumindest vorwiegend nicht).

Sagt mir doch eine Dame vor kurzem: „Wenn ich meine Tage bekomme, dann bin ich immer so emotional und so nah am Wasser gebaut, da vermeide ich lieber die Diskussion mit meinem Chef. Da ich ihm das auch mal gesagt habe, sagt er jetzt immer: „Ach, die gewissen Tage! Dann lasse ich sie heute mal besser in Ruhe“ (Eine Assistentin erzählt dies in einem Workshop vor versammelter Mannschaft!) – Glaubst du, dass dies ein professionelles Auftreten ist?

Du glaubst, das ist nicht real? „Leider“ doch! Aussagen wie: „Es ist Vollmond, da passieren immer viel Fehler“, „Heute ist nicht mein Tag“ oder „Ich würde/könnte/vielleicht…möchte gerne dies machen“ sind eher die Regel als die Ausnahme. Rechtfertigungen, Fragen, Entschuldigungen – unsere Begleiter im Alltag. Prüfe das einmal bei dir selbst, wenn du eine Frau bist! Wenn du als Mann diesen Artikel liest, kannst du auch gerne Kommentare dazu abgeben, wie du es siehst.

Das häufigste Thema in meinen Coachings/Trainings ist mangelnder Selbstwert: „Eine Frau sagt doch nicht von sich selbst, dass sie gut ist!“  Das muss schon ein anderer sagen. Sie erklärt, entschuldigt und rechtfertigt sich permanent. Wenn sie Lob bekommt, wird dieses in Frage gestellt, bekommt sie kein Lob, ist sie sich nichts wert. Ein Mann hat dieses Thema selten bzw. anders.

Das zweithäufigste Thema ist, sich als Frau zu verstehen und auch so zu verhalten; d.h.  aus dem Mädchen-/Mutter-Verhalten herauszukommen. „Gut gemeintes“ verbreiten; „sich den Schuh anziehen“;  „glucken“ u.v.m. Auch dieses Verhalten trifft man bei Männer weniger an.

Ich kenne einen Bankangestellten in hoher, leitender Position, der aus Prinzip Röcke trägt, um auf diese Situationen u.a. auch aufmerksam zu machen. Er macht das seit Jahren und er ist im internationalen Rahmen sehr erfolgreich – mit seinen Röcken und Strümpfen (er trägt keine Schottenröcke!). Diese Geschichte ist wahr und als ich ihn kennenlernte, wurde mir wirklich vor Augen geführt, wie stark eine ausgeglichene, kompetente Persönlichkeit mit Ausstrahlung und Wissen den vollen Respekt und die volle Akzeptanz seiner Kunden, Mitarbeiter und Kollegen bekommt… trotz seiner „seltsamen“ Kleidung.

Natürlich heißt das nicht, dass wir in solche Extreme verfallen müssen, aber ich finde, sich selbst zu hinterfragen, welche Rolle wir annehmen wollen und vor allen Dingen, welche vermeintlichen „nicht geschriebenen“ Gesetze wir befolgen möchten, schadet nichts.

Anpassen darf nicht heissen, sich selbst zu verleugnen oder in der Masse mitschwingen. Werden wir Frauen doch wieder Frau. Ich finde, die Zukunftsvision, dass wir wie die „Mars-Menschchen“  irgendwie alle gleich aussehen nicht so toll und du?!

Wenn du von innen leuchtest, dann leuchtest du nach außen und das lässt deine Mitmenschen verstummen und dich annehmen, so wie du bist! Sei du selbst – in deinem Wohlfühlrahmen, mit den Kleidern, die dir stehen und dir helfen, dich strahlen zu lassen!

Lerne dich selbst anzuerkennen und dich selbst wertzuschätzen. Was du ausstrahlst, kommt zu dir zurück!

Strahlende Grüße

Noura Ben Hassine

Strahlendersonne.de, weil jeder Mensch seinen eigenen Sonnenstrahlen folgen darf, um sein ganz eigenes Glück und sein ganz eigenes Erfolgskonzept zu finden!

Egal, ob du 20 Jahre alt bist oder ob du 50 Jahre alt bist!

Ein sehr hochwertiges Wochenend-Einzelcoaching (nicht aus der Schublade und genau auf dich angepasst) bekommst du ab 299 Euro/Tag (+ MwSt.). Jetzt gleich einen Termin machen. Sei es dir wert!

Du findest mich auf Facebook, auf Xing oder über meine Website.

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Freuen Sie sich auf Ihren Bürotag?

Sie sind Chef (m/w)? Sie sind Assistentin (m/w)?

Was denken Sie als erstes, wenn Sie ins Büro kommen?

Hand aufs Herz! Gehen Ihnen solche oder ähnliche Gedanken durch den Kopf?:

–  „Typisch, zieht schon wieder eine Latsche bis zum Boden…“

–  „Kann ich nicht mal zuerst ankommen? Muss ich schon direkt überfallen werden mit dem ganzen Alltagskram…“

– „Unglaublich dieser Ton am Telefon! Wann lernt sie endlich mit den Kunden umzugehen?…“

– „Die Bürokratie erschlägt mich…“

–   „Meine Assistentin sitzt schon in den Startlöchern und ich würde am liebsten einen Riesenbogen um sie herum machen…“

– „Sehe ich meinem Chef doch gleich wieder an der Nasenspitze an, dass er keine Laune hat, sich mit meinen Mappen zu beschäftigen…“

– „Kann meine Chefin nicht mal richtig guten Morgen sagen? Und sie hat schon wieder einen Termin vergessen…“

– „Meine Assistentin könnte mich ruhig mal rechtzeitig informieren….“

– „Toll, kurz vor Feierabend macht der Chef die Unterschriftsmappen fertig…“

Sind Ihre Gedanken vorwiegend „negativ“ oder „positiv“ über den Tag hinweg? Was nervt Sie regelrecht? Was bringt Sie ständig zum Verzweifeln?

Wenn Sie zu denen gehören, die sich selbst motivieren können und morgens schon fröhlich und gut gestimmt ins Büro kommen und sich ein paar Minuten Zeit für den wichtigen Informationsaustausch nehmen, und zwar täglich, dann gehören Sie zu den wenigen, die Professionalität auch mit Persönlichkeit; hier Auftritt & Verhalten, verbinden.

Professioneller könnte er/sie als Chef schon sein? Auch die Assistentin weist „Lücken“ auf?

Ja, und die Image-Pflege leidet im Grunde auch?

Wie oft haben Sie in letzter Zeit gedacht:

„Mensch, mein Chef könnte sich auch mal passender anziehen, insbesondere, wenn Kunden kommen bzw. wenn er einen Termin hat…“

„Auweia, meine Assistentin bräuchte echt mal eine Styling-Hilfe…“

Wie ist das  bei Ihnen? Legen Sie Wert auf das Image Ihres Unternehmens?

Glauben Sie, dass Vieles einfacher wäre, wenn nur mal ein wenig mehr „Contenance“ und „Savoir-Faire“  vorhanden wäre? Wunschdenken?! 

Machen Sie es vor! Leben Sie Ihren Wunsch und haben Sie Erfolg! Seien Sie Vorbild in der Führungsetage und stecken Sie Kollegen und Mitarbeiter (m/w) mit an!

Starten Sie durch für mehr Erfolg, mehr Initiative, Motivation und Freude im Unternehmen. Die Zahlen werden Ihnen Recht geben!

Ich helfe Ihnen dabei! Ich bringe über 20 Jahre Erfahrung als Assistentin, Führungskraft und Coach/Trainerin mit.

Ich komme aus der Praxis und lebe die Praxis ständig weiter – aktuell in Luxembourg – im Management-Bereich namhafter, internationaler  Unternehmen!

Mein Steckenpferd: Coaching/Training für Führungskräfte UND ihre  Assistentinnen gemeinsam! Denn nur im wirklichen Team werden Sie erfolgreich und zufrieden miteinander arbeiten!

Exklusiv bei Strahlendersonne.de bekommen Sie Ihr  5-Sterne-Büro-Zertifikat (urheberrechtlich geschützt)! Fordern Sie Ihr Angebot gleich an, damit es in 2014 noch klappt!

Strahlende Grüße

Noura Ben Hassine

PS:

– Mein Einsatzgebiet: Weltweit, wenn Sie es wünschen!

– Beispielthemen: Briefe Schreiben, leicht gemacht; Büroorganisation im Handumdrehen; Terminmanagement, Rhetorik, Kommunikation, Interkulturelle Kommunikation, Teambuildung, Konfliktmanagement, Stressmanagement, Charisma-Training uvm.

– Coaching auch in französischer Sprache, nach Absprache in Englisch auch!

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Copyright: Skizze von Stefan Stutz speziell für Strahlendersonne.de

Anmerkung: Chef/in und Assistent/in – Es sind immer beide angesprochen, nur der Uebersicht halber nicht immer definiert😉

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Facebook oder Fata Morgana?

Unsere Welt gleicht einer Flimmerkiste und das Flimmern nimmt stetig zu!

Wir fühlen uns als Beobachter auf der einen Seite; auf der anderen Seite wissen wir, dass die Flimmerkiste uns verzaubert und uns vereinnahmt, voll und ganz!

Eine wunderschöne Fata Morgana, die uns magisch anzieht mit ihren 1001 Versuchungen. Wir streben danach, in sie einzutauchen und uns zu verlieren in einer Welt, die uns auffängt, glitzert und den Schein stetig wahrt.

Südafrika, Copyright:Noura Ben Hassine

Südafrika, Copyright: Noura Ben Hassine

Wäre es eine echte Fata Morgana, würden wir beim Näherkommen merken, dass das Flimmern sich auflöst, der Schein verschwindet und nicht das, was wir uns ausgemalt haben, zum Vorschein kommt. Wir würden den Trugschluss sofort erkennen und weitergehen.

Wie in die Höhle von Ali Baba und den 40 Räubern werden wir tiefer und tiefer in die Glitzerwelt hineingezogen. Die Macht des Goldes verspricht uns Freiheit und Glück. Wir folgen also dem Weg des Goldes und der Gier. Ist es ein Weg ohne Rückkehr? Schliessen sich die mächtigen Tore der Höhle hinter uns und wirken die Zauberworte nicht mehr? Sind wir eingeschlossen in einer Welt aus Schein?

Ich kann mich für Theater begeistern und ich liebe die Rollen, die jeder Mensch verkörpern und wählen kann. Im wahren Leben wählen wir unsere Rollen allerdings nicht immer selbst, nicht wahr?

Wie oft hast du eine Rolle bewusst gewählt?

Ich habe mir so einige überstülpen lassen. Die Erkenntnis darüber hat mich doch sehr berührt und ich brauchte eine Zeit lang, um zu lernen, entsprechende Entscheidungen zu treffen und damit meine Rollen authentisch und bewusst zu wählen. Dieser Prozess hält ein Leben lang an und wir dürfen uns immer wieder hinterfragen, ob wir uns treu sind oder ob wir eine von aussen eingebrachte Rolle spielen, die wir gar nicht möchten.

Die Rollen, die wir einnehmen, wenn wir in Facebook oder anderen Social Media Portalen unterwegs sind, sind das Rollen, die uns gerecht werden?

Wie authentisch und echt präsentieren wir uns?

Viele erfinden andere Namen und nehmen andere Profilbilder. Ist diese Welt eine reine Fata Morgana? Vieles ist erfunden und die Fantasie jedes einzelnen wird ausgelebt.

Ist das, was wir sehen und aufnehmen, real?

Was passiert, wenn du näher kommst, wenn du die Person tatsächlich kennenlernst,  und was passiert erst, wenn du deren Herzen und Seele betrachten kannst?

Fantasie und Visionen sind wichtig in unserem Leben! Ja, dem stimme ich zu.

Ja, lasse deine Träume zu – Ja, hab wunderschöne Wünsche – Ja, geniesse deine Welt und

Ja, finde deine ganz eigene Rolle auf dieser Erde!

Ich bitte aber auch dich! Tue dies von Mensch zu Mensch in der ganz REALEN WELT, versuche klar zu sehen; lass dich von den scheinbaren Glitzerwellen der Fata Morgana tragen und transportiere dein authentisches Menschsein auch in die virtuelle Welt.

Unsere Träume und Wünsche gehen in Erfüllung, wenn wir sie Wirklichkeit werden lassen.

Eine strahlende Zeit wünsche ich dir…

…weil die Strahlen der Sonne am besten wirken, wenn du echt bist!

…weil du es wert bist!

Noura

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Veränderung – Teil 3

Die Praxis der Kraft der Gedanken! Erst wenn dir bewusst ist, wie du denkst, wirst du den tiefen und starken Willen entwickeln, wirklich deine Wünsche zu formulieren und deine Ziele auch umzusetzen.

Ich bin lange den Wünschen anderer gefolgt oder soll ich sagen dem vermeintlichen Aussendruck?  Mein innerer Rebell hat sich ziemlich laut gemeldet. Immer wieder hat er sich gegen meine persönlichen Unwörter gestellt: Anpassung, Mitlaufen, Einleben, Ja-Sagen, Leistung erbringen um jeden Preis, Verpflichtung, Erwartung, Pflicht, Muss, Ego zurückstellen. Körperliche Beschwerden kamen hinzu, Stressempfinden und das Gefühl der Sinnlosigkeit begleiteten mich, weil ich doch wieder nachgab und es nur gut gemeint war. Bloß keinen vor den Kopf stoßen!Noura

Die unpassenden Umstände führten dann wieder zur  Veränderung. Meistens war es ein „Rundumschlag“; Neubeginn, Umzug, neue Freunde, neuer Job. Aus dem Zwang heraus entstanden, denn meine Wahrnehmung, meine Einstellung zu meinem eigenen Leben veränderten sich nicht! Nicht das Außen bringt die wahre Veränderung, sondern im Inneren passiert es wirklich. Und da war da diese Sehnsucht tief in mir. Ja, es gilt: „Fang bei dir selbst an!“.

Wie ? Nun, im Geschäftsleben wird schnell gefragt: „Wo ist Ihr Alleinstellungsmerkmal?“ Paradox irgendwie, denn der Alltag in der Geschäftswelt zeigt: Wir streben alle auf eine einheitliche Norm zu. Ohne Form und Rahmen geht nichts. Wenn ich, zum Beispiel mit einem etwas anderen Profilbild in einem Business-Netz nicht in den Rahmen passe, dann bekomme ich gut gemeinte Mails: „Das Bild ist aber nicht erfolgversprechend! Sie sollten sich an die Marketing-Leitlinien der Profis halten“. Ich frage mich: „Warum soll ich das tun?“ Weil alle der gerade orangensten Karotte folgen? Und wenn morgen wieder Schwarz/Weiß-Bilder hipp sind, dann haben wir alle nur noch diese im Netz? Wenn alle das gleiche tun, führt das tatsächlich zum Erfolg?

Kein Mensch ist wie der andere, aber wir gehören einer Gemeinschaft an und ohne eine gewisse Anpassung geht es nun einmal nicht. Glaubst du, dass du darin dennoch deine eigenen Wünsche verwirklichen kannst? Ich glaube es. Ein Alleinstellungsmerkmal ist auch, Selbstentscheider zu sein. Wie viele Menschen sind fremdgesteuert und sind der Überzeugung, dass sie wenig oder nichts an ihrem Leben ändern können? „Ja, so ist das nun einmal und da kann man/frau kaum etwas tun“. Was empfindest du bei dieser Aussage? Rebelliert da etwas in dir?

Wie oft hörst du in deinem Bekanntenkreis Leute sagen: „Ist mir doch egal was der/die denkt“. Glaubst du es? Ich leider nicht immer, denn ihr Handeln zeigt, dass es nicht so ist. Ich verbinde Veränderung auch gerade deshalb mit Folgendem:

Zur eigenen Entscheidung stehen, mit eigener Kraft vorangehen, Herausforderung annehmen und ungewohnte Wege gehen.  Siehst du die Chance, Wege in deinem Leben zu gehen, die du selbst gewählt hast, die du dir gewünscht hast, die zu Zufriedenheit und Glück führen?

„Sei du selbst die Veränderung, die du dir wünschst für diese Welt“.(M. Gandhi)

Ein wunderbares Statement, denn in einem Satz wird klar, dass es die unfreiwillige (unbewusste) und die freiwillige (bewusste) Veränderung gibt!

Wenn ich mir etwas wünsche, dann habe ich es selbst formuliert und ich möchte es; es ist demnach meine Entscheidung. Letztlich stellt sich also die Frage: „Was wünsche ich mir?“ Dies genau herauszufinden und immer wieder zu hinterfragen, ist der Schlüssel zu sich selbst. Gehe ich entsprechend  in die Umsetzung, verändere ich auch meine (Um-)Welt.

Wir Menschen haben die Kraft, unsere Gedanken steuern zu können. Achte einmal über einen ganzen Tag hinweg auf deine Gedanken! Morgens, wenn du aufstehst, abends, kurz bevor du einschläfst.

Ertappst du dich bei unfreiwilligen, unbewussten oder unrealistischen Gedanken? Kreisen die Gedanken immer wiederkehrend um ein Thema, mehrmals am Tag? Du kannst dies ändern. Je öfter du es dir bewusst machst und den Gedankenfluss stoppst und ihn dann bewusst in eine andere, gewünschte Richtung lenkst.

Heute zu wissen, dass ich jederzeit und jeden Tag wieder, egal wann und egal wie alt ich bin, vielleicht auch ab und zu mit Unterstützung von außen, in meinem Leben etwas bewusst verändern kann und meine Einstellung sowie meine Gedanken ausschließlich von mir selbst bestimmt werden, macht mich glücklich.

Jeder Tag bekommt so seinen Sinn; und zwar von mir selbst gegeben und nicht von jemand anderem, vom Zufall oder von meinem Umfeld; ich bin dankbar, diese Freiheit entdeckt zu haben!

Ich wünsche dir, voller Zuversicht und strahlend, ganz bewusst in die nächste Veränderung zu gehen, mit Leichtigkeit, Kraft und Freude, als Vorbild für die Kinder, als Motivator für dich selbst und andere, in einer wunderbaren Welt;  denn es ist deine Wahl, wie du das Gestern wahrnehmen möchtest und das Heute veränderst für dich selbst und unsere Welt morgen!

Eine strahlende Zeit wünsche ich und

…denke immer daran, du bist etwas Besonderes, wenn du es für dich selbst annimmst!

Noura

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Veränderung – Teil 2

Veränderung passiert für die anderen im Außen – im Sichtbaren; aber für uns selbst zuerst im Inneren. Es ist ein innerer Drang, der uns in die Veränderung bringt; vielleicht sogar nur, weil wir glauben, wir müssten uns verändern?

Vor nicht allzu langer Zeit erst begriff ich, was mich wirklich über viele Jahre antrieb. Es waren vorwiegend die anderen! Ihre Werte, ihre Wünsche, ihre Vorstellungen von einem Leben, wie es gelebt werden sollte.  Ich wollte allem gerecht werden und dazu gehören. Die ganzen Klischees, die einem erfolgreichen Menschen zugeschrieben werden, wollte ich unbedingt erfüllen und ich lebte mittendrin und mit ihnen. War ich selbst für mich präsent?

Hatte ich jemals eine Veränderung wirklich bewusst selbst getroffen? Auf einmal war ich mir da gar nicht mehr so sicher. Ich bin in vieles regelrecht „hineingeschlittert“ und wenn schon, bitte mit Karacho! Mir wurde bewusst, dass ich bis dahin regelrecht fremdgesteuert war. Meine Werte waren geprägt von Erwartungen an mich selbst: „Den anderen zu gefallen, es zu etwas bringen, mich anzupassen, damit  mein Umfeld stolz auf mich ist“. Die Erfahrungen, die ich in all den Jahren so gemacht habe, die seelischen Hochs und Tiefs, die Erlebnisse mit anderen Menschen und in anderen Ländern, meine Freunde, meine Familie und vieles mehr, haben mich geformt und geprägt. Sie haben mich dazu gebracht, zu erkennen, wann ich glücklich bin, diese Momente zu genießen und auch zu wissen, wie ich glücklich sein kann!

Gestern war nicht immer lustig aber es hat mich gelehrt, zu lächeln und mir selbst bewusst zu werden. Ich habe dabei auch gelernt, geduldiger mit mir selbst zu sein und mich nicht zu verurteilen! Ich habe zu vielen Dingen meine Einstellung geändert. Ist auch dir aufgefallen, dass sich unsere Einstellung mit der Erfahrung ändert?  Auch das ist ständige Veränderung!

Wir (ver-)urteilen im Allgemeinen sehr schnell: „Der/die ist arm, der/die ist reich“. Selten fragen wir, wie es dem Menschen denn gerade wirklich geht. Wir bestimmen das meistens nach unserem eigenen Werteprinzip. Ich glaube, wir würden so manches Mal staunen, wenn wir uns Zeit nähmen für gerade diesen oder jenen Menschen und ihn wirklich wahrnehmen würden.

Wahrnehmung hat etwas mit der eigenen Wahrheit zu tun. Halte ich etwas für wahr, dann nehme ich es in mein Wertesystem mit auf und es wird zu meiner ganz eigenen Wahrheit. Ich versuche deshalb immer wieder, bewusst innezuhalten und meine eigenen Gedanken dazu zu erkennen. So weiß ich genau, es ist meine eigene Wahl und nicht die eines anderen bzw. der anderen.

Versuche doch mal dein Leben als blühender Baum zu sehen, jede Knospe ist eine Entscheidung, eine Wahl, die du selbst getroffen hast und jeder Ast ist eine Erfahrung oder eine Veränderung, die du in deinem Leben gemacht hast, aber nicht wirklich selbst bewusst eingeleitet hast.

Alte Kiefer

Alte Kiefer

Vermeide bitte, dich zu verurteilen, wenn es am Anfang nicht so leicht fällt, Knospen an dem Baum zu sehen. Schließlich haben wir alle, um unseren eigenen und den  Erwartungen unserer Gesellschaft gerecht zu werden, eine bestimmte Rolle eingenommen und in gewisser Weise bleiben wir auch darin verankert.

Lass dich nicht entmutigen, im Gegenteil, vertraue darauf, dass dein Mut zur eigenen Wahl, deine Entscheidungskraft unterstützt. Je mehr Wahrheiten du für dich selbst definierst, desto mehr wird dein Wille zur Veränderung, wenn sie denn notwendig erscheint, gestärkt. Nach und nach wirst du merken, dass du viel bewusster mit deinem Alltag umgehst.

In den Momenten des Innehaltens und der Reflexion werden deine Gedanken klarer, du fragst dich bald automatisch, ob du die eine oder andere Wahl in deinem Leben gerade selbst getroffen hast oder sie für dich getroffen wurde! Klare Gedanken helfen, bewusste und klare Entscheidungen zu treffen… und dein ganz persönlicher Lebensbaum wird blühen, ein Leben lang!

Und es kommt nicht darauf an, ob andere diese Blüten sehen können.

Wichtig, ist dass du sie siehst!

(Fortsetzung – Teil 3)

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…denn jeder Mensch betrachtet und erlebt die Dinge anders!

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„Sei du selbst die Veränderung, die du dir wünschst für diese Welt“ – Teil 1

Dass dieses Zitat von Mahatma Ghandi einmal mein absoluter Leitspruch sein würde, hätte ich früher nie geglaubt. Große und kleine Veränderungen waren bei uns in der Familie nämlich nichts Besonderes.  Schon als Baby wurde ich von meinen ein- und auswanderfreudigen Eltern immer mitgenommen. Für viele Menschen ist der Multi-Kulti-Flair, der Reiz der Sprachen interessant; für die meisten ist es faszinierend, in einem anderen Land zu arbeiten oder dort zur Schule zu gehen, wo andere Urlaub machen! PostcardInternet

Mein Vater, ein Abenteurer im Herzen und doch so unglaublich geordnet und pflichtbewusst; meine Mutter, die, die alles zum Funktionieren brachte. Oder war es umgekehrt?😉 Ordnung, Disziplin und Werte sowie Richtlinien waren wichtig. Das gab uns die Stabilität innerhalb der ständigen Veränderungen.

Warum ich von meinem Leben erzähle?

Nun, um dir ein Gefühl dafür zu geben, welche Bedeutung für mich hinter dem Wort Veränderung steckt. Ein Wort, das ganz verschiedene Ebenen für jeden einzelnen von uns haben kann.

Was mag es wohl in dir auslösen?

Für viele bedeutet Veränderung ein längerer Prozess und Veränderung wird ebenso oft als große Herausforderung betrachtet. Wie viele Menschen kennst du, die sich mit Veränderungen leicht tun? Hat es etwas mit Flexibilität und Spontaneität zu tun?

Und wie geht es dir selbst dabei, fällt dir eine Veränderung eher schwer und du denkst jetzt: „Nun, das macht man eben nicht alle Tage!“?

Ich stimme dir zu, eine wirklich große Veränderung ist nicht täglich im Programm. Zum Glück!? In wieweit sie mich, wenn sie dann aber da ist, berührt bzw. mich selbst verändert, im positiven wie im negativen Sinne, ist eine Frage meiner eigenen Einstellung zu meiner Entscheidung! Oder war es etwa gar nicht meine Entscheidung?

Mit 8 fand ich es „cool“, dass meine Eltern auswanderten und die Fragen der Mitschüler, die sich 1001-Geschichten dazu ausdachten, machten mir schon damals bewusst, dass mein Leben vielleicht doch nicht ganz so „normal“ verlief wie bei den meisten meiner Klassenkameraden!

Mit  15 war ich gar nicht mehr so begeistert.  In den Jahren in einer Schule für „Ausländer“ im Ausland, die es gewohnt war, jedes Jahr die Hälfte der Klassen mit neu ankommenden Schülern zu besetzen und die andere Hälfte der Schüler zu verabschieden, wurde es für mich immer schwerer, mich von Menschen zu verabschieden, die ich gerade ins Herz geschlossen hatte. Es war ja noch die Zeit ohne Handys und Internet! Wir alle wussten, dass spätestens nach dem Abi, eine weitere große Veränderung auf uns wartete.

Und ja ich vergleiche es manchmal mit den Pollen einer Pusteblume. Sie sehen aus wie kleine Hubschrauber und genau wie diese Pollen in alle Richtungen davon fliegen, wenn der Wind sie erfasst, so sind wir Kinder von damals heute in aller Welt verstreut.

Frei sein wie ein Vogel und Reisen wollte ich immer schon und da bin ich meinen Berber-Wurzeln auch treu geblieben. Mein Motto war als junge Frau: „Die Karawane zieht weiter“ und meine Freunde sagten bei jedem Treffen: „Bei dir wird es nie langweilig, unglaublich, was du alles veränderst und erlebst in deinem Leben“.

Irgendwann fragte ich mich, ob der Wunsch nach Veränderung zum Zwang werden kann. Wenn ja, wer übte den Zwang aus? Für mich war Gewohnheit oder fast selbstverständlich, was für andere manchmal ein Riesenschritt bedeutete. Das wurde mir erst nach und nach bewusst. Ich war ständig in Bewegung, innerlich wie äußerlich! Vom Sport mal abgesehen, über Berufs- und Ortswechsel bis hin zu wechselnden Aktivitäten. Für mich war es normal. Für andere aufregend. Wenn sich bei mir eine Zeit lang nichts tat, wurde es mir regelrecht langweilig und ich „ritt wieder davon in ein neues Abenteuer“. Heute bin ich doch ruhiger und gelassener in allem, aber…

…mit Begeisterung leben, das ist es, was ich immer noch tue! Und die Fehler, die ich mache, sind für mich Erfahrungen, manchmal auch schmerzhafte, die mich meine Lebenseinstellung hinterfragen aber auch mich selbst im Spiegel betrachten lassen.

Ein stetiger, nie endender Prozess…der in aller Leichtigkeit gelebt werden will.

(Fortsetzung Veränderung Teil 2 und Teil 3 hier im Blog wenn du magst)

Ich sage nicht vielleicht oder nein… Ich sage JA zu meinem Leben!

Zum Weihnachtsfest wünsche ich dir von Herzen Freude und Zeit zum Innehalten!

Für das neue Jahr wünsche ich dir, dass auch du beim JA bleibst oder es findest!

Ich wünsche dir von Herzen ein Jahr voller Elan und Begeisterung für das, was du tust!

DANKE, dass auch du mich wieder begleitest!

Strahlende Grüsse

Noura

Ben Hassine

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SAT IS FAKT ION – „Satt ist schon Fakt!“

satis „genug″ und facere  „tun, machen, betreiben″*:

Zufriedenstellung, Genugtuung. In 20131206_060720_resizedfrüheren Zeiten war die SATISFAKTION auch eine Wiedergutmachung einer erfolgten Beleidigung, vor allen Dingen in Sachen Ehre. Hast du dir über dieses Wort schon einmal Gedanken gemacht?

Einer meiner Klienten hat mich gefragt, wie Gerechtigkeit, Genuss und Unabhängigkeit miteinander zu verbinden sei. Irgendwie kam mir immer wieder das Wort Satisfaktion in den Sinn.

Siehst du die Verbindung? Sind diese Werte überhaupt wichtig für dich? Für mich ist klar, dass meine Bedeutung hinter diesen Worten vielleicht eine ganz andere ist als für dich und trotzdem glaube ich, dass sich für alle eine gemeinsame Aussage dazu findet. Denn Worte verbinden oder trennen uns.

Um Gerechtigkeit auszuüben oder zu erfahren, ist es notwendig, etwas zu tun, und zwar genug, um uns das Gefühl zu geben, dass die Sache für uns gerecht ist.

Um Genuss zu erleben, ist es unabdingbar, mit den eigenen Sinnen etwas zu empfangen, und zwar genug, um die Situation genießen zu können.

Um Unabhängigkeit zu empfinden, ist es wichtig, eigene Entscheidungen treffen zu können, und zwar selbstbestimmt genug, um frei und unabhängig zu handeln.

ALLE drei Werte sind also mit dem Wort TUN: „facere″  und dem Wort GENUG: „satis″ verbunden. Daraus ergibt sich für mich das eine Wort: SATISFAKTION.

Über die Verbindung von Gerechtigkeit, Genuss und Unabhängigkeit erfahre ich eine Zufriedenstellung meines Selbst! Lebe ich nach diesen Werten, erweise ich mir selbst die Ehre! Die Definition steht. Ist dir das zu quergedacht?

Wir leben in einer Gesellschaft in der Unzufriedenheit vorherrscht. Ich kenne kaum eine Person, die von sich wirklich sagt, sie sei rundum zufrieden! Kennst du eine? Wann bist du zufriedengestellt?

Die meisten streben nach mehr, immer mehr. Gibt es eine Möglichkeit, mehr zu bekommen, ohne davor den Wunsch gehabt zu haben, zufriedener zu sein?! Gibt es zufriedene Menschen? Sind sie dankbarer als andere? Vergleichen sie sich weniger mit anderen?

Was ist mit der Masse der Unzufriedenen? Sind sie einfach nur SATT? Sogar total übersättigt und deshalb nicht mehr fähig, zu genießen? Zu träge, machen sie sich abhängig, und zwar freiwillig! Einerseits ein Zuviel an Ellenbogengesellschaft andererseits ein System zu vieler Rechtsvorschriften und Regeln, das nicht als gerecht empfunden wird. Das ist FAKT, nicht wahr?

Würde das bedeuten, dass wir, anstelle von „GENUG“(satis) einfach „ZU VIEL“ von allem haben und wollen?

Und anstelle des „TUNS“(facere) auch „ZU VIEL“ erwarten und fordern?

Wie viel Gerechtigkeit, wie viel Genuss, wie viel Unabhängigkeit brauchst du in deinem Leben, um zufriedengestellt zu sein?

Kann SATISFAKTION das Ziel sein?

Aber ja, du hast Recht, wir wollen ja nicht zufrieden sein, das genügt nicht; wir wollen glücklich sein! Wir wollen immer das Sahnehäubchen dazu, nicht wahr? „Wenn schon denn schon!“

Ich finde, wenn ich sagen kann, dass ich wirklich zufrieden bin, ist das bereits sehr nah an der Definition von Glück. Wie ist hier die Verbindung, die vom einen Wort zum anderen führt? Ein schönes Thema für ein nächstes Mal.

2014: Ein leichtes und fröhliches Jahr soll es werden; alles soll wieder in den Fluss kommen! Auf dass der Kampf auf dieser Welt ein Ende findet – im Kleinen wie im Großen – und wir lernen mögen, an einem Strang zu ziehen und miteinander zu sprechen – von Angesicht zu Angesicht! Ein Gedanke an Nelson Mandela, der gestern verstorben ist; auch er hat für den Frieden und die Liebe unter den Menschen gesorgt! Jede/r kann in seinem kleinen Umfeld mindestens genausoviel tun – mit Herz!

Dir und deiner Familie, deinen Freunden und Liebsten ein paar schöne Festtage,

Gelassenheit und Freude und einen strahlenden Jahresbeginn!

Danke für deine Treue und deine Achtsamkeit!

Herzliche Grüße

Deine Noura

©www.strahlendersonne.de , weil du als Mensch, etwas ganz besonderes bist!

PS: DANKE Sascha für deine Fragestellung!

*Quelle Wikipedia.de

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Klammer@tacke-Prozedur: Wenn der erste Nebel kommt…

…und die Heftklammern wieder Hochkonjunktur haben, dann wünsche ich mir doch so manches Mal, nie und nimmer einen Bürojob ausgewählt zu haben!

War es heute Morgen doch so ein erhabenes Gefühl,  ins Tal hinabzufahren und abzutauchen in den Nebel, der wie eine weiße Decke zwischen den Bergen hing und daran „festgetackert“ schien.  Als ich dann auf der nächsten Anhöhe wieder freie Sicht hatte, kam die Sonne direkt hinter mir zum Vorschein und ich konnte den Blick kaum vom Rückspiegel nehmen. Das Bild, das sich mir bot, war überwältigend. Was mich aber am meisten faszinierte war, dass die Sonne,  in ihrem Bestreben aufzusteigen, offensichtlich  von einigen Wolken aufgehalten wurde und an ihnen, wie  „festgetackert“ zu hängen schien.

Kaum im Büro angekommen, sah ich auch schon die ersten Verträge zur Unterschrift da liegen, alle fein säuberlich „getackert“…

…und die Klammern blitzten nur so im ersten hellen Licht, das durch mein Büro flutete. Schublade auf „Klammeraffe“ (Heftklammernentferner) raus und los ging es mit dem „Enttackern“ der Verträge. Klick, zieh und klimper… und da lagen sie bald, alle Heftklammern;  diese hatten sich ausgetackert und landeten im Müll.

Gibt es dafür eigentlich eine Extra-Entsorgung? Ist das Sondermüll?

Bevor ich es vergesse, DREI der Verträge heute hatten Heftklammern im Miniformat! Da passte dann der „Enttackerer“ nicht und die Klammern mussten ganz vorsichtig wieder aufgeklappt werden;  mit der Spitze einer Schere. Am frühen Morgen also auch noch ein Spezialeinsatz!

Die „Klammer@tacke-Prozedur“ läuft bei uns vor allen Dingen im Herbst an, aufgrund der Hochsaison für die Neuverträge, Vertragsverlängerungen und –änderungen!

Und JEDES Jahr frage ich mich, warum der Erfinder (m/w) der Heftklammern nicht Speckwegklammern oder Umhängetascheklammern erfunden hat!

Meines Erachtens, gehört der Urheber (m/w) der Heftklammer im Nachhinein noch „betackert“.

Alle Vorsicht hilft nämlich meistens nicht, nach mindestens zweimal einscannen, kopieren und umblättern der Verträge, (also auch nach mindestens zweimal enttackern – einmal seitens des Auftragnehmers, dann seitens des Auftraggebers) sehen die Ecken, an denen die Heftklammern „festgetackert“ wurden, so aus, als ob schon jemand daran geknabbert hätte.

Tackern, enttackern und wieder tackern! Das fordert einen Preis, denn kein Papier hält das aus. So sieht jeder Vertrag gleich „alt“ und auf jeden Fall gepierct und irgendwie schmuddelig aus, nicht wahr?

Ist der Griff zum Tacker, der allzeit bereit ist, so beliebt, weil er doch auch ein Mittel zur Beruhigung ist? Geben Sie es auch zu? Was für ein tolles Gefühl, einfach drauflos zu tackern, klick, klick, klick…. Stressreduktion pur!

Nun, ich gestehe, ich habe nur noch sehr hochwertige Tacker im Gebrauch, denn die garantieren den Stressabbau! Diejenigen Tacker nämlich, die den Druck nicht aushalten, zu klein oder zu schwach sind, werden zu dem teuflischen Werkzeug, das die Fähigkeit hat, uns dazu zu führen, die Beherrschung komplett zu verlieren!

Das ENTtackern allerdings ist – zumindest für mich – überhaupt nicht zum Stressabbau geeignet. Es hält auf, benötigt Fingerfertigkeit und macht das Papier ‚löchrig‘. Dazu produziert es Müll.

Die Argumentation: „Das muss eben sein, damit alles zusammen bleibt“  lasse ich hier nicht gelten! Wenn die Seiten eines Vertrages in der Fußzeile ordentlich nummeriert und beschriftet sind, die Anlagen ebenso, dann kommt erstens Nichts durcheinander und zweitens ist er in einer Klemmmappe oder einem Hefter wunderbar gegenzuzeichnen. Auch das zweite Original! Ein Begleitschreiben mit der Aufgliederung der Inhalte ist ein professionelles TO-DO! Im Übrigen:  Ein Vertrag ist auf jeder Seite zu paraphieren und nicht nur auf der Seite, auf der die Unterschrift verlangt wird.

Probieren Sie es aus und Sie oder Ihre Assistentin haben nicht nur Zeit, Abfall, Kosten und Nerven gespart sondern auch an Image und Stil gegenüber Ihrem Kunden gewonnen! Ein leichtes und schickes Handling von Verträgen ist genauso ein Wohlfühlkriterium und eine Frage des Auftritts wie eine gute Präsentation des Unternehmens.

Ich wünsche allen Leserinnen und Lesern  eine „Tacker“-freie Zeit, so dass Sie Morgen den Nebel und den wunderschönen Sonnenaufgang ohne „Tacker“-Visionen genießen können😉

 Noura

Ben Hassine

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…weil die Arbeit immer mit dem Menschen zu tun hat!

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Deine Antennen verändern sich Online!

Es vergeht keine halbe Stunde, ohne dass du nachschaust, ob du eine Nachricht per E-Mail

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bekommen hast, ob du ein neues Like bei Facebook, ein Kommentar bei Xing oder eine Twitter-Nachricht erhalten oder eben einen Eintrag in einer deiner anderen vielen Plattformen im Eingangsfach hast?

Wie lange bist du Online?  5 Tage die Woche oder sind es schon 7? Wie viele Stunden am Tag? Via PC,  Android-Phone,  Iphone,  PC-Tablett; bist du mittlerweile fast deine ganze Wachphase über ONLINE?

Dein erster Weg am Urlaubsort ist es, dir eine WLAN-Verbindung  geben zu lassen? Wenn du dein Handy eine Zeitlang nicht benutzen kannst, wirst du unruhig? Wenn du wählen müsstest zwischen Weltreise und ‚Online-sein‘, für was würdest du dich entscheiden?

Hast du auch schon einmal beobachtet, wie mehrere Personen  zusammenstehen und anstelle sich zu unterhalten, sich anzuschauen und ja, auch sich zu berühren, sich ausschließlich auf ihre Mobil-Geräte konzentrieren?  Das einzige, was sich wirklich bewegt, sind die flinken Finger und die Augen, die hin und her flackern, um ja nichts zu verpassen.

Ist die virtuelle Welt wirklich so viel verlockender? Wie geschäftstüchtig bist du wirklich in dieser Welt? Wie erfolgreich macht es dich tatsächlich im Beruf, wie glücklich im Leben? Wie erlebst du das alles emotional? Hast du das einmal für dich selbst mit der realen Welt in den Vergleich gebracht?

Als ich diese Fragen im Rahmen meiner Coachings stellte, kam schnell heraus, dass die geschäftliche Schiene über diese Netzwerke meist nur bedingt funktioniert.  Im Grunde erst dann richtig, wenn man/frau die Person aus dem Netz in der realen Welt mindestens einmal getroffen hat oder eine Empfehlung ausgesprochen wurde, die Hand und Fuß hatte und nicht eingekauft wurde. Die Glaubwürdigkeit der Profile und Websiten wird zu oft in Frage gestellt.

Mir wurde schnell klar, dass viele Menschen ihre Emotionen  viel hemmungsloser auslebten, ob positiv oder negativ. Nur anhand eines Fotos und/oder eines Profils entwickeln sich unglaubliche (Liebes-)Geschichten und auch (Hass-)Dramen. Aggressive Texte, Wutausbrüche und viele im Grunde menschenverachtende und beleidigende Themen gibt es ebenso wie wunderbare gefühlvolle und fröhliche Inhalte. Auch Richtlinien und Trends werden gesetzt

…und so mancher wird zum Autor (m/w) wider Willen. Wir Menschen haben eine unglaublich reizvolle Gabe; wir können Fantasieren und in Rollen hineinschlüpfen. Wir können uns etwas vormachen und wir können wunderbar träumen. Online haben wir dazu jeglichen Freiraum und das World Wide Web hat keine Grenzen für uns, was dies betrifft.  Was uns gerade fehlt zum Träumen, holen wir uns dort oder bringen es selbst ein. Wahrheit verschwindet durch Wunschdenken. Rechtfertigung ist nicht notwendig.

Im Widerspruch dazu erscheint es im wahren Leben vielen so schwer, ihren eigenen Weg zu gehen, Visionen klar zu formulieren und auch konkret anzugehen.

Das für mich größte Streben in unserer Gesellschaft; der Wunsch nach Anerkennung und Liebe (weit vor dem finanziellen Reichtum), wird so manchem in der virtuellen Welt (scheinbar) erfüllt. Und schon fühlt sich jeder Mann wie Adam und jede Frau wie Eva, der Versuchung erlegen und der realen Welt weit entrückt. Ja, es ist ein Raum auch für Extreme und für Süchte, die im realen Umfeld so manches Mal erst erkannt werden, wenn die Betroffenen sich letzten Endes von ihrer irrealen Welt nicht mehr trennen können. Allzu oft erkennen sie sich nicht mehr, allzu oft leben sie in Rollen, die ihnen selbst fremd erscheinen, allzu oft nehmen sie kaum mehr Kenntnis von ihrem Gegenüber in der realen Welt.

Menschenkenntnis ist für mich, Antennen zu haben und zu entwickeln für die Menschen, die mich im Leben umgeben, in ihrer realen, menschlichen Form. Damit diese Antennen nicht verkümmern, ist es wichtig,  mit der realen Welt verbunden zu bleiben. Es hilft, denke ich, wenn ich die Menschen liebe und schätze, so wie ich die Natur liebe und schätze. Erdverbundenheit bringt Nähe zum Menschen. Menschenliebe bedeutet für mich, präsent zu sein, empathisch zu sein, wirklich zu kommunizieren und Zeit für die Menschen zu haben.

Viele sagen mir, dass das Online auch ginge. Ja, wenn ich den Menschen auch in seinem echten, also realen Umfeld erlebt habe, mindestens einmal, sonst nur bedingt. Ich vergleiche das auch manchmal mit einem Dokumentarfilm über einen Ort auf dieser Welt und das reale Erleben, selbst dort gewesen zu sein. Es bringt ein ganz anderes Erleben und Erfahren mit sich.

Warum fühlen sich so viele Menschen in unserer Zeit trotz dieser unendlichen Informationsflut und Austauschmöglichkeiten so alleine und oft so einsam – oftmals trotz Freunde, Ehe, Kinder etc.? Fängt es damit an, dass sie ihre Antennen eher On-Line (im Netz) haben als On-Earth (auf der Erde)? Ich kenne Menschen, denen ein virtueller Kuss mehr bedeutet als eine echte Umarmung. Ich kenne Menschen, die sich Online in ein „Profil“ verliebt haben und lieber diesen Zustand der Illusion aufrechterhalten, als sich in ihrer Wirklichkeit der Präsenz zu stellen.

Ich bin schon der Meinung, dass ONLINE die eigenen, inneren Hemmschwellen erheblich abgesenkt werden und wir unsere Ängste und Grenzen viel leichter übergehen. Und dennoch oder gerade deswegen bleibt es eine Scheinwelt voller Fantasien, nicht wahr?

Wenn der Kirchturm sich im Wasser spiegelt, welche Glocken hörst du wirklich?

Ich ziehe es vor – von Angesicht zu Angesicht – , mich mit meinen eigenen Ängsten und Grenzen auseinanderzusetzen; und auch meiner Verletzlichkeit, meiner Vertrauensfähigkeit, meiner Gefühle immer wieder zu stellen, himmelhochjauchzend und zutodebetrübt; auch wenn es manchmal schwierig ist, die Sinnhaftigkeit und die Freude des Lebens sind dann stete Begleiter.

Leben, selbstbestimmt und bewusst, präsent und wahrhaftig – von Mensch zu Mensch;  zumindest solange mein Umfeld noch nicht ganz in der Cyber-Welt verschwunden ist😉

Geniesse die strahlende Herbstzeit! Die Zeit der Einkehr, in der die Energien gebündelt werden!

Noura

©Strahlendersonne

PS:

Ein Coaching zur inneren Einkehr gibt es bei Strahlendersonne nur an Wochenenden! Nehme dir Zeit, um dein Jahr aufzuarbeiten, in deinem inneren aufzuräumen und klarer zu werden, damit du 2014 mit neuem Elan durchstarten kannst.

 

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