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Roter Faden oder bunte Fahne?

Faszinierend, wie viel Zeit wir doch damit verbringen, Dinge zu planen, sie zu tun, um dann im Anschluss sofort wieder neue Aufgaben zu finden. Ein Turnus, der einer Endlosschleife gleicht.

Manchmal sind wir so mit den Aufgaben beschäftigt, dass wir nicht mehr innehalten, um zu überlegen und uns zu fragen: „Was mach ich da eigentlich?“

Wo ist der rote Faden?  Hast du einen roten Faden? Von wo bis wohin führt der? In Persönlichkeitstrainings wird oft gesagt, dass es wichtig ist, einen roten Faden zu haben.

Ich habe diese Frage bis jetzt nie gestellt.  Was ist denn nach dem Endstück des roten Fadens? Und wenn ich mehrere nehme, wie ist dann der Übergang von rotem Faden zu rotem Faden zu gestalten? Wenn mir der eine nicht gefällt, kann ich ihn ja wegschmeißen und ich nehme einen neuen! Wie bindend ist dann ein roter Faden?

Ist diese vermeintliche Bindung der Grund, warum so mancher von uns so verbissen an etwas festhält bzw. mit aller Gewalt etwas erreichen will?

Was passiert denn, wenn wir nun den roten Faden vernachlässigen oder ihn tatsächlich wegwerfen? Hast du das schon einmal getan? Wie hast du dich dabei gefühlt dabei?

Ich denke, nicht besonders gut, denn es ist nichts anderes als seinen eigenen Erwartungen nicht gerecht geworden zu sein, nicht wahr? Schlimmer noch ist es für so manchen unter uns, wenn der rote Faden von jemand anderem aufgefädelt wurde. Dann werden wir nämlich auch dessen Erwartungen nicht gerecht! Das Ende vom Faden ist, dass wir uns als Versager empfinden, erfolglos und oftmals auch nutzlos.

Somit ist der rote Faden nichts anderes als eine Erwartung an das Leben und um diese zu erreichen, sind wichtige Etappen auf dem roten Faden zu überwinden. Das sind dann die kleinen Knoten oder Fadenmarkierungen mit anderen Farben. So „markiert“,  sieht mein roter Faden aus der Ferne eher aus wie  eine Gebetsfahne (Wunschfahne) der Tibeter;  zumindest sehe ich das so.Tibet

Ist also der rote Faden auch eine Art „Gebetsfaden“? Er soll uns einen Weg durch unser Leben zeigen, uns halt geben und uns immer wieder auf den vermeintlich richtigen Weg zurückführen. Er soll uns Kraft geben und uns die Möglichkeit eröffnen, uns daran festzuhalten und Hoffnung zu schöpfen. So gesehen, ist doch nichts Verwerfliches an einem roten Faden, oder…

… nimmt er die Freiheit, jeden Tag neu zu entscheiden und erhöht er diesen inneren Leistungsdruck, etwas erreichen zu müssen, um Anerkennung zu bekommen, nicht immens? Fördert er nicht auch die Idee des perfekten Menschen? Ist er ein Leitfaden der Masse?

Wer den roten Faden zielgenau einfädeln kann, muss doch perfekt sein… und wollen wir das nicht alle sein;  auch wenn wir es vehement verneinen, wir freuen uns doch, wenn wir etwas gut gemacht, etwas erreicht haben!

„Perfekt & Gut gemacht“ – wieder ein Wortspiel, das zum Querdenken animiert.

Wenn wir also unser Leben nach einer tibetanischen Wunschfahne ausrichten, lassen wir uns da nicht viel mehr Möglichkeiten und Chancen, unser Leben bewusst und selbstbestimmt zu leben?

Strahlende Grüße und ein buntes Leben wünsche ich allen!

Eure

Noura

Strahlendersonne.de

…weil jeder Mensch das Recht hat, sein Leben selbst zu gestalten und wieder umzugestalten!

Copyright: Noura Ben Hassine

2013 – Strahlen Sie (wieder) mit ?

Milliarden Menschen benutzen das Internet und alle machen sich Gedanken.. tagtäglich…. 

Gedanken führen zu Ideen, Ideen zu Erfindungen. Eine ganz naheliegende Erfindung/Idee wurde in 2011 von den Ostfriesen umgesetzt: Sie haben den Teebeutel (Papiersäckchen) ohne die Alu-Klammer erfunden! Der Baumwollfaden wird nicht mehr an das Papiersäckchen geklammert sondern daran genäht! Tee wird seit Jahrhunderten getrunken.

Glauben Sie, dass Ideen unser Leben beeinflussen? Ja, manche Dinge sind sehr naheliegend, umsetzbar und praktisch und andere sind unglaublich und erscheinen zuerst nicht umsetzbar, nicht wahr? Und doch halten wir kaum inne, um uns wirklich Gedanken darüber zu machen oder gar darüber nachzudenken, was diese Ideen in unserem Leben bewirken.

Ideen bringen Veränderung. Einige gefallen uns, manche Veränderung aber auch nicht und manchmal können wir sie noch nicht einschätzen oder sie bringt uns zum Staunen über uns selbst oder andere!

Was hat sich in Ihrer Welt im letzten Jahr alles verändert?

Kommt Ihnen tatsächlich als erstes der Gedanke: ” Ich hatte kaum Zeit darüber nachzudenken”?

Ist die neue Zeit-Empfindung die größte Veränderung der letzten Jahre? Das Gefühl, dass die Welt sich immer schneller dreht? Ja, dies ist keine neue Erfindung aber vielleicht haben all unsere Erfindungen im Gesamtpaket dazu geführt?

Auch die Art und Weise, wie wir kommunizieren, scheint sich diesem Empfinden angepasst zu haben. Eine Wörterflut und Informationswelle ist über uns hereingebrochen und wir schaffen es kaum, sie aufzuhalten. Die einen geben es auf und vernachlässigen ihre Sprache, lassen sich in der Flut treiben. Die anderen halten inne und sehen die Chance, die sich im Grunde verbirgt; die Chance zu lernen, besser und klarer zu kommunizieren, als wir es jemals getan haben, indem wir uns bewusst machen und darüber entscheiden, mit welchen Informationen und Wörtern wir uns umgeben möchten.

Das Internet scheint inzwischen alles möglich zu machen. Wir können, von zu Hause aus, jetzt sofort, mit einer Person in Japan in Kontakt  treten, sie „online“ sehen und uns mit ihr unterhalten, stundenlang, ohne Kosten! Gleichzeitig ist es aber auch eine Plattform für die größten „Schauspieler“ dieser Welt. Sie birgt Gefahren. Aber auch früher gab es Gefahren, nicht wahr? Jede Zeit hat ihre Chancen und ihre Risiken. Worin sehen Sie eine Chance? Welche Idee möchten Sie verwirklicht sehen?

Ich kann es kaum erwarten, bis wir uns endlich BEAMEN können! Utopisch? Nun ja, warten wir es ab! Gab es nicht schon viele Dinge, die uns utopisch erschienen? (Mondlandung, Sprung aus dem All etc.) Ich bin gespannt darauf!

Sie auch? Es ist meine Überzeugung, dass die Art und Weise, WIE wir über unsere Welt, über unsere kleine Welt um uns herum und über uns selbst urteilen und DENKEN, unser aller Leben sehr stark beeinflusst.

Jeder von uns KANN zum Vorbild für andere werden, für eine Welt, die Harmonie, Liebe und Anerkennung zulässt, die das Menschsein in den Vordergrund stellt!

Sie fragen sich, wie Sie Vorbild sein können? Für mich beginnt es damit, dass ein Mensch versucht, sich selbst besser zu verstehen, um dann auch andere besser zu verstehen! Zu idealistisch gedacht? Ja, vielleicht, aber auch Ideale bringen Veränderung.

Stellen Sie sich 2 Menschen vor, der eine hat goldene Wasserhähne zuhause und der andere noch nicht einmal Wasser, um sich zu waschen. Glauben Sie, dass beide Menschen Vorbilder sein können? Erfolg & Persönlichkeit verbinde ich selbst nicht “nur” mit finanziellem Reichtum.

Möchten Sie, dass man über Sie eines Tages sagt: „Was für eine erfolgreiche Persönlichkeit!“? Nehmen Sie sich Zeit, Ihre Gefühle zuzulassen und auch zu reflektieren?

Fragen Sie sich: „WER bin ich, WIE bin ich, WAS tue ich, MIT WEM umgebe ich mich und WESHALB mache ich es“?

Motivieren Sie sich und Personen, die Ihnen jetzt gerade einfallen, denn Begeisterung für Ihr eigenes Leben und Mut zum Tun - das steckt an – und bringt Ihnen Zufriedenheit und Glück! 

Und wenn Sie Lust dazu haben, sich selbst noch besser kennen zu lernen oder auch in Ihrem Büroberuf professioneller zu werden; weniger Stress zu erleben, gelassener zu werden,  dann habe ich für Sie auch dieses Jahr wieder exklusive Coaching/Training-Module: Persönlichkeitstraining & Büromanagement, das eine oder das andere, oder beides zusammen! Stress ade!

Für Männer und für Frauen (das Alter zählt nicht, sondern die Einstellung)!

Ich wünsche allen ein strahlendes Jahr 2013!

DANKE für ein spannendes und erfolgreiches Jahr 2012!

Ihre Noura Ben Hassine

www.strahlendersonne.de

….weil wir uns noch in die Augen schauen und träumen, um Ideen zu verwirklichen!

Keine Zeit… für Beziehung!

Gerade jetzt, gerade heute,

gerade in der dunklen Jahreszeit wird es uns besonders bewusst; es fehlt an Herzlichkeit, Berührung, Wärme, wahre Gespräche, Zuneigung, Liebe, Zärtlichkeit, Anerkennung, Aufmerksamkeit, Freude teilen…

Schau mal um Dich, schau Deinem Gegenüber doch mal in die Augen!

Nimmt sie/er Dich wahr, nimmst Du sie/ihn wirklich wahr? Ist da ein kleiner Funken? Ist da ein kleines Licht, das grösser flackern könnte?

Was hälst Du von einem ganz besonderen Weihnachtsgruss für jede Person, die Dir heute begegnet?!

Verschenke ein bisschen Lebenszeit, ein bisschen Freude und Herzlichkeit, Wärme und ein Lächeln!

Wir sind begeistert, wenn wir sehen, wie Kinder vor Freude strahlen, welche reine Freude sie damit verbreiten können. Die Fähigkeit, Kleinigkeiten als Glück zu empfinden! Warum haben wir Erwachsenen das so oft nicht mehr in uns? Haben wir es verlernt oder trauen wir uns nur nicht mehr, Gefühle zu zeigen?

Es gibt Länder, in denen Küsschen zur Begrüßung und zum Abschied selbstverständlich sind; eine Umarmung und ein herzliches und ernst gemeintes  „Wie geht es Dir/Ihnen?“ einfach dazu gehören.  Bei uns wird es, wenn es getan wird, sehr oft als reine Gewohnheit erlebt, nicht gespürt und nicht wirklich gehört.

Vielen ist die Berührung so fremd, dass sie gar nicht damit umgehen können. Aber auch ohne eine Berührung ist es möglich, sehr viel Wärme und Herzlichkeit in das Herz seines Gegenübers fließen zu lassen.  

Manchmal reicht auch nur ein wahres Zuhören für ein paar Minuten!

Kommunikation eine Selbstverständlichkeit?! Wir kommunizieren… auf Abstand! 

Ist Dir auch schon aufgefallen, dass dein Gegenüber mehr mit seinem Umfeld beschäftig ist, als Dir zuzuhören? Und umgekehrt, verhälst Du Dich auch so?

Mit den Gedanken schon wieder ganz woanders.  Warum ist das so? Weil wir etwa keine Zeit mehr haben? Könnte ja länger dauern, wenn wir uns auf ein gutes Gespräch einlassen, nicht wahr? Gebe Dir einen Ruck und mache auf die kleinen, schönen Dinge dieser Welt aufmerksam, die so mancher gar nicht mehr wahrnimmt in seiner Eile.

Freunde, Familie, Partner, Kinder, wir selbst… für alles benötigen wir Zeit, die wir vermeintlich nicht mehr haben. Fleissig sein wird gleichgesetzt mit viel Arbeit haben und vor allen Dingen keine Zeit! 

Nach wie vor stelle ich fest, dass eine Aussage „Er/sie hat ja so viel zu tun und hat einfach keine Zeit vorbei zu kommen“ gleichgesetzt wird mit “anerkannt sein und erfolgreich sein”. Wenn jemand sich wirklich Zeit nimmt für ein Gespräch, sagen andere: „Na, der/die ist nicht ausgelastet, könnte mal was tun“….Na, fällt Dir dazu ganz zufällig jemand ein?

Dass gerade die „Macher“ ,„Arbeitstiere“ oder auch „Workaholics“ sich insgeheim aber ganz oft wünschen, sich einmal anlehnen zu dürfen,  loslassen zu können und Momente der Gefühle und der wahren Kommunikation genießen möchten, kommt uns oft erst gar nicht in den Sinn!

Im Grunde ist es heute ja ganz einfach, eine Beziehung zu beginnen. Und wenn sie zu Ende geht, sagen wir uns – wie um uns selbst zu entschuldigen -: „Ich habe ja eigentlich auch keine Zeit dafür“. Oder wir schieben die Schuld auf den anderen: „Er/sie hatte ja nie Zeit für mich“.

Bewunderst Du nicht auch insgeheim die Menschen, die immer wieder bei Dir anrufen, mit Dir Termine ausmachen, Dir kleine Aufmerksamkeiten zukommen lassen, Deinen Geburtstag nie vergessen..?

Im Geschäftsleben sagen wir gerne “gute Netzwerker” dazu! Warum können so viele Menschen nachvollziehen, dass ein gutes Netzwerk  Geschäfte bringt, dieselben Menschen aber bei privaten Beziehungen die wohltuende Wirkung auf sich selbst komplett ausblenden?

Mach heute den ersten Schritt. Nimm Dir einfach die Zeit für ein Miteinander! Nimm dir ein paar Minuten extra für wahe Kommunikation; die DIR gut tut, Dir Energie spendet und Dir die Begeisterung für Dein Leben erhält!

So einfach ist das nicht?! Fange damit an, Deinen täglichen Begegnungen  grössere Aufmerksamkeit zu schenken,  in die Augen zu schauen und ihnen zuzulächeln. Sage ihnen etwas Angenehmes, von Herzen!  Du wirst staunen, wie viel zu Dir zurückkommt!

Strahle heute… und morgen wieder! Nur Deine Einstellung zu Deinem Leben und Deine Prioritätensetzung in der Liste Deiner täglichen Aktivitäten sind es, die Dir “keine Zeit” vorgaukeln!

Was bringt uns eine Karriere, die keine Zeit für echte Gespräche und Gefühle hat? Einsamkeit.

Wenn Du die Sehnsucht nach mehr vespürst, werde selbst aktiv! ÖFFNE DIE TÜR!

Ich wünsche Dir einen herzlichen Tag, voller Freude und überraschungen!

Ich schenke Dir eine strahlende Umarmung!

Deine

Noura 

Ben Hassine

www.strahlendersonne.de – Weil DU für die Welt wichtig bist!

Das Miteinander als bestmöglicher Versuch!

 
Hol mich ab, nimm mich bitte mit, lass mich bitte nicht stehen, lass uns weitergehen,
halte meine Hand, lass sie nicht los, ich will mit dir lachen, ich brauche deinen Trost.
Wir haben uns das Leben so nicht ausgesucht, 
doch wir haben nur das eine.
Segen und Fluch und das Miteinander als bestmöglichen Versuch!

Damit umzugehen, dass wir alle hier in diesem unserem Leben stehen.
Ja, dass du und ich, dass wir alle uns, verletzlich wie wir sind, in die hoffnungsoffenen Augen sehen.

Menschheitsgeschichte ist wie ein böser Traum, die immer gleiche Sehnsucht, missbrauchtes Vertrauen.

Der bestmögliche Versuch!

 
Der Versuch ist es wert, auch wenn Erfahrung uns lehrt, dass ein Scheitern sehr gut möglich ist,
das Miteinander bleibt!
 
Der Bestmögliche Versuch; Songtext von Pur aus dem Album Schein&Sein 2012!
Dieser Song von Pur hat mich so sehr berührt und inspiriert, dass ich ihn heute ohne weitere Ausführungen in meinem Blog mit aufnehmen möchte.
Wenn der Text dir auch gefällt, nimm dir doch ein paar Minuten Zeit, kaufe dir den Song und höre ihn dir an!
 
 
Ich wünsche dir einen strahlenden Tag…
 
Noura Ben Hassine
 
…und ich helfe dir gerne bei deinem bestmöglichen Versuch!
 
Strahlendersonne.de
Soft Skills, Persönlichkeit, Kommunikation, Büroorganisation, Zeitmanagement.
Coaching&Training – Workshops&Seminare – nicht nur für Büromenschen :-) !

…der Sonne hinterher!

Eine Herbstwanderung durch Wälder und Täler, an Flüssen und Seen vorbei,  bei strahlend  blauem Himmel und klarer Luft. Es ist ein intensives Auftanken an bunten Farben und hellem Sonnenschein bevor das graue Dunkel und die Kälte des Winters auch mich erschauern lassen. 

Es ist ein langsamer Abschied vom satten Grün des Sommers und der vielen Wildblumen, die die Wege säumen.  Auf dem Waldboden, der sich ganz mit Blättern bedeckt, sprießen die Pilze und spenden die letzte, frische Nahrung für die Tiere. Es wird stiller im Wald und die Vögel zwitschern nicht mehr so laut.

Und dann höre ich es wieder, das Rauschen des Windes in den Blättern! Es erinnert mich an das Rauschen des Meeres.

Beim Zuhören und Innehalten ergreift mich einmal mehr das Gefühl von Freiheit und lässt mich auf den nächsten Felsvorsprung klettern und ins Tal hinunterblicken. Ich breite die Arme aus und würde gerne abheben wie ein Vogel.

Und ja, da sind sie tatsächlich! Wildgänse und Kraniche, die sich auf ihre Reise vorbereiten – der Sonne hinterher!

Ich finde es immer wieder faszinierend und erstaunlich, dass die Zugvögel genau wissen, wann sie aufzubrechen haben und wohin sie fliegen müssen.  Im Süden haben wir sie kommen sehen und wir wussten, nun wird es auch da kühler. Heute sehe ich ihrer Abreise zu und weiß, jetzt kommt die Jahreszeit, auf die ich persönlich gerne verzichte. Dunkelheit und Nässe erwarten uns zur Kältezeit; zumindest hier im Saar-Lor-Lux-Gebiet ist Schnee selten.

Was diese Vögel auf ihrer Reise wohl alles erleben? Ist es für sie ein Abenteuer oder einfach Gewohnheit bzw. ein äußerlicher Zwang?

Wir Menschen gewöhnen uns an so viele Dinge und auch für mich wurde es über die Jahre sogar langweilig, immer die gleiche Reise hin wie her anzutreten – vom Süden in den Norden und umgekehrt. So gesehen war ich auch ein Zugvogel, eben mit anderen Jahreszeiten.

Heute packt mich das Fernweh und meine Freunde nennen es auch Heimweh. Gibt es da einen Unterschied? Heimweh ist ein Wort, das ich für mich nicht gerne verwende. Denn ich bin überall dort daheim, wo ich mich wohl fühle und meine Lieben um mich habe. Oder ist die Sehnsucht nach dem Meer auch eine Art Heimweh? Ja, wenn ich am Meer bin, bin ich irgendwie zuhause. Aber fühlt sich ein Delphin an jeder Küste zuhause? Auch er zieht mit einer inneren Stimme in die Ferne und bleibt doch immer auf den gleichen, vorbestimmten Routen.

Fernweh ist für mich die Lust, Neues zu entdecken. Neue Ufer, neue Menschen, eben raus aus dem Gewohnten Umfeld. Wenn ich in Länder oder zu Orten reise, die ich bereits kenne, packt mich kein Fernweh, höchstens eine stille Vorfreude. Es ist eine Wiederkehr. Wenn es aber für mich noch Fremdland ist, dann ist da eine Magie, ein ganz besonderer Reiz. Ich liebe es, neue Erfahrungen zu machen, die Welt immer wieder neu zu entdecken.

Kennst du dieses Gefühl, dass dich etwas weiterzieht? Zieht es dich ganz besonders im Herbst in wärmere Gefilde?

Und was hat das alles mit unserer Lebenseinstellung zu tun? 

Die Lust Neues zu entdecken, aus dem Alltag auszubrechen, Gewohnheiten unterbrechen zu wollen, immer in Bewegung sein zu müssen,  entspricht das alles einer inneren Unruhe, einer undefinierten Sehnsucht oder einem Streben nach Zufriedenheit, nach mehr und mehr?

Ist es einfach auch nur eine Gewohnheit, die wir uns angeeignet haben und sie im Grunde als etwas Selbstverständliches betrachten?

Oder steckt sogar viel mehr dahinter und wir erhoffen uns, mehr Menschlichkeit, mehr Wärme, mehr Paradies in unserer Welt zu entdecken?

Gewohnheiten lassen uns abstumpfen oder bringen uns in Verhaltensweisen, die so manches Mal in zwanghafte Glaubenssätze ausarten. Schade ist dabei, dass wir dadurch in unseren Entscheidungen sehr beeinflusst werden und sogar zu Mitläufern werden; denn, einen eigenen Standpunkt zu vertreten, ist unbequem und Gewohnheiten sind meist Allgemein angenommen und bequem. Ich zähle dazu ebenso Besitztum.  Wir werden dazu erzogen, lieber Schulden zu machen als zu sparen oder eben etwas nicht zu besitzen, denn heute möchten wir die Dinge SOFORT. Aber das ist ein anderes Thema, nicht wahr?

Ich mache mir jeden Tag bewusst, dass die Dinge und Menschen, die mich in meinem Alltag begleiten und die mich vielleicht sogar manchmal nerven, für andere einem kostbaren Geschenk oder der Realisierung eines Traums entsprechen.  Es ist nicht selbstverständlich! Ich bin deshalb dankbar und betrachte mein Umfeld so immer wieder neu. Unglaublich, was es da zu entdecken gibt! Mehr Menschlichkeit, mehr Wärme, mehr Paradies – direkt hier und jetzt!

Ich wünsche euch allen einen strahlenden Herbsttag und die Zeit, euer Herz zu öffnen und die kleinen Dinge um euch herum wahrzunehmen und zu genießen!

Eure

Noura Ben Hassine

…weil ein wahres Lächeln die Schatten vertreibt, egal wo du bist!

Strahlendersonne.eu

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5-Sterne-Management – Persönlichkeitsbildung – Kommunikation – Büromanagement – Gesundheitspraxis

“Ich bin Egotaktiker …na und?!”

Kennst du einen Jugendlichen, der das von sich selbst sagt? Wohl kaum, denn es ist eine Worterfindung der Erwachsenen!

Angeblich ist der Egotaktiker nach wie vor im Trend! Gerade gestern Abend habe ich dazu eine Diskussion im Fernsehen verfolgt; es ging um unsere Jugend und die Shell-Studie, die regelmäßig mit Jugendlichen durchgeführt wird.

So wie ich es verstanden habe, ist ein Egotaktiker ein junger Mensch, der  ichbezogen taktiert, wie er ein Höchstmaß an Vorteil, Spaß und Genuss für sich aus seinem Leben herausholen kann!

Wie wird dazu denn ein Egoist definiert? Das ist das Gegenwort, das mir sofort dazu einfällt. Im Duden ist Egoismus als „Ich-Bezogenheit“, „Ich-Sucht“, „Selbstsucht“, „Eigenliebe“ definiert, bei Wikipedia wird der  „Egoismus“ „als Synonym für rücksichtsloses Verhalten verwendet und als „unanständig“ beurteilt.

Meist aber wird ein Egoist als ein kurzsichtig Handelnder im Sinne eines Raffgieregoisten verstanden (ist das nicht ein geniales Wort?!), der es kaum akzeptieren kann, wenn andere Menschen ihm gegenüber sich ebenso raffgierig zeigen. Der Raffgieregoist räumt sich selbst also mehr Freiheiten ein, als er anderen zugesteht“.

Ich bin immer wieder fasziniert über die Wortwahl und über die Wortdefinitionen, die wir finden und erfinden. In diesem Kontext fällt mir dazu noch auf, dass ein Egoist für mich ein rücksichtsloser Mensch ist, ein Egotaktiker nicht. Der eine geht also über Leichen und der andere… weicht ihnen aus??!!

Ist nun ein Egotaktiker zu sein etwas Positives im Gegensatz zum Egoisten? Wie siehst du es? Zu welcher „Gattung“ gehörst du denn?

Wenn ich mir die Definition des Egotaktikers so betrachte, ist es doch das, was wir Erwachsenen Tag für Tag verinnerlichen wollen. Millionen von Menschen haben sich nur darauf spezialisiert, uns klar zu machen, dass wir uns besser um unser eigenes Leben kümmern, mehr an uns selbst denken, die Eigenliebe und die Achtsamkeit mehr auf das, was wir selbst möchten, in den Vordergrund bringen sollen.

Ist ein Egotaktiker etwa ein “bewusster Mensch”?!

Ist es nicht so, dass wir mit Leichtigkeit und Freude unser Leben gestalten möchten? Also ich möchte es! Und du? Wer hat schon Lust auf Frust und Leid? Propagiert nicht auch Robert Betz, dass nun die Zeit des Genusses gekommen ist und die Menschen sich freuen dürfen.

Ja, unsere Generation lebt doch zum Großteil schon so, dass sich jeder ein Höchstmaß an Vorteil verschafft.

Wenn das so ist, sind wir Erwachsenen dann nicht auch Egotaktiker? Und waren unsere Eltern und unsere Großeltern denn keine? Wenn nicht, warum?  Hatten Sie keinen Genuss und keinen Spaß in ihrem Leben, keinen Sinn für Vorteile? Ich glaube doch schon; allerdings war ihr Fokus prozentual gesehen doch anders verteilt oder gewisse Spielregeln im Rahmen der Gesellschaft hatten vielleicht noch mehr Bestand. Nun, meine Eltern und Grosseltern würden das auf jeden Fall nicht gerne hören, denn so haben sie es nicht empfunden.

Du merkst, jeder interpretiert und empfindet anders. Nur wir selbst entscheiden, wie wir darüber denken. Ich selbst denke, dass zu den beschriebenen Eigenschaften allerdings noch eine große Portion Toleranz und Miteinander sowie ein Mehr an globalem Bewusstsein der Vorgänge auf dieser Welt dazu gehören.

Wenn du deine eigene Definition für dich und dein Leben finden möchtest, dann sei Selbstdenker innerhalb der Gesellschaft in der du lebst, nimm dir Zeit, die Zeit, um in dich hineinzuhorchen und zu erkennen, welchen Weg du selbst gehen möchtest. Egal wie der Trend gerade ist.

Strahlende Grüße

Eure

Noura

Strahlendersonne…

…weil Coaching auch ein Weg ist, um deinen eigenen Platz in deinem eigenen Leben zu finden.

Wer ist die wichtigste Person in deinem Leben?

Wir reden und schreiben so oft von Frieden, von Liebe, von Anerkennung, von Hoffnung, von Selbstwert und von Entspannung; fast genauso oft wie von Krieg, Streit, Verurteilung, Sinnlosigkeit und Stress.

Das ist zumindest mein Eindruck, wenn ich eine Zeitschrift aufmache oder im Internet Artikel lese, wenn ich auf Veranstaltungen bin oder mit Bekannten unterwegs bin.

Der Hang zum Negativen lässt nicht nach. Die Sensationspresse lebt fast ausschließlich davon und auch die TV-Sender strahlen nach wie vor zu den Bestzeiten, Unterhaltungen aus, die eher in die „oh mein Gott, wie schlecht ist unsere Welt“-Richtung gehen.

Und wir… schauen zu. Wir lesen die Berichte und wir lassen uns anstecken, wir lassen uns mitreißen in den Strom der Medien. Wer aber macht die Sendungen, wer schreibt die Artikel und wer erzählt dem Nachbarn, was der andere gerade angeblich getan hat? Wir… sind es. Wir Menschen, denn alles, was geschieht, ist von Menschenhand bzw. Menschengeist geschaffen, oder nicht?

Wenn wir es dahin geschafft haben, warum sollten wir es nicht umkehren können?

Ich versuche tagtäglich das Positive am Leben zu vermitteln. Tag für Tag glaube ich daran, dass es Sinn macht, mit Leichtigkeit und Freude durch sein Leben zu gehen. Dankbar zu sein, dass wir das leben dürfen, was uns gegeben ist. In Freiheit. Denn das ist die andere Seite dessen, was uns jeden Tag vorgeführt wird; wir sind freiwillige Sklaven und bejammern uns selbst jeden Tag freiwillig. Harte Worte?

Nein, wenn ich meinen Fokus auf die Welt bringe und nicht nur auf meinen kleinen Umkreis von 50 km, dann kann ich erkennen und sehen, dass Millionen von Menschen auf dieser Welt, diese Freiheit, die wir haben, nicht haben! Und trotzdem… Millionen dieser Menschen geben ihr Leben nicht auf und finden einen Augenblick der Hoffnung und des Lächelns.

Deshalb ist es ganz besonders unsere Aufgabe, Frieden zu schaffen, in unseren Seelen zuerst und dann auf der Welt, Liebe zu geben, anderen Menschen und unserer Welt, Anerkennung zu teilen, für die Leistung anderer und der eigenen, Hoffnung zu bewahren, denn sie ist der Antreiber der Menschheit, Selbstwert zu erlernen und zu vermitteln, denn er gibt uns Achtung vor anderen und vor uns selbst, Entspannung zu lehren, denn sie gibt uns die Zeit, gelassen und zuversichtlich zu sein in unserer Welt.

Ich wünsche mir, dass wir bewusster durch unser Leben gehen. Wir haben die Möglichkeit geschenkt bekommen, unser Leben genießen zu dürfen.

Warum tun wir es nicht?

Sei es dir selbst wert, sei der wichtigste Mensch in deinem Leben, damit du anderen Menschen Gutes vermitteln kannst, in aller Leichtigkeit und Freude? Lass dich anstecken vom Leben, von deinem Leben!

Du hast es „verlernt“ und möchtest es wieder entdecken?

Bei mir bekommst du ein Tagestraining, das dir hilft, dein Leben zu lieben:

  • Wellness für die Seele!
  • Entdeckung des Ichs!
  • Entspannung pur!
  • Lebensinhalte begreifen!

Steigere deine Ausstrahlung, ändere deine Einstellung zum positiven und du wirst dich für dein eigenes Leben begeistern und andere damit anstecken!

Versuche es! Du wirst erstaunt sein, wie leicht es geht!

Infos zum Seelentag direkt bei mir! 

….weil das Leben lebenswert ist!

Deine

 Noura

Ben Hassine

www.strahlendersonne.eu

 

Hugo und Milano: Zwei, die den Sommer unvergesslich machen!

Es ist klar und deutlich zu erkennen, sobald die Sonne zum Vorschein kommt, lässt sich auch Hugo blicken und gleich darauf auch Milano. Stellt euch vor, letztens war ich in einem Biergarten, und Milano war nicht da! Schrecklich diese Leere und um einen Ersatz zu finden, musste ich auch noch erklären, wie der Hugo zu bekommen ist. Geht ja gar nicht!

Du weißt nicht, wer Hugo ist? Und Milano kennst du auch nicht? Dann gehst du wohl selten in die Altstadt oder in die In-Kneipe um die Ecke?!  Auch in Restaurants und Biergärten sind Hugo und Milano nicht mehr wegzudenken. Und wenn du glaubst, nur wir Mädels kennen die beiden, dann ist dem nicht so, nur… wir sind ihnen regelrecht verfallen!

Auf jeden Fall freue ich mich jetzt schon auf den nächsten gemütlichen Abend bei Kerzenschein und unter Sternen in einem wunderbaren Open-Air-Restaurant mit meinem Hugo!

Er hat aber auch so etwas Köstliches, Erfrischendes und doch gleich sündhaft Süßes und Verführerisches an sich und was er nicht hat, toppt dann eben Milano, je nach Laune!

Kennst du dieses Gefühl, dass etwas Leckeres auf deinem Gaumen prickelt und du dich ganz dem Genuss des Geschmacks hingibst? Ach, wie herrlich ist es, an einem lauen Sommerabend, einmal so richtig loszulassen, tief durchzuatmen und den Abend willkommen zu heißen und das Leben in dir zu spüren! Wie schön ist es, wenn die Dankbarkeit dich überwältigt und du diesen einen Moment in vollen Zügen geniesst und alles andere um dich herum vergisst!

Du fragst dich: „Und dieses Gefühl vermag ein Hugo oder ein Milano zu vermitteln?“ Ich behaupte: „Ja“, wobei es ganz darauf ankommt, ob du es für möglich hältst, dass ein Holunder-Prosecco-Cocktail oder ein Cranberry-Prosecco-Cocktail, der eine grün, der andere rot…meistens mit Zitronenscheiben und Minze-Blättern verziert, diesen Genuss in dir auslösen kann!

Wenn nicht, finde doch heraus, welchen Impuls du brauchst, um einmal so richtig abzuheben und so richtig zu genießen!

Vielleicht ist es ja auch eine Holzbank am Rande eines Maisfeldes und zur Abendstunde lässt du dich dort nieder und genießt den Blick in die Ferne über andere Felder hinweg und schaust dir den glutroten Sonnenuntergang an. Ein leichter Wind weht dir dabei über das Gesicht und du fühlst die Freiheit in dir aufsteigen und atmest tief und glücklich für diesen einen Moment, in voller Einheit mit dir selbst!

Frage nicht, was das Geschick morgen wird beschließen; unser ist der Augenblick, lass uns den genießen. (Friedrich Rückert)

Ich wünsche DIR einen wunderschönen Sommertag!

Noura Ben Hassine

Strahlendersonne

Ich bin dein KraftBoxx-Coach vor Ort: Stressbewältigung und Burnout-Prävention!

Auf zum finalen Sprint!

Die Anstrengung sprengt deine Brust. Du musst immer wieder tief durchatmen. Du gibst Alles. Gönnst dir keine Pause. Mittagessen? Wer braucht das schon. Du willst ja schließlich ankommen!

Es ist dein letzter Arbeitstag vor deinem Urlaub und es herrscht Chaos! Darauf ist immer Verlass! Genau jetzt wirst du überhäuft mit angeblich unaufschiebbaren Aufgaben, die unbedingt noch vor dem Urlaub erledigt werden müssen.

Ach wie freust du dich auf den „wohlverdienten“ Urlaub! Gleichzeitig bist du gefrustet und genervt; denn vor JEDEM Urlaub nimmst du dir ganz fest vor: „Das nächste Mal passiert mir das nicht mehr, so einen Sprint lege ich nicht noch einmal hin“ und doch bist du auch dieses Mal wieder am Start!

Unter den ersten bist du nicht, aber du schaffst es, ans Ziel zu kommen. Uff! Du schleppst dich mit letzter Kraft, später als sonst, nach Hause… mit dem unbestimmten Gefühl, eigentlich noch weiter zu müssen.

Dann tröstest du dich aber mit dem Gedanken: „Die Etappe ist erreicht. Für die nächste bin ich ja über mein Handy erreichbar“. Inzwischen beschließt du, deine Kräfte im Urlaub wieder zu mobilisieren und dich am Startfeld bereit zu halten, denn es könnte ja doch früher wieder losgehen.

Ich kenne so einige Personen, die 24 Stunden lang, am Start stehen und bei denen der in der Geschäftskorrespondenz veraltete Spruch gilt: „Ich stehe Ihnen jederzeit (gerne) zur Verfügung“! Gehörst du auch dazu?

Stell dir vor, du kommst gerade in deinem Hotelzimmer an und die Koffer stehen noch geschlossen im Zimmer. Dein Handy klingelt…. Nein, es sind nicht deine Freunde, um dir einen schönen Urlaub zu wünschen, es ist „die Firma“.

Stell dir vor, du machst einen Aktivurlaub und radelst jeden Tag ein paar Stunden mit einem Team über Berg und Tal. Dein Handy klingelt immer wieder und deine Mailbox ist bei jedem Stop voll. Deine Pausen bestehen daraus, dass du schnell noch hier und da etwas für „die Firma“ regelst.

Richtig spannend wird es, wenn du auf die andere Seite der Welt geflogen bist und „die Firma“ vergessen hat, dass du noch im Tiefschlaf bist, während sie arbeitet und dich pausenlos anruft.

Nun wird dir auch noch schlecht oder kommt da sogar eine Erkältung? Du wirst getröstet mit den Worten: „Das ist die Wetterumstellung“, „Das Wasser ist anders, das verträgst du nicht so gut“ oder „Du warst nur zu lange in der Sonne“.  Die Fortgeschrittenen unter uns sagen dann schon: „Ja, ich weiß, nun fällt die Anspannung von mir ab und mein Körper holt sich erst einmal eine Pause“ und es wird mit einer stoischen „So-ist-das-halt“-Bemerkung in Kauf genommen.

Wenn du zu denen gehörst, die tatsächlich in jedem Urlaub krank werden und ansonsten eigentlich nie, dann solltest du hier wirklich einmal innehalten und dich genauer betrachten.

Vielleicht bist du aber auch „nur“ die Partnerin oder der Partner der/desjenigen. Hast du Verständnis für diesen Hochleistungssport? Immer?

Als Assistentin kann ich nur von wenigen Vorgesetzten berichten, die im Urlaub tatsächlich „im Urlaub“ sind!

Stell dir vor, du wärst ein Fisch und tauchst unter, für den Zeitraum deines Urlaubs. Schaffst du das? Einer meiner Chefs macht es; ich finde es Klasse und die Bedeutung „Stumm wie ein Fisch“ bekommt wieder eine andere ;-)

Als Führungskraft weiß ich, dass Vertrauen in die Mitarbeiter, klar definierte Abläufe, strukturierte Organisation und adäquate Verantwortungsübergabe sowie die Fähigkeit, seinen Kollegen und Mitarbeitern etwas zuzutrauen, die wichtigsten Punkte sind, die erfüllt werden sollten. Dazu kommen Selbstvertrauen, gute Vorbereitung und Ablaufbesprechungen vor dem Urlaub, Notfallpläne sowie die Benennung von Vertretungen für alle Funktionen, die ich ausfülle und die Übergabe von Vollmachten, falls sinnvoll.

Eine gute Assistentin ist nur gut, wenn sie in ihrem Büro vertreten werden kann. Und so ist auch ein guter Vorgesetzter nur gut, wenn er sich gut vertreten lassen kann. Dies gehört für mich zum persönlichen Kompetenzbeweis.

Auch wenn du das nicht gerne lesen magst; wenn du unentbehrlich sein musst und der Überzeugung bist, dass ohne dich nichts läuft, dann regiert außer mangelndem Vertrauen auch die Angst in dir. Die Angst, den Job zu verlieren, die Angst den Anforderungen/anderen nicht gerecht zu werden und die Angst, nicht gut genug zu sein. Diese Ängste  katapultieren dich hinauf zu Höchstleistungen und du bist ein Macher.

Unentbehrlichkeit = Ersatzbefriedigung für Liebe/Anerkennung/Erfolg?!

Urlaub steht für Erholung, Entspannung, Familie, für „nicht unbedingt funktionieren zu müssen“. So mancher hangelt sich von Urlaub zu Urlaub, wie so viele auch von Wochenende zu Wochenende. Ist es nicht jeder einzelne Tag, der unser Leben ausmacht?

Es wäre gelogen zu sagen, dass die meisten unter uns arbeiten und dabei ihre Berufung, ihren Lebenstraum verwirklichen und deshalb ist es umso wichtiger, die Arbeitszeit bestmöglich in unser eigenes Leben zu integrieren.

Optimale Büro-Organisation, ein gutes Zeitgefüge, ein Gespür für die wirklich wichtige Dinge und die Fähigkeit, Entscheidungen zu treffen und klare Aufgabendefinition sowie die Selbsterkenntnis und das Zulassen von Emotionen, sind Möglichkeiten, den unbeliebten Sprint einzutauschen.

Wie wäre es mit einem regelmäßigen Training, das dich langfristig fit hält und so auch ermöglicht,  deinen Urlaub mal so anzugehen, wie du es dir wünschst, nämlich mit genug Energie für die Freizeit; mit ausreichendem Elan, um die Dinge zu tun, für die du sonst nicht soviel Zeit hast; mit Gelassenheit und Freude in deinem Leben – ganzjährig!

Ich wünsche allen meinen Lesern eine strahlende, energievolle und stressfreie Sommerzeit!

Noura Ben Hassine

PS:

Diejenigen, die es satt haben, komplett ausgepowert in den Urlaub zu gehen, sind herzlich eingeladen, ein Wochenend-Coaching mitzumachen! Für mehr Energie und weniger Stress und damit mehr Glücksempfinden und Zufriedenheit!

http://www.Strahlendersonne.eu

*Ich spreche in meinem Texten immer Frau und Mann (w/m) an und wähle nur der Einfachheit und der besseren Lesbarkeit halber die eine oder andere Form alleine.

Die Mama darf aber nicht mehr „mein Baby“ zu mir sagen!

oder „Du musst das aber noch meinem Vater sagen, er wird das nicht verstehen!“

 

Eltern, die ein Life-Coaching wahrnehmen, sind für mich Vorbilder! Eltern, die ihren jugendlichen Kindern Life-Coaching anbieten oder schenken, sind für mich Helden!

Optimale Ergebnisse in der Zusammenarbeit zwischen Chef und Sekretärin bekomme ich wann?

Wenn sie sich trauen, an ein und demselben Workshop (5-Sterne-Büro) teilzunehmen!

Warum? Weil nur dann die Schnittstellen, die Bedürfnisse und die Arbeitsprozesse wirklich zusammen erarbeitet und somit auch im Arbeitsalltag direkt umgesetzt werden können.

Ja, ich stoße  auf ziemliche Vorurteile! „Was? Ich mit meiner Sekretärin im Seminar?!“ etc.

Warum tue ich es trotzdem?

Weil es der einzige Weg ist, wirklich glücklich und begeistert zusammenzuarbeiten!

Über 20 Jahre Erfahrung als Assistentin und auch als Führungskraft in großen Unternehmen sowie Seminar-/Workshop- und Coaching-Erfahrung bringe ich mit. Ich hatte das Glück, auch sehr oft an Seminaren teilnehmen zu dürfen und wenn ich voller Tatendrang nach einer Weiterbildung zum Chef lief und so einiges auf den Kopf stellen wollte, hieß es: „Das ist ja toll, das sollten wir mal angehen. Machen Sie nur“ oder „Prima, das besprechen wir dann im nächsten Zielvereinbarungsgespräch“.  

Aufschieberitis ….und mein Motivationsschub war dahin. Also plätscherte die übliche Arbeitsweise dann doch wieder vor sich hin, so schlecht war sie ja nicht und der Chef zufrieden mit mir.

Genauso ging es einigen der Chefs. Kamen Sie aufgeputscht von einem Seminar wieder, wollten sie alles gerne „anpassen“. Stellten aber schnell fest, dass die Schnittstellen hinzugezogen werden sollten und weitere Besprechungen, Informationsrunden u.a. notwendig waren, um etwas Neues einzuführen.

 Aufschieberitis und Motivationsdelle waren die Folge. Trost: Alles lief ja im Grunde doch ganz gut.

Wir waren immer „zufrieden“.

Wollen Sie auch zufrieden sein? Sind Sie es? Oder wollen Sie BEGEISTERT sein?

Begeisterung erleben Sie NUR, wenn Schnittstellen und Machbarkeit berücksichtigt werden. Wenn Erlerntes oder Erfahrenes in die Praxis umgesetzt werden kann. Wenn aus der kurzfristigen Motivation eine nachhaltige Leidenschaft wird!

Erfolg ist Arbeit, Disziplin und Anerkennung. Stetige Veränderung und stetiges Planen der nächsten Schritte… und auch Glück ist Arbeit, Disziplin und… Dankbarkeit!

Wünschen Sie Ihren Kindern ein zufriedenes oder ein glückliches Leben?

Wann sind Sie glücklich? Wenn Sie mit Begeisterung und Leidenschaft bei einer Sache sein können?

Zufriedene Menschen sagen mir oft: „Was will ich denn mehr, ich kann doch froh sein, es läuft doch ganz gut.“ Von vielen höre ich: „Ich kann noch froh sein, mein Junge/meine Tochter laufen ja ganz gut in der Spur“…

Spüren Sie mal in ihr Herz! Tut sich da etwas? Will es nicht laut herausschreien: „Ich will mein Leben genießen und glücklich sein!“ „Ich wünsche mir, dass mein Kind, wirkliches Glück erfährt“.

 Wie gehen wir es meistens an? Aufschieberitis….Antwort Nr. 1: Wenn ich mal in Rente bin. Nr. 2: Wenn ich mal im Lotto gewinne. Nr. 3: Wenn ich mal den richtigen Partner habe. Nr. 4: Wenn ich mal 20 kg abgenommen habe, Nr. 5: Im nächsten Urlaub gehe ich das an, Nr. 6: Jetzt soll er/sie erstmal die Schule schaffen, dann sehen wir weiter usw.

Definieren Sie Ihre Glücksmomente! Und sorgen Sie dafür, dass sie sich häufen! JETZT!

Wenn Jugendliche zum Persönlichkeitstraining, zum Kommunikationstraining, zum Ziele finden kommen. Wenn junge Menschen gerade in einer Sackgasse stecken, nicht weiter wissen, Liebeskummer oder zu wenig Selbstbewusstsein haben und von ihren Eltern dann ein Coaching spendiert bekommen, kann es das größte Geschenk ihres Lebens sein!

Und ja, es gibt tatsächlich einige junge Erwachsene, die sich das Geld dazu sogar selbst zusammen sparen, weil sie spüren, dass sie Sinn & Ziele für ihr Leben brauchen und die Eltern leider noch allzu oft vordiktieren wollen, wie ihr Leben auszusehen hat.

Wenn die Eltern erkennen, dass sie immer Vorbilder sind und bleiben, ist ein abschließendes, gemeinsames Coaching unglaublich wichtig, um die Potentiale wirklich zur Entfaltung zu bringen. Damit im häuslichen Umfeld keine Aufschieberitis und keine Motivationsdelle entstehen.

Ich kenne viele Eltern, die mit Selbstfindungskursen, Persönlichkeitsbildung, Familienstellen etc. viel Zeit verbringen; die Umsetzung innerhalb ihres Umfeldes, zu ihren Kindern hin aber nicht schaffen. Sie haben die Tools bereits in der Hand und sind auch der Aufschieberitis ausgeliefert, weil sie durch das Unverständnis innerhalb der Familie oftmals demotiviert werden….

Gerade dann, wenn … es im Grunde doch ganz zufriedenstellend läuft.

Anerkennung, Verständnis, Akzeptanz, Liebe und wahre Kommunikation sind das Polster, das Mut macht  für die Sprünge, die ein/e Jugendliche/r im Leben wagt!

Sie haben es in der Hand, ob Ihr Kind voller Begeisterung lebt (mit Aufs und Abs, die wir auch alle erleben) oder nur mit dem Kommentar: „Ja, es muss halt laufen“.

Ein gemeinsames Coaching bildet Vertrauen zwischen Eltern und Jugendlichen und viele Themen werden auf einmal ganz locker besprochen, die vorher schwer erschienen.

Es kann für Sie und auch für ihr Kind das größte Geschenk „ever“ sein ;-)

Aus einer wunderschönen Raupe wird ein grandioser Schmetterling! Lassen Sie ihn die Flügel ausbreiten!

Probieren Sie es aus! Bei Strahlendersonne finden Sie ihre 5 Sterne für Ihr Leben!

Tu es doch einfach!

Du kommst in einen dunklen Raum. Was suchst du zuerst? Klar, den Lichtschalter.

Überlegst du vorher, ob du ihn betätigst oder nicht? Nein, denn wenn du etwas sehen möchtest, brauchst du Licht. Es kostet dich keinerlei Überwindung mit einem fast unhörbaren „Klick“ das Licht anzuschalten.

Welche Alternativen hättest du gehabt? An die Möglichkeiten, einfach den Rollladen zu öffnen oder eine Kerze zu suchen, um so Licht in den Raum zu bringen, hast du erst gar keinen Gedanken verschwendet, oder doch?

„Ich wünschte, ich könnte gerade genauso leicht mit einem „Klick“ so einiges ändern und einfach den Schalter drücken. Wenn ich mich nur endlich entscheiden könnte und vor allen Dingen mehr Mut hätte!“

Aber so einfach ist das nicht, nicht wahr? 1001-Bücher erzählen davon, wie du in 1 Sekunde dein Leben verändern kannst.  Du liest sie alle und …trotzdem landest auch du immer wieder an der Stelle BEVOR du den Schalter drückst? Hast du einmal die Alternativen ausprobiert?

„Im wahren Leben ist es nun einmal nicht einfach,  manche Dinge einfach so zu tun!“

Autsch… Ein Glaubenssatz, der es in sich hat! Hast du ihn auch gleich erkannt?! Ja, Menschen, die sich viel mit ihrer Persönlichkeit und auch Spiritualität beschäftigen, kennen sich selbst und ihre Antreiber in der Regel sehr gut. Ihre Glaubenssätze auch.

ABER…. Auch sie schaffen es oft nicht, sie wirklich zu hinterfragen und den Einfluss dieser Glaubenssätze auf ihr ganz eigenes Leben genau zu erkennen. Manchmal aus Hochmut heraus: „Ach, so bin ich, das weiß ich doch längst“ oder aus Selbstschutz: „Tja, da will ich im Moment gar nicht tiefer gehen, im Grunde weiß ich ja, was ich zu tun habe“ (Das sind nur Beispiele).

Macht es dich vielleicht sogar wütend, wenn jemand zu dir sagt: „Tu es doch einfach!“?  Warum? Weil du es nicht schaffst, weil du Angst davor hast, weil du dir gar nicht sicher bist, weil die Entscheidung fremdgesteuert ist oder weil du tief in dir genau weißt, es ist nicht so einfach!?

Warum setzen wir uns eigentlich so sehr unter Druck? Müssen unsere Entscheidungen grundsätzlich gleich getroffen werden? Brauchen manche Dinge nicht einfach ihre Zeit? Damit ich mich entwickeln kann, damit du dich entwickeln kannst? Wenn du mitten in einem großen Veränderungsprozess steckst, verlierst du die Geduld? Willst du dann alles möglichst schnell erledigt haben? Was ist wichtiger bzw. richtiger? Schnelle Entscheidungen zu treffen und mit dem Kopf durch die Wand oder Raum und Zeit die Freiheit zu geben, die sie brauchen, um dir einen Weg zu zeigen, der dir wirklich entspricht?

Oder ist das auch wieder nur eine Erwartung, ein Glaubenssatz! „Das geht ganz langsam“, „Das braucht seine Zeit“– anstelle –  „Tu es doch einfach!“?!

AUFSCHIEBERITIS im KOPF! Das war mein Gedanke dazu!

Ich denke gerade an die Papierstapel auf so manchem Schreibtisch, an die Abarbeitung von Bürokram. Gerade wir Büro-Menschen kennen das Thema Aufschieberitis gut! Zeitmanagement und Büroorganisation sollen strukturiert, effizient und schnell dem Hang, die Dinge aufzuschieben, den Garaus machen.

Gibt es da vielleicht sogar eine klare Verbindung? Wer viele Aufgaben aufschiebt, schiebt auch seine persönlichen Entscheidungen ziemlich hinaus?!

Schieben wir Entscheidungen immer wieder auf, bis sie so dringend werden, dass wir regelrecht dazu gezwungen werden? Wenn wir unsere Aufgaben nicht erledigen, dann folgen früher oder später Konsequenzen.

Wenn wir für uns selbst also keine Wahl treffen und Entscheidungen aufschieben, was sind dann die Konsequenzen? Unzufriedenheit, Einsamkeit, Stress, Bluthochdruck, Gefühllosigkeit, Nervenzusammenbruch, Burn Out oder gar Herzinfarkt?

Genauso, wie es bei der Aufschieberitis im Büro einige Tricks gibt, um effizienter zu arbeiten, so gibt es auch für die Aufschieberitis im Kopf einige Techniken, sich selbst und sein Leben zu „entlasten“, und zwar so, wie du es für dich brauchst – schneller oder langsamer! Wichtig ist letztendlich, dass du “aufräumst”!

Wenn du also das Gefühl hast, dein „Papierberg“ wächst dir über den Kopf, dann lass uns doch einmal zusammen aussortieren, was wirklich nicht mehr aufzuschieben ist! Ich helfe dir, den Mut zu finden, über deinen Schatten zu springen -  nach deinem persönlichen Tempo!

Ich wünsche dir einen strahlenden und einen möglichst aufgeräumten Tag ;-)

Noura

Ben Hassine

Strahlendersonne.eu

Weil Stressmanagement auch immer Lebensberatung ist!

Was ist Elektrizität im Alltag?

Morgens mit Hochspannung aufstehen, mit Widerstand zur Arbeit gehen,
den ganzen Tag gegen den Strom schwimmen, geladen nach Hause kommen,
an die Dose fassen und einen gewischt kriegen!

Ein Witz, der immer wieder die Runde macht. Und wie bei so vielen Witzen ist doch etwas Wahres dran.

Wie oft stehen Sie unter Strom? Sind Sie sich Ihrer Spannung bewusst?

Ich kenne so einige in meinem Umfeld, die permanent unter Strom stehen. Auch mir wird oft gesagt: „Herrje, stehst du unter Strom!“. Und was antworte ich? „Ja, das stimmt, zum Glück ist es meistens Niederspannung und nicht oft Hochspannung. Was wäre denn ideal? Mittelspannung? Da müsste ich wohl meinen Elektriker fragen ;-)

Für mich ist die Niederspannung, die Art von Strom, die ich brauche, um mich selbst zu motivieren, um dranzubleiben, um Spaß zu haben, um aktiv zu sein. Mittelspannung ist die Spannung, die einem Kick entspricht, einem Flow, einer Welle, die mich trägt. Die Hochspannung allerdings ist für mich, die Spannung, die Stress verursacht, und zwar den negativen, also den Distress. Sie begleitet mich bei Schlechtwetterfronten und ganz gefährlich wird es, wenn der Blitz einschlägt.

Diese Spannung halten wir alle nur sehr schlecht aus, sie macht uns auf lange Sicht auf jeden Fall krank, denn nicht immer schaffen wir es, uns vor dem Gewitter in Sicherheit zu bringen und so manches Mal werden wir pitschnass dabei. Das i-Tüpfelchen aber ist der Blitz; wer hält schon einem Blitzeinschlag stand?

Wenn wir einem Gewitter in der Natur ausgeliefert sind, suchen wir Schutz und schauen, dass wir schnell ins Trockene kommen und nicht vom Blitz getroffen werden. Der Schlechtwetterfront im Alltag dagegen stehen wir oft hilflos gegenüber, die Luft elektrisiert so manches Mal … und wir befinden uns mittendrin, machtlos!

Nein, ich spreche nicht vom Elektrosmog, ich meine tatsächlich die Menschen, die uns umgeben und von denen wir uns leiten lassen. Ja, ich behaupte es ist wie eine Leitung (ein Kabel) zu sehen, welches zwischen den jeweiligen Menschen, mit denen wir zu tun haben, gezogen wird! So manche Leitung gibt uns eine gute Spannung, so manche hat aber eine Unter- oder Oberspannung, so können ganz schön heftige Spannungsschwankungen entstehen, die mich aus meiner Grundspannung werfen.

Die Frage ist nun: „Kann ich mich vor diesen Spannungsschwankungen schützen?“  Ja, es gibt Spannungsstabilisatoren, die ich zwischenschalten kann. Aber ist es die richtige Lösung und reichen sie aus? Das bedeutet nämlich, dass ich immer diese Stabilisatoren (Menschen) um mich herum brauche, die mich beschützen. Hm…. tagein tagaus fremdbestimmt?!

Wie kann ich mich selbst schützen? Genau so wie ich es möchte, also eigenbestimmt?!

Ich bin der Meinung, dass es geht und ich eine Menge Hochspannung also auch über Überspannung für mich selbst vermeiden kann. Wie?!

Nun, indem ich an meinem Ende des Kabels eine Steckdose anbringe und das Kabel bei Bedarf herausziehen kann. Ich kappe also die Leitung, wenn es für mich persönlich sinnvoll erscheint!

Stellen Sie sich eine Person vor, die Sie regelmäßig zur Weißglut bringt oder zumindest nervt. Stellen Sie sich eine Person vor, die täglich versucht, Ihnen Ihr Leben vorzuschreiben und die ständig ihre eigenen Erwartungen an Sie weitergibt.  Stellen Sie sich eine Person vor, die Sie einfach nicht leiden können, weil sie das Gefühl haben, sie nimmt sie nicht ernst. Eben eine Person, die sie stresst. Fällt Ihnen jemand ein?

Und nun stellen Sie sich vor, Sie könnten einfach den Stecker ziehen und die von dieser Person übertragenen, überspannten Stromwellen würden Sie nicht mehr erreichen! Wie würden Sie sich dann fühlen?

Erzeugen Sie ab heute nur den Strom in sich, den Sie für sich selbst brauchen, keine Sorge, Sie brauchen nicht die Energie der anderen, um sich selbst zu fühlen und zu entwickeln. Und auch ein Stromschlag ist keine Energie, aus der Sie langfristig für Ihr Leben etwas Positives machen können. Das ist zumindest meine Einstellung dazu. Finden Sie Ihre ganz eigene Frequenz und verbinden Sie sie mit den Menschen, die Ihnen gut tun.

So können Sie morgens mit Niederspannung aufstehen, mit Energie zur Arbeit gehen, den ganzen Tag in ihrem ganz eigenen Strom schwimmen, entspannt nach Hause kommen… und den Rest überlasse ich Ihrer Fantasie ;-)

Mit den besten Wünschen für eine strahlende Woche!

Ihre

Noura Ben Hassine

P.S.:  Als Coach für Stressbewältigung & Burnout Prävention begleite ich Sie, wenn Sie die Stecker vielleicht nicht gleich ganz so gut aus den Steckdosen bekommen ;-) Rufen Sie einfach an oder kontaktieren Sie mich direkt!

www.strahlendersonne.eu

Keepsake oder Souvenir ?

Kennen Sie die wahre Bedeutung der beiden Wörter?

Hier die ERINNERUNG daran:

Keepsake = Erinnerungsstück  

 Souvenir = Andenken

Welches Wort ist Ihnen geläufiger, welches benutzen Sie selbst?

„Se souvenir“ bedeutet  „sich erinnern“. Ist ein Souvenir also  auch ein Erinnerungsstück? Für mich haben beide Wörter die gleiche Bedeutung, eines davon würde ich aber nie benutzen. Ein Andenken muss ja kein Souvenir sein? Ist ein Souvenir immer ein Reisemitbringsel und somit auch ein Andenken? Ist ein Keepsake immer ein materielles Teil (Stück)? Ist ein Andenken nicht auch ein Erinnerungsstück? Oder denken Sie bei Keepsake sofort an Bücher und Geschenke?

Keep smiling … Das kennen wir doch alle ;-)

Es geht um die Sprache, um unseren Wortschatz, um reale Kommunikation. Wir tauschen uns täglich aus. Mehr oder weniger unbewusst. Wie viele Wörter wir benutzen ist im Grunde sehr unterschiedlich. Es gibt darüber einige Studien;  so manche ist ziemlich umstritten.

Ich höre mich lieber in meinem Umfeld um.  Was geht Ihnen gerade durch den Kopf? Nicht nur im Berufsleben auch im Privatleben kommt es ständig zu  Missverständnissen, weil die jeweilige Interpretation der benutzten Wörter unterschiedlich ausfällt.

Wie wichtig ist es,  dass mein/e Gesprächspartner/in meine Wörter auch so aufnimmt, wie ich sie verstehe?

Wie oft hören Sie:

„Das habe ich nicht so gemeint“, „Hast du mir nicht zugehört“?

Wörter, die wir in unserem Alltag benutzen, haben ihre Geschichte in unserem Leben. Wir sind uns dessen wenig bewusst während wir reden. Wörter haben nicht nur eine gewisse Bedeutung, sie haben auch eine Schwingung, sie bewirken Emotionen in uns und lösen manchmal sogar sehr tief sitzende Verhaltensweisen aus.

Wenn wir also möchten, dass wir richtig verstanden werden, ist es wichtig, sicher zu sein, dass der/die Gesprächspartner/in unsere Wörter auf die Art und Weise versteht, wie wir sie verstehen.

Im gelebten Alltag kann ich aber doch nicht dauernd nachfragen: „Hast du mich auch richtig verstanden“?!  Das wäre zu kompliziert, nicht wahr?

Trotzdem, sich die Zeit dafür zu nehmen, zuzuhören und/oder nachzufragen, kann so manche Situation verändern bzw.  so manche Emotionen gar nicht erst entstehen lassen.

Prüfen Sie doch einmal in Ihrem Umfeld, ob wir nicht automatisch besser zuhören und kommunizieren bei Menschen, die uns interessieren oder bei denen wir die  „eine Wellenlänge“ spüren?!

Da bedarf es tatsächlich weniger Erklärungen und die Sprachebene ist auch ähnlich, nicht wahr?

Tip Top! Das genießen wir und zum Glück ist  ja noch unsere Ausstrahlung, unsere Gestik und unsere Mimik da. Unser Verhalten und unsere Stimmlage bewirken den Rest, und auch wenn es nur noch so von Fremdwörtern hagelt, kann uns das genaue Hinsehen helfen, aus so mancher stressigen bzw. anstrengenden Kommunikation doch noch das Beste zu machen!

Was ist aber, wenn die “Chemie” nicht so stimmig ist?

Ich werde nie den Tag vergessen, als ich vor vielen Jahren einer Kollegin im lockeren Ton zurief: „Hey, Madame, der Termin …“ Dieses kleine Wörtchen „Madame“ hat mich fast den Job gekostet, denn es wurde  zu einem Riesenthema und wurde vom Chef selbst aufgegriffen.

Na? Sind Sie schockiert oder wundern Sie sich nur?

Nun, in MEINEM ganz persönlichen Wörterbuch war nichts Verwerfliches daran, Madame zu sagen; im französischen (ich bin ja frankophone groß geworden) sowieso normal und in anderen Regionen Deutschlands auch nichts Schlimmes, ggf. noch eine Art kleine Rüge, wie „Fräulein, pass mal auf…“, die dahinter steckt (aber Achtung, auch das ist nicht erlaubt!).

Nun, ich habe mich aufklären lassen: Das Wort hatte noch einen ganz anderen Hintergrund! Es bezeichnet auch die Dame aus dem gewissen Milieu! Uff…. Ich selbst war Frauenbeauftragte!  Dieser Zusammenhang wäre mir im Traum nicht eingefallen aber für meine Kollegin war es eine Beleidigung höchsten Grades und sie wollte auch nicht einsehen, dass ich das Wort ganz anders benutzte bzw. verstand.

Was soll ich sagen, sie hatte eine Affinität zu diesem Wort, die die meisten nicht verstanden, aber es war so in Ihrem ganz persönlichen Wörterbuch.

War das nun ein Souvenir, ein Keepsake oder einfach nur eine Erinnerung, gar eine Erfahrung?!

Seien Sie also achtsam in Ihrer Kommunikation, ob mit 4.000 gesagten Wörtern  oder mit  20.000 pro Tag!  

Ich wünsche Ihnen noch einen wundervollen Frühlingstag!

Strahlende Grüße

Ihre

Noura

Ben Hassine

P.S.: Frühling – ein Wort, das Wachstum, Schaffenszeit, Licht und Laune hervorruft… bei Ihnen auch? ;-)

Social Media versus Effizientes Arbeiten im Büro

Sind Sie mit Ihrem Unternehmen im Netz aktiv? Alle möchten dabei sein; besonders bei kleinen und mittleren Firmen sehe ich eine weitere Aufgabe, die gerne der Assistentin übertragen wird. Als Allrounderin und zentrale Ansprechpartnerin eines Unternehmens, weiß sie, wo und wie die Kunden angesprochen werden müssen.  

Die Bezeichnung ‚Soziale Medien‘ (auf Deutsch) wird wie folgt definiert: Social Media ist lt. Wikipedia ein Schlagwort mit dem Webdienste und Plattformen zum gegenseitigen Austausch von Meinungen, Eindrücken und Erfahrungen beschrieben werden. Als Kommunikationsmittel wird dabei Text, Bild, Audio oder Video verwendet. Populäre Medien sind dabei Internetforen, Mailinglisten, Weblogs, Podcasting, Vlogs, Wikis, und Social-Bookmarking-Dienste.

Social Media ist also Austausch und Kommunikation im Netz. Eine Ebene, die der Werbung  und des Image-Aufbaus dienen, Mehraufträge generieren sowie den Bekanntheitsgrad steigern soll.

Zumindest wird es so in der Business-Welt verstanden, nicht wahr?

Im Ablauf eines Büro-Alltages ist die Integrierung der Nutzung der Plattfomen ein Zeitaufwand, der gut überlegt und durchdacht sein sollte.

Wie so oft  wird angeordnet: „Machen Sie das mal, da brauchen wir doch keine Profis“.

Ja, meistens wSkizze von Stefan Stutz, Copyright N. Ben Hassinird zuerst mit vorhandenen (Personal)-Ressourcen gearbeitet; wenn keine Marketing-Abteilung zur Verfügung steht, werden  EDV-Fachleute hinzugezogen, wenn sie es nicht machen,  ist die Chefsekretärin gefragt oder der Chef macht es gar selbst. Ist es bei Ihnen auch so?

Und leider wird in der Chefetage die Kosten-/Nutzenanalyse oft nicht wirklich durchgeführt. Die Statistiken im Netz zeigen doch wahrlich genug und so gross ist die Investition doch nicht!?

Wie fit sind die Personen, die Sie in Ihrem Unternehmen für das ‚Netzwerken‘ im Sinne der Firma einsetzen?

Es geht um Ihren Auftritt, Ihren Ruf, also Ihr Image!

Wie geschult, stylsicher und unternehmerisch denkend und fachlich effizient  sind die eingesetzten Personen? Wie viel Zeit können Sie für diese Sache aufwenden?

Sensibilisieren Sie sich und Ihre Mitarbeiter/innen genug, um den „Fallen“ dieses Netzes zu entgehen und machen Sie den tatsächlichen Nutzen für Ihr Unternehmen wirklich sichtbar?

Innerhalb meiner Coachings mit Führungskräften und mit Assistentinnen erfahre ich, dass große Unsicherheiten bestehen und dennoch fleißig mitgemacht wird. „Da muss ‚Firma‘ doch dabei sein, um innovativ und zukunftsorientiert auftreten zu können“.

Ganz oft folgt daraus eine unglaubliche „Zeit- und Energieverschwendung“.  Das Hauptziel der meisten Unternehmen – nämlich mehr Umsatz zu generieren -  rutscht sogar bei einigen in der Prioritätenliste nach unten.

Warum? Weil doch im ‚Social-Media-Knigge‘ steht, dass Eigenwerbung ein Fehler ist! Nur über Empfehlungsmarketing kann der Markt erobert werden. Somit wird das erste Ziel: Firmen/Menschen finden (die dafür Geld bekommen), die das Unternehmen  weiter empfehlen sollen.

Geschichten solle man erzählen und Filme herausbringen; nur das hebe den Wert des Unternehmens; Referenzen (die Erfolg suggerieren) seien ein Muss. Nur das mache glaubwürdig. Wie glaubwürdig schätzen Sie diese Werbetechniken im Netz tatsächlich ein? Sie lassen sehr viel Spielraum für – milde ausgedrückt – Schummeleien, nicht wahr?! Und trotzdem machen wir alle fleißig mit, denn viele sagen sich: “Das ist halt das Spiel des Erfolgs”… die Hoffnung stirbt zuletzt.

Wenn so viele mitmachen, warum hält sich dann hartnäckig die Einstellung, dass so vieles doch gelogen ist?!

Wie erleben Sie Social Media mit Ihrem Unternehmen? Wie war/ist  Ihre klassische Werbung aufgebaut? Erinnern Sie sich daran bzw. schauen Sie sie sich einmal genauer an! In der Broschüre etc. wird das eigene Unternehmen, das Produkt vorgestellt, nicht wahr?!  

Wer hat denn Ihrer Meinung nach den finanziellen Nutzen, wenn in den Foren die Eigenwerbung nicht Knigge-Like ist?! …Oder sollte das nur diejenigen stoppen, die täglich 50 Mal posten, Mails und Newsletter verschicken und nicht merken, dass sie einfach nur nerven?!

Wenn Sie Social Media-Aufgaben an das Sekretariat, die Assistenz oder andere Mitarbeiter/innen delegieren, ist mein Rat an Sie, darauf zu achten, dass Sie eine Leitlinie haben für das, was und wie geschrieben wird!  

Achten Sie darauf, dass Ihre Einträge der Strategie Ihres Unternehmens und Ihrem Image-Wunsch entsprechen, nicht dem der anderen!  

Wenn Blogs und Newsletter  selbst  geschrieben werden, schicken Sie Ihre Assistenz doch vorher einmal zu einem Seminar oder zu einem Coaching, in welchem sie Texten lernt und prüfen Sie die Grenzen der Themen; nicht zu vergessen, die zeitliche  Grenze für die Tätigkeiten im Netz! 

Die Kommunikation über das Netz: Ein Trend, der nicht mehr zu stoppen ist. Wenn er gut genutzt wird, kann er sehr erfolgreich machen – je nach Branche! Unternehmen sollten sich genau überlegen, mit wem und für welchen Zeitrahmen das Netz „besetzt“ werden soll. Das ist -  meines Erachtens -,  genau zu definieren!

Denn, dass dieser Trend für Menschen, die  auf der Suche nach Unterhaltung, Geborgenheit, Anerkennung und Liebe, psychologische Gefahren birgt, ist inzwischen bekannt, wird aber dennoch stark verdrängt und verharmlost.  Welche Konsequenzen das im “Büroleben” nach sich zieht wird noch gar nicht beziffert.

Immer mehr Menschen sind einsam und fühlen sich ausgelaugt. Im Netz finden Sie vermeintlichen  Schutz und Gehör für ihre  Themen. Gleichzeitig steigt der Leistungsdruck, denn auch hier werden die To-Do’s und Not-To-Do’s ganz hoch gehalten. Was passiert mit der täglichen Arbeit? Die Netzwerke als Stressfaktor; Social Media ist ein neuzeitliches Mittel, das zur Droge werden kann. Nun werden Sie sagen: „So vieles andere ja auch…“. Stimmt!

Es ist besonders verlockend, denn die gesundheitlichen oder psychischen Schäden, inklusive des Verlustes der Sozialkompetenz, sind am Anfang nicht sichtbar. Die Cyberzeit ist  Theater, Oper, Musical und Show-Bühne für jeden Menschen zugleich! Ein Erlebnis, das uns gut tut.  Ist es real? Parallel dazu suchen wir fast schon verzweifelt Ehrlichkeit, Offenheit, Bodenständigkeit und innere Werte.  Auf den Boden der Tatsachen im Alltag zurück gebracht, trifft uns die Sinnlosigkeit dann umso härter! Burn Out durchs Netzwerken?!

Sinnhaftigkeit ist und bleibt ein Thema, das uns Menschen beschäftigt – im Berufsleben genauso wie im Privatleben. Warum trennen wir beides oft so penibel genau? Es ist  EIN Leben!

Ich gestehe, ich habe meine Freude hier im Netz!  Sie auch? Dann weiter so! Ob es uns allen den gewünschten beruflichen und finanziellen Erfolg, die Anerkennung und die Zufriedenheit bringt und wie viel Zeit wir darin verbringen, sollten wir uns ab und zu fragen :-)

Das adäquate Maß für einen selbst, für das eigene Unternehmen ist einmal mehr der Schlüssel.

Strahlende Grüße und bleiben Sie sich selbst auch treu!

Ihre

Noura Ben Hassine

P.S.: Kontakte kann man kaufen –  zu Tausenden-, ganz (in)offiziell, damit die Reichweite auch innerhalb von Tagen auf ein möglichst großes Publikum übergreift.  Zumindest hält sich dieses Gerücht (habe es noch nicht überprüft) hartnäckig. Nun, wenn ich 10 000 Kontakte habe und jeder trägt nur 1 x am Tag etwas ein, dann sind das 10 000 Posts pro Tag. Glauben Sie wirklich, dass gerade Ihre Werbung, allen 10 000 Kontakten auffällt, so wie die Foren-Seiten aufgebaut sind?! Meine Logik setzt da ehrlich gesagt aus. Aber ich bin ja auch kein Netzprofi ;-)

(Skizze von Stefan Stutz – Copyright N. Ben Hassine)