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Quergedacht – Teil 1

Sei du selbst die Veränderung, die du dir wünschst für diese Welt. Dass dieses Zitat von Mahatma Ghandi einmal mein absoluter Leitspruch sein würde, hätte ich früher nie geglaubt. Große und kleine Veränderungen waren bei uns in der Familie nämlich nichts Besonderes.  Schon als Baby wurde ich von meinen ein- und auswanderfreudigen Eltern immer mitgenommen. Für viele Menschen ist der Multi-Kulti-Flair, der Reiz der Sprachen interessant; für die meisten ist es faszinierend in einem anderen Land zu arbeiten bzw. zur Schule zu gehen; aus meiner Sicht war es einfach normal.IMG_1287

Mein Vater, ein Abenteurer im Herzen und doch so unglaublich geordnet und pflichtbewusst; meine Mutter, die, die alles zum Funktionieren brachte. Oder umgekehrt? ;-) Ordnung, Disziplin und Werte sowie Richtlinien waren in unserer, sich stetig verändernden Umgebung wichtig. Das gab uns wohl die Stabilität innerhalb der ständigen Veränderungen.

Warum ich das erzähle? Nun, um dir ein Gefühl dafür zu geben, welche Bedeutung für mich hinter dem Wort Veränderung steckt. Ein Wort, das ganz verschiedene Ebenen für jeden einzelnen von uns haben kann. Was mag es wohl in dir auslösen?

Für viele bedeutet Veränderung ein längerer Prozess und Veränderung wird ebenso oft als große Herausforderung betrachtet. Wie viele Menschen kennst du, die sich mit Veränderungen leicht tun? Hat es etwas mit Flexibilität und Spontaneität zu tun?

Und wie geht es dir selbst dabei, fällt dir eine Veränderung eher schwer und du denkst jetzt: „Nun, das macht man eben nicht alle Tage!“?

Ich stimme dir zu, eine wirklich große Veränderung ist nicht täglich im Programm. Zum Glück!? In wieweit sie mich, wenn sie dann aber da ist, berührt bzw. mich selbst verändert, im positiven wie im negativen Sinne, ist eine Frage meiner eigenen Einstellung zu meiner Entscheidung! Oder war es etwa gar nicht meine Entscheidung?

Mit 8 fand ich es „cool“, dass meine Eltern auswanderten und die Fragen der Mitschüler, die sich 1001-Geschichten dazu ausdachten, machten mir schon damals bewusst, dass mein Leben vielleicht doch nicht ganz so normal verlief wie bei den meisten meiner Klassenkameraden!

Mit  15 war ich gar nicht mehr so begeistert.  In den Jahren in einer “ausländischen” Schule im Ausland, die es gewohnt war, jedes Jahr die Hälfte der Klassen mit neu ankommenden Schülern zu besetzen und die andere Hälfte der Schüler zu verabschieden, wurde es für mich immer schwerer, mich von Menschen zu verabschieden, die ich gerade ins Herz geschlossen hatte, insbesondere zu einer Zeit, als es noch keine Handys und kein Internet gab. Wir alle wussten, dass spätestens nach dem Abi, eine weitere große Veränderung auf uns wartete.

Die Pollen einer Pusteblume sehen aus wie kleine Hubschrauber und genau wie diese Pollen in alle Richtungen davon fliegen, wenn der Wind sie erfasst, so sind wir Kinder von damals heute in aller Welt verstreut.

Frei sein wie ein Vogel und Reisen wollte ich immer schon und da bin ich meinen Berber-Wurzeln auch treu geblieben. Mein Motto als junge Frau war: „Die Karawane zieht weiter“ und meine Freunde sagten bei jedem Treffen: „Bei dir wird es nie langweilig, unglaublich, was du alles veränderst und erlebst in deinem Leben“.

Irgendwann fragte ich mich, ob der Wunsch nach Veränderung zum Zwang werden kann.  Wenn ja, wer übte den Zwang aus? Oder war es doch nur Gewohnheit? Ich war ständig in Bewegung, innerlich wie äußerlich! Vom Sport mal abgesehen, über Berufswechsel bis hin zu Fernreisen. Für mich war es normal. Für andere aufregend. Wenn sich bei mir eine Zeit lang nichts tat, wurde es mir regelrecht langweilig.

Mit Begeisterung zu leben, das war mein Motto. Und die Fehler, die ich machte, waren für mich Erfahrungen, manchmal auch schmerzhafte, die mich meine Lebenseinstellung hinterfragen aber auch mich selbst im Spiegel betrachten ließen.

Ein stetiger, nie endender Prozess…(Nächste Woche kommt Teil 2 ;-)

Eine strahlende Woche wünscht…

Strahlendersonne.de

…denn jede/r Mensch betrachtet und erlebt die Dinge anders!

 

2013 – Strahlen Sie (wieder) mit ?

Milliarden Menschen benutzen das Internet und alle machen sich Gedanken.. tagtäglich…. 

Gedanken führen zu Ideen, Ideen zu Erfindungen. Eine ganz naheliegende Erfindung/Idee wurde in 2011 von den Ostfriesen umgesetzt: Sie haben den Teebeutel (Papiersäckchen) ohne die Alu-Klammer erfunden! Der Baumwollfaden wird nicht mehr an das Papiersäckchen geklammert sondern daran genäht! Tee wird seit Jahrhunderten getrunken.

Glauben Sie, dass Ideen unser Leben beeinflussen? Ja, manche Dinge sind sehr naheliegend, umsetzbar und praktisch und andere sind unglaublich und erscheinen zuerst nicht umsetzbar, nicht wahr? Und doch halten wir kaum inne, um uns wirklich Gedanken darüber zu machen oder gar darüber nachzudenken, was diese Ideen in unserem Leben bewirken.

Ideen bringen Veränderung. Einige gefallen uns, manche Veränderung aber auch nicht und manchmal können wir sie noch nicht einschätzen oder sie bringt uns zum Staunen über uns selbst oder andere!

Was hat sich in Ihrer Welt im letzten Jahr alles verändert?

Kommt Ihnen tatsächlich als erstes der Gedanke: ” Ich hatte kaum Zeit darüber nachzudenken”?

Ist die neue Zeit-Empfindung die größte Veränderung der letzten Jahre? Das Gefühl, dass die Welt sich immer schneller dreht? Ja, dies ist keine neue Erfindung aber vielleicht haben all unsere Erfindungen im Gesamtpaket dazu geführt?

Auch die Art und Weise, wie wir kommunizieren, scheint sich diesem Empfinden angepasst zu haben. Eine Wörterflut und Informationswelle ist über uns hereingebrochen und wir schaffen es kaum, sie aufzuhalten. Die einen geben es auf und vernachlässigen ihre Sprache, lassen sich in der Flut treiben. Die anderen halten inne und sehen die Chance, die sich im Grunde verbirgt; die Chance zu lernen, besser und klarer zu kommunizieren, als wir es jemals getan haben, indem wir uns bewusst machen und darüber entscheiden, mit welchen Informationen und Wörtern wir uns umgeben möchten.

Das Internet scheint inzwischen alles möglich zu machen. Wir können, von zu Hause aus, jetzt sofort, mit einer Person in Japan in Kontakt  treten, sie „online“ sehen und uns mit ihr unterhalten, stundenlang, ohne Kosten! Gleichzeitig ist es aber auch eine Plattform für die größten „Schauspieler“ dieser Welt. Sie birgt Gefahren. Aber auch früher gab es Gefahren, nicht wahr? Jede Zeit hat ihre Chancen und ihre Risiken. Worin sehen Sie eine Chance? Welche Idee möchten Sie verwirklicht sehen?

Ich kann es kaum erwarten, bis wir uns endlich BEAMEN können! Utopisch? Nun ja, warten wir es ab! Gab es nicht schon viele Dinge, die uns utopisch erschienen? (Mondlandung, Sprung aus dem All etc.) Ich bin gespannt darauf!

Sie auch? Es ist meine Überzeugung, dass die Art und Weise, WIE wir über unsere Welt, über unsere kleine Welt um uns herum und über uns selbst urteilen und DENKEN, unser aller Leben sehr stark beeinflusst.

Jeder von uns KANN zum Vorbild für andere werden, für eine Welt, die Harmonie, Liebe und Anerkennung zulässt, die das Menschsein in den Vordergrund stellt!

Sie fragen sich, wie Sie Vorbild sein können? Für mich beginnt es damit, dass ein Mensch versucht, sich selbst besser zu verstehen, um dann auch andere besser zu verstehen! Zu idealistisch gedacht? Ja, vielleicht, aber auch Ideale bringen Veränderung.

Stellen Sie sich 2 Menschen vor, der eine hat goldene Wasserhähne zuhause und der andere noch nicht einmal Wasser, um sich zu waschen. Glauben Sie, dass beide Menschen Vorbilder sein können? Erfolg & Persönlichkeit verbinde ich selbst nicht “nur” mit finanziellem Reichtum.

Möchten Sie, dass man über Sie eines Tages sagt: „Was für eine erfolgreiche Persönlichkeit!“? Nehmen Sie sich Zeit, Ihre Gefühle zuzulassen und auch zu reflektieren?

Fragen Sie sich: „WER bin ich, WIE bin ich, WAS tue ich, MIT WEM umgebe ich mich und WESHALB mache ich es“?

Motivieren Sie sich und Personen, die Ihnen jetzt gerade einfallen, denn Begeisterung für Ihr eigenes Leben und Mut zum Tun - das steckt an – und bringt Ihnen Zufriedenheit und Glück! 

Und wenn Sie Lust dazu haben, sich selbst noch besser kennen zu lernen oder auch in Ihrem Büroberuf professioneller zu werden; weniger Stress zu erleben, gelassener zu werden,  dann habe ich für Sie auch dieses Jahr wieder exklusive Coaching/Training-Module: Persönlichkeitstraining & Büromanagement, das eine oder das andere, oder beides zusammen! Stress ade!

Für Männer und für Frauen (das Alter zählt nicht, sondern die Einstellung)!

Ich wünsche allen ein strahlendes Jahr 2013!

DANKE für ein spannendes und erfolgreiches Jahr 2012!

Ihre Noura Ben Hassine

www.strahlendersonne.de

….weil wir uns noch in die Augen schauen und träumen, um Ideen zu verwirklichen!

SAT IS FAKT ION – „Satt ist schon Fakt!“

satis „genug″ und facere  „tun, machen, betreiben″*: Zufriedenstellung, Genugtuung. In früheren Zeiten war die SATISFAKTION auch eine Wiedergutmachung einer erfolgten Beleidigung, vor allen Dingen in Sachen Ehre. Hast du dir über dieses Wort schon einmal Gedanken gemacht?

Einer meiner Klienten hat mich gefragt, wie Gerechtigkeit, Genuss und Unabhängigkeit miteinander zu verbinden sei. Irgendwie kam mir immer wieder das Wort Satisfaktion in den Sinn.

Siehst du die Verbindung? Sind diese Werte überhaupt wichtig für dich? Für mich ist klar, dass meine Bedeutung hinter diesen Worten vielleicht eine ganz andere ist als für dich und trotzdem glaube ich, dass sich für alle eine gemeinsame Aussage dazu findet. Denn Worte verbinden oder trennen uns.

Um Gerechtigkeit auszuüben oder zu erfahren, ist es notwendig, etwas zu tun, und zwar genug, um uns das Gefühl zu geben, dass die Sache für uns gerecht ist.

Um Genuss zu erleben, ist es unabdingbar, mit den eigenen Sinnen etwas zu empfangen, und zwar genug, um die Situation genießen zu können.

Um Unabhängigkeit zu empfinden, ist es wichtig, eigene Entscheidungen treffen zu können, und zwar selbstbestimmt genug, um frei und unabhängig zu handeln.

ALLE drei Werte sind also mit dem Wort TUN: „facere″  und dem Wort GENUG: „satis″ verbunden. Daraus ergibt sich für mich das eine Wort: SATISFAKTION.

Über die Verbindung von Gerechtigkeit, Genuss und Unabhängigkeit erfahre ich eine Zufriedenstellung meines Selbst! Lebe ich nach diesen Werten, erweise ich mir selbst die Ehre! Die Definition steht. Ist dir das zu quergedacht?

Wir leben in einer Gesellschaft in der Unzufriedenheit vorherrscht. Ich kenne kaum eine Person, die von sich wirklich sagt, sie sei rundum zufrieden! Kennst du eine? Wann bist du zufriedengestellt?

Die meisten streben nach mehr, immer mehr. Gibt es eine Möglichkeit, mehr zu bekommen, ohne davor den Wunsch gehabt zu haben, zufriedener zu sein?! Gibt es zufriedene Menschen? Sind sie dankbarer als andere? Vergleichen sie sich weniger mit anderen?

Was ist mit der Masse der Unzufriedenen? Sind sie einfach nur SATT? Sogar total übersättigt und deshalb nicht mehr fähig, zu genießen? Zu träge, machen sie sich abhängig, und zwar freiwillig! Einerseits ein Zuviel an Ellenbogengesellschaft andererseits ein System zu vieler Rechtsvorschriften und Regeln, das nicht als gerecht empfunden wird. Das ist FAKT, nicht wahr?

Würde das bedeuten, dass wir, anstelle von „GENUG“(satis) einfach „ZU VIEL“ von allem haben und wollen?

Und anstelle des „TUNS“(facere) auch “ZU VIEL” erwarten und fordern?thebiggestever

Wie viel Gerechtigkeit, wie viel Genuss, wie viel Unabhängigkeit brauchst du in deinem Leben, um zufriedengestellt zu sein?

Kann SATISFAKTION das Ziel sein?

Aber ja, du hast Recht, wir wollen ja nicht zufrieden sein, das genügt nicht; wir wollen glücklich sein! Wir wollen immer das Sahnehäubchen dazu, nicht wahr? “Wenn schon denn schon!”

Ich finde, wenn ich sagen kann, dass ich wirklich zufrieden bin, ist das bereits sehr nah an der Definition von Glück. Wie ist hier die Verbindung, die vom einen Wort zum anderen führt? Ein schönes Thema für ein nächstes Mal.

Hier im Blog dann wieder in 2013!

2013: Ein leichtes und fröhliches Jahr soll es werden; alles soll wieder in den Fluss kommen! Auf dass der Kampf auf dieser Welt ein Ende findet – im Kleinen wie im Großen – und wir lernen mögen, an einem Strang zu ziehen und miteinander zu sprechen – von Angesicht zu Angesicht!

Dir und deiner Familie, deinen Freunden und Liebsten ein paar schöne Festtage,

Gelassenheit und Freude und einen strahlenden Jahresbeginn!

Danke für deine Treue und deine Achtsamkeit!

Herzliche Grüße

Deine Noura

©www.strahlendersonne.de , weil du als Mensch, etwas ganz besonderes bist!

PS: DANKE Sascha für deine Fragestellung!

 *Quelle Wikipedia.de

Keine Zeit… für Beziehung!

Gerade jetzt, gerade heute,

gerade in der dunklen Jahreszeit wird es uns besonders bewusst; es fehlt an Herzlichkeit, Berührung, Wärme, wahre Gespräche, Zuneigung, Liebe, Zärtlichkeit, Anerkennung, Aufmerksamkeit, Freude teilen…

Schau mal um Dich, schau Deinem Gegenüber doch mal in die Augen!

Nimmt sie/er Dich wahr, nimmst Du sie/ihn wirklich wahr? Ist da ein kleiner Funken? Ist da ein kleines Licht, das grösser flackern könnte?

Was hälst Du von einem ganz besonderen Weihnachtsgruss für jede Person, die Dir heute begegnet?!

Verschenke ein bisschen Lebenszeit, ein bisschen Freude und Herzlichkeit, Wärme und ein Lächeln!

Wir sind begeistert, wenn wir sehen, wie Kinder vor Freude strahlen, welche reine Freude sie damit verbreiten können. Die Fähigkeit, Kleinigkeiten als Glück zu empfinden! Warum haben wir Erwachsenen das so oft nicht mehr in uns? Haben wir es verlernt oder trauen wir uns nur nicht mehr, Gefühle zu zeigen?

Es gibt Länder, in denen Küsschen zur Begrüßung und zum Abschied selbstverständlich sind; eine Umarmung und ein herzliches und ernst gemeintes  „Wie geht es Dir/Ihnen?“ einfach dazu gehören.  Bei uns wird es, wenn es getan wird, sehr oft als reine Gewohnheit erlebt, nicht gespürt und nicht wirklich gehört.

Vielen ist die Berührung so fremd, dass sie gar nicht damit umgehen können. Aber auch ohne eine Berührung ist es möglich, sehr viel Wärme und Herzlichkeit in das Herz seines Gegenübers fließen zu lassen.  

Manchmal reicht auch nur ein wahres Zuhören für ein paar Minuten!

Kommunikation eine Selbstverständlichkeit?! Wir kommunizieren… auf Abstand! 

Ist Dir auch schon aufgefallen, dass dein Gegenüber mehr mit seinem Umfeld beschäftig ist, als Dir zuzuhören? Und umgekehrt, verhälst Du Dich auch so?

Mit den Gedanken schon wieder ganz woanders.  Warum ist das so? Weil wir etwa keine Zeit mehr haben? Könnte ja länger dauern, wenn wir uns auf ein gutes Gespräch einlassen, nicht wahr? Gebe Dir einen Ruck und mache auf die kleinen, schönen Dinge dieser Welt aufmerksam, die so mancher gar nicht mehr wahrnimmt in seiner Eile.

Freunde, Familie, Partner, Kinder, wir selbst… für alles benötigen wir Zeit, die wir vermeintlich nicht mehr haben. Fleissig sein wird gleichgesetzt mit viel Arbeit haben und vor allen Dingen keine Zeit! 

Nach wie vor stelle ich fest, dass eine Aussage „Er/sie hat ja so viel zu tun und hat einfach keine Zeit vorbei zu kommen“ gleichgesetzt wird mit “anerkannt sein und erfolgreich sein”. Wenn jemand sich wirklich Zeit nimmt für ein Gespräch, sagen andere: „Na, der/die ist nicht ausgelastet, könnte mal was tun“….Na, fällt Dir dazu ganz zufällig jemand ein?

Dass gerade die „Macher“ ,„Arbeitstiere“ oder auch „Workaholics“ sich insgeheim aber ganz oft wünschen, sich einmal anlehnen zu dürfen,  loslassen zu können und Momente der Gefühle und der wahren Kommunikation genießen möchten, kommt uns oft erst gar nicht in den Sinn!

Im Grunde ist es heute ja ganz einfach, eine Beziehung zu beginnen. Und wenn sie zu Ende geht, sagen wir uns – wie um uns selbst zu entschuldigen -: „Ich habe ja eigentlich auch keine Zeit dafür“. Oder wir schieben die Schuld auf den anderen: „Er/sie hatte ja nie Zeit für mich“.

Bewunderst Du nicht auch insgeheim die Menschen, die immer wieder bei Dir anrufen, mit Dir Termine ausmachen, Dir kleine Aufmerksamkeiten zukommen lassen, Deinen Geburtstag nie vergessen..?

Im Geschäftsleben sagen wir gerne “gute Netzwerker” dazu! Warum können so viele Menschen nachvollziehen, dass ein gutes Netzwerk  Geschäfte bringt, dieselben Menschen aber bei privaten Beziehungen die wohltuende Wirkung auf sich selbst komplett ausblenden?

Mach heute den ersten Schritt. Nimm Dir einfach die Zeit für ein Miteinander! Nimm dir ein paar Minuten extra für wahe Kommunikation; die DIR gut tut, Dir Energie spendet und Dir die Begeisterung für Dein Leben erhält!

So einfach ist das nicht?! Fange damit an, Deinen täglichen Begegnungen  grössere Aufmerksamkeit zu schenken,  in die Augen zu schauen und ihnen zuzulächeln. Sage ihnen etwas Angenehmes, von Herzen!  Du wirst staunen, wie viel zu Dir zurückkommt!

Strahle heute… und morgen wieder! Nur Deine Einstellung zu Deinem Leben und Deine Prioritätensetzung in der Liste Deiner täglichen Aktivitäten sind es, die Dir “keine Zeit” vorgaukeln!

Was bringt uns eine Karriere, die keine Zeit für echte Gespräche und Gefühle hat? Einsamkeit.

Wenn Du die Sehnsucht nach mehr vespürst, werde selbst aktiv! ÖFFNE DIE TÜR!

Ich wünsche Dir einen herzlichen Tag, voller Freude und überraschungen!

Ich schenke Dir eine strahlende Umarmung!

Deine

Noura 

Ben Hassine

www.strahlendersonne.de – Weil DU für die Welt wichtig bist!

Das Miteinander als bestmöglicher Versuch!

 
Hol mich ab, nimm mich bitte mit, lass mich bitte nicht stehen, lass uns weitergehen,
halte meine Hand, lass sie nicht los, ich will mit dir lachen, ich brauche deinen Trost.
Wir haben uns das Leben so nicht ausgesucht, 
doch wir haben nur das eine.
Segen und Fluch und das Miteinander als bestmöglichen Versuch!

Damit umzugehen, dass wir alle hier in diesem unserem Leben stehen.
Ja, dass du und ich, dass wir alle uns, verletzlich wie wir sind, in die hoffnungsoffenen Augen sehen.

Menschheitsgeschichte ist wie ein böser Traum, die immer gleiche Sehnsucht, missbrauchtes Vertrauen.

Der bestmögliche Versuch!

 
Der Versuch ist es wert, auch wenn Erfahrung uns lehrt, dass ein Scheitern sehr gut möglich ist,
das Miteinander bleibt!
 
Der Bestmögliche Versuch; Songtext von Pur aus dem Album Schein&Sein 2012!
Dieser Song von Pur hat mich so sehr berührt und inspiriert, dass ich ihn heute ohne weitere Ausführungen in meinem Blog mit aufnehmen möchte.
Wenn der Text dir auch gefällt, nimm dir doch ein paar Minuten Zeit, kaufe dir den Song und höre ihn dir an!
 
 
Ich wünsche dir einen strahlenden Tag…
 
Noura Ben Hassine
 
…und ich helfe dir gerne bei deinem bestmöglichen Versuch!
 
Strahlendersonne.de
Soft Skills, Persönlichkeit, Kommunikation, Büroorganisation, Zeitmanagement.
Coaching&Training – Workshops&Seminare – nicht nur für Büromenschen :-) !

Hallo!Win!

… und wie wir uns doch so gerne gruseln!

Bist du der Meinung, dass uns erst Halloween das Gruseln lehrte?  Ich glaube, dass wir das Gruseln schon immer liebten und Halloween gerade richtig zu uns kam, um einigen Leuten ganz offiziell das Blut in den Adern gefrieren lassen zu dürfen.

Den einen macht es einen heiden Spaß und sie nutzen jede Gelegenheit, um Gänsehaut zu erzeugen. Den anderen  läuft der Angstschauer über den Rücken, weil sie erkennen, wie viel böses Potential in uns schlummert. Die Lust an der Angst fasziniert uns.

Zombies sind nach wie vor der Hit, blutrünstige Gestalten, schockierend entstellte und verstümmelte Untote,  ein Dracula ist da schon eine Lachnummer. Horrorszenarien in den gepflegten Vorgärten werden theatralisch und so real wie möglich dargestellt und der arme Kürbis, der mit Liebe und Geduld zur Maske geschnitzt wurde, ist wohl nur noch ein kleines Dekor, das dem Ganzen einen Farbtupfer verpasst.

Wer hat nun die tollste Maske, das schönste Kostüm, die schrecklichsten Ideen und die waghalsigsten Geschichten auf Lager? Es ist ein Wettbewerb des Horrors – solange wir dabei nicht wirklich in Gefahr sind!

Halloween! Für einige ein Erlebnis, ein Highlight und unvergessliche Momente! Veranstaltungen, Reisen, Partys, ein paar Tage lang zählt für so manchen Fan sonst nichts mehr.

HALLO! Der Schauer läuft mir auch so über den Rücken. Soviel Aktivität, soviel Kreativität, soviel Lust und Energie, soviel Freude am Tun und soviel Einsatz! Die Fans schweben tatsächlich wie die Geister 10 cm über dem Boden – vor lauter BEGEISTERUNG!

Nun stell dir doch mal vor, dieser Elan, diese Motivation, diese LEIDENSCHAFT  würde für die Gestaltung des eigenen Lebens verwendet. Wären wir dann nicht alle GE WIN! NER?!

Ja, da verlässt uns die Lust oft, nicht wahr? Denn die Angst, die dann hochkommt, ist eine ganz andere, sie empfinden wir als Gefahr, sie ist kein Spiel, bei dem wir genau wissen, dass es gut ausgeht.

Hast du dir einmal überlegt, ob du dein Leben als gefährlich einstufst? Mit welchen realen Gefahren bist du konfrontiert? Warum engagieren wir uns für unser Leben nicht auch mit solch einer Begeisterung?

Lasst es uns doch mal versuchen, und es mit derselben Leichtigkeit und Motivation angehen, wie die Halloween-Tage!

Mach ein „HALLO+WIN“ aus deinem Leben! Sag HALLO zu deinem Leben und GEWINNE dein Leben zurück!

Ein strahlendes HALLO!WIN!-Fest für alle!

 

Noura Ben Hassine

Strahlendersonne.de

… weil es sich lohnt, die Sonne in unser Leben zu lassen!

Warum ein Abkommen wichtig ist!

 

Das Schengener Abkommen kennen wir. Es diente der Abschaffung der Grenzkontrollen innerhalb der Schengenstaaten. Es entspricht unter anderem einem Raum der Freiheit, der Sicherheit und des Rechts, einem politischen Konzept der europäischen Union.

Ich fahre jeden Tag an den Symbolen, die im Dreiländereck Luxembourg/Frankreich/Deutschland aufgestellt wurden vorbei (siehe Bild) und heute ist mir dazu folgende Frage in den Sinn gekommen!

Wie viele Büros gibt es wohl, die ein klares Abkommen vorzuweisen haben in Bezug auf die Zusammenarbeit zwischen Assistenz und Führungskraft?

Da ich immer noch viele Klienten habe, die noch nicht einmal eine Stellenbeschreibung für sich haben, bin ich mir ziemlich sicher, dass es ein solches Abkommen in vielen Management-Etagen gar nicht gibt. Haben Sie eines?

Konfliktsituationen und Unsicherheiten in der Alltagskommunikation entstehen auch dadurch, dass nicht klar vereinbart wurde, welchen Raum der Freiheit, der Sicherheit und des Rechts die Assistenz hat.

Ein ganz einfaches Beispiel: 

Der direkte Chef ist nicht im Haus, er hat Ihnen mitgeteilt, dass er einen Arzttermin wahrnimmt und am Nachmittag nicht mehr zu erreichen ist. Was bedeutet das für Sie als Sekretärin/Assistentin? Keine Störung. Ja…. ABER… Was ist, wenn ausgerechnet jetzt der oberste Chef anruft?  Kennen Sie dieses Kribbeln im Bauch, wenn Sie dann sagen: “Er ist morgen ab 08:00 Uhr wieder erreichbar. Ich nehme gerne die Nachricht für ihn auf”?

Ja schon richtig, das ist im Allgemeinen die richtige Antwort. Aber beim obersten Chef?! Hm, Sie kommen ins Grübeln. Mit Sicherheit sind Sie nicht die einzige, die nun total verunsichert ist und womöglich auch noch herumstammelt und nicht wirklich weiß, wie sie reagieren kann/soll! Und prompt kommt dann die Frage: “Wo ist er denn? Warum nicht erreichbar? Ist er etwa privat unterwegs?” In jeder Fortbildung heißt es: “Es hat niemanden zu interessieren, ob er gerade “um die Ecke” ist oder ob er gerade beim Essen ist oder sich mit Mitarbeitern bespricht”. Sagen Sie am Telefon, ab wann er wieder zu erreichen ist und ob Sie eine Nachricht weitergeben sollen. NIE, warum, wieso, weshalb er jetzt gerade nicht ans Telefon geht, das hat niemanden zu interessieren. Und lügen wollen wir ja auch nicht. Aber nun ruft auch noch die Assistentin vom obersten Chef an und will “von Frau zu Frau” wissen, wo Ihr Chef denn nun wirklich sei. Konspirativ und gut geschult: “Mir können Sie das doch ruhig sagen”…

Also, was sagen Sie? Wie stehen Sie nachher da, wenn der Chef zu Ihnen sagt: “Das ist ja etwas anderes, da hätten Sie eine Ausnahme machen müssen” oder gar “Und wenn es der Papst gewesen wäre, ich wäre nicht ans Telefon gegangen”?

Sind Sie schon einmal zwischen die Stühle geraten? Dann wissen Sie, wie man/frau sich da fühlt, nicht wahr?

Damit Sie nicht zwischen die Stühle geraten und auch nicht als Puffer benutzt werden können, sollten Sie sich für solche Fälle klare Richtlinien erstellen. Manche werden es nie brauchen, anderen wird es gegebenenfalls sogar die Position retten. So vermeiden Sie, den Kopf für den Chef hinzuhalten, im schlimmsten Fall, den Fokus des Ärgernisses auch noch auf sich zu lenken. Setzen Sie mit Ihrem Chef zusammen Grenzen, denn ein grenzenloses Durcheinander kann entstehen, wenn bestimmte Abkommen zwischen Chef und Sekretärin nicht vorhanden sind.

Meine Anregung dazu, wenn ein Chef nicht sehr kooperativ in diesen Sachen erscheint: Schreiben Sie sich auf, wenn ähnliche Dinge passieren, in denen Sie selbst sich verunsichert fühlen, die Grenzen nicht kennen und auch vielleicht eine Rechtsfolge möglich wäre und suchen Sie das Gespräch auf aktive Art und Weise bei Ihrem Chef. Sprechen Sie die Themen an, bevor Sie selbst dafür gerade stehen müssen und klären Sie für die Zukunft was notwendig ist. 

Ein gut funktionierendes Team: Chef/Sekretärin (Assistentin) hat klare Regeln und Abläufe für sich erarbeitet und damit Freiraum, Sicherheit und einen rechtlich einwandfreien Rahmen.

Falls Sie immer wieder auf Missstände in der Kommunikation und in den Abläufen stoßen, Ihr Chef nicht sehr zugänglich ist für Ihre Forderungen, dann kontaktieren Sie mich!

Ich bringe Ihnen die Sonne ins Büro und damit Licht und Klarheit in all Ihre Abläufe!

Ihre

Noura Ben Hassine

Strahlendersonne.eu

PS:

Das gleiche passiert auch umgekehrt allzuoft. Was sagt denn Ihr Chef, wenn Sie mal nicht da sind und Mitarbeiter/Kunden suchen Sie? Gleiches Recht für alle? ;-)

Ich nehme nur der Einfachheit und der Lesbarkeit halber die eine oder andere Form, spreche aber immer Mann & Frau in dem jeweiligen Berufszweig an.

Auf zum finalen Sprint!

Die Anstrengung sprengt deine Brust. Du musst immer wieder tief durchatmen. Du gibst Alles. Gönnst dir keine Pause. Mittagessen? Wer braucht das schon. Du willst ja schließlich ankommen!

Es ist dein letzter Arbeitstag vor deinem Urlaub und es herrscht Chaos! Darauf ist immer Verlass! Genau jetzt wirst du überhäuft mit angeblich unaufschiebbaren Aufgaben, die unbedingt noch vor dem Urlaub erledigt werden müssen.

Ach wie freust du dich auf den „wohlverdienten“ Urlaub! Gleichzeitig bist du gefrustet und genervt; denn vor JEDEM Urlaub nimmst du dir ganz fest vor: „Das nächste Mal passiert mir das nicht mehr, so einen Sprint lege ich nicht noch einmal hin“ und doch bist du auch dieses Mal wieder am Start!

Unter den ersten bist du nicht, aber du schaffst es, ans Ziel zu kommen. Uff! Du schleppst dich mit letzter Kraft, später als sonst, nach Hause… mit dem unbestimmten Gefühl, eigentlich noch weiter zu müssen.

Dann tröstest du dich aber mit dem Gedanken: „Die Etappe ist erreicht. Für die nächste bin ich ja über mein Handy erreichbar“. Inzwischen beschließt du, deine Kräfte im Urlaub wieder zu mobilisieren und dich am Startfeld bereit zu halten, denn es könnte ja doch früher wieder losgehen.

Ich kenne so einige Personen, die 24 Stunden lang, am Start stehen und bei denen der in der Geschäftskorrespondenz veraltete Spruch gilt: „Ich stehe Ihnen jederzeit (gerne) zur Verfügung“! Gehörst du auch dazu?

Stell dir vor, du kommst gerade in deinem Hotelzimmer an und die Koffer stehen noch geschlossen im Zimmer. Dein Handy klingelt…. Nein, es sind nicht deine Freunde, um dir einen schönen Urlaub zu wünschen, es ist „die Firma“.

Stell dir vor, du machst einen Aktivurlaub und radelst jeden Tag ein paar Stunden mit einem Team über Berg und Tal. Dein Handy klingelt immer wieder und deine Mailbox ist bei jedem Stop voll. Deine Pausen bestehen daraus, dass du schnell noch hier und da etwas für „die Firma“ regelst.

Richtig spannend wird es, wenn du auf die andere Seite der Welt geflogen bist und „die Firma“ vergessen hat, dass du noch im Tiefschlaf bist, während sie arbeitet und dich pausenlos anruft.

Nun wird dir auch noch schlecht oder kommt da sogar eine Erkältung? Du wirst getröstet mit den Worten: „Das ist die Wetterumstellung“, „Das Wasser ist anders, das verträgst du nicht so gut“ oder „Du warst nur zu lange in der Sonne“.  Die Fortgeschrittenen unter uns sagen dann schon: „Ja, ich weiß, nun fällt die Anspannung von mir ab und mein Körper holt sich erst einmal eine Pause“ und es wird mit einer stoischen „So-ist-das-halt“-Bemerkung in Kauf genommen.

Wenn du zu denen gehörst, die tatsächlich in jedem Urlaub krank werden und ansonsten eigentlich nie, dann solltest du hier wirklich einmal innehalten und dich genauer betrachten.

Vielleicht bist du aber auch „nur“ die Partnerin oder der Partner der/desjenigen. Hast du Verständnis für diesen Hochleistungssport? Immer?

Als Assistentin kann ich nur von wenigen Vorgesetzten berichten, die im Urlaub tatsächlich „im Urlaub“ sind!

Stell dir vor, du wärst ein Fisch und tauchst unter, für den Zeitraum deines Urlaubs. Schaffst du das? Einer meiner Chefs macht es; ich finde es Klasse und die Bedeutung „Stumm wie ein Fisch“ bekommt wieder eine andere ;-)

Als Führungskraft weiß ich, dass Vertrauen in die Mitarbeiter, klar definierte Abläufe, strukturierte Organisation und adäquate Verantwortungsübergabe sowie die Fähigkeit, seinen Kollegen und Mitarbeitern etwas zuzutrauen, die wichtigsten Punkte sind, die erfüllt werden sollten. Dazu kommen Selbstvertrauen, gute Vorbereitung und Ablaufbesprechungen vor dem Urlaub, Notfallpläne sowie die Benennung von Vertretungen für alle Funktionen, die ich ausfülle und die Übergabe von Vollmachten, falls sinnvoll.

Eine gute Assistentin ist nur gut, wenn sie in ihrem Büro vertreten werden kann. Und so ist auch ein guter Vorgesetzter nur gut, wenn er sich gut vertreten lassen kann. Dies gehört für mich zum persönlichen Kompetenzbeweis.

Auch wenn du das nicht gerne lesen magst; wenn du unentbehrlich sein musst und der Überzeugung bist, dass ohne dich nichts läuft, dann regiert außer mangelndem Vertrauen auch die Angst in dir. Die Angst, den Job zu verlieren, die Angst den Anforderungen/anderen nicht gerecht zu werden und die Angst, nicht gut genug zu sein. Diese Ängste  katapultieren dich hinauf zu Höchstleistungen und du bist ein Macher.

Unentbehrlichkeit = Ersatzbefriedigung für Liebe/Anerkennung/Erfolg?!

Urlaub steht für Erholung, Entspannung, Familie, für „nicht unbedingt funktionieren zu müssen“. So mancher hangelt sich von Urlaub zu Urlaub, wie so viele auch von Wochenende zu Wochenende. Ist es nicht jeder einzelne Tag, der unser Leben ausmacht?

Es wäre gelogen zu sagen, dass die meisten unter uns arbeiten und dabei ihre Berufung, ihren Lebenstraum verwirklichen und deshalb ist es umso wichtiger, die Arbeitszeit bestmöglich in unser eigenes Leben zu integrieren.

Optimale Büro-Organisation, ein gutes Zeitgefüge, ein Gespür für die wirklich wichtige Dinge und die Fähigkeit, Entscheidungen zu treffen und klare Aufgabendefinition sowie die Selbsterkenntnis und das Zulassen von Emotionen, sind Möglichkeiten, den unbeliebten Sprint einzutauschen.

Wie wäre es mit einem regelmäßigen Training, das dich langfristig fit hält und so auch ermöglicht,  deinen Urlaub mal so anzugehen, wie du es dir wünschst, nämlich mit genug Energie für die Freizeit; mit ausreichendem Elan, um die Dinge zu tun, für die du sonst nicht soviel Zeit hast; mit Gelassenheit und Freude in deinem Leben – ganzjährig!

Ich wünsche allen meinen Lesern eine strahlende, energievolle und stressfreie Sommerzeit!

Noura Ben Hassine

PS:

Diejenigen, die es satt haben, komplett ausgepowert in den Urlaub zu gehen, sind herzlich eingeladen, ein Wochenend-Coaching mitzumachen! Für mehr Energie und weniger Stress und damit mehr Glücksempfinden und Zufriedenheit!

http://www.Strahlendersonne.eu

*Ich spreche in meinem Texten immer Frau und Mann (w/m) an und wähle nur der Einfachheit und der besseren Lesbarkeit halber die eine oder andere Form alleine.

Die Mama darf aber nicht mehr „mein Baby“ zu mir sagen!

oder „Du musst das aber noch meinem Vater sagen, er wird das nicht verstehen!“

 

Eltern, die ein Life-Coaching wahrnehmen, sind für mich Vorbilder! Eltern, die ihren jugendlichen Kindern Life-Coaching anbieten oder schenken, sind für mich Helden!

Optimale Ergebnisse in der Zusammenarbeit zwischen Chef und Sekretärin bekomme ich wann?

Wenn sie sich trauen, an ein und demselben Workshop (5-Sterne-Büro) teilzunehmen!

Warum? Weil nur dann die Schnittstellen, die Bedürfnisse und die Arbeitsprozesse wirklich zusammen erarbeitet und somit auch im Arbeitsalltag direkt umgesetzt werden können.

Ja, ich stoße  auf ziemliche Vorurteile! „Was? Ich mit meiner Sekretärin im Seminar?!“ etc.

Warum tue ich es trotzdem?

Weil es der einzige Weg ist, wirklich glücklich und begeistert zusammenzuarbeiten!

Über 20 Jahre Erfahrung als Assistentin und auch als Führungskraft in großen Unternehmen sowie Seminar-/Workshop- und Coaching-Erfahrung bringe ich mit. Ich hatte das Glück, auch sehr oft an Seminaren teilnehmen zu dürfen und wenn ich voller Tatendrang nach einer Weiterbildung zum Chef lief und so einiges auf den Kopf stellen wollte, hieß es: „Das ist ja toll, das sollten wir mal angehen. Machen Sie nur“ oder „Prima, das besprechen wir dann im nächsten Zielvereinbarungsgespräch“.  

Aufschieberitis ….und mein Motivationsschub war dahin. Also plätscherte die übliche Arbeitsweise dann doch wieder vor sich hin, so schlecht war sie ja nicht und der Chef zufrieden mit mir.

Genauso ging es einigen der Chefs. Kamen Sie aufgeputscht von einem Seminar wieder, wollten sie alles gerne „anpassen“. Stellten aber schnell fest, dass die Schnittstellen hinzugezogen werden sollten und weitere Besprechungen, Informationsrunden u.a. notwendig waren, um etwas Neues einzuführen.

 Aufschieberitis und Motivationsdelle waren die Folge. Trost: Alles lief ja im Grunde doch ganz gut.

Wir waren immer „zufrieden“.

Wollen Sie auch zufrieden sein? Sind Sie es? Oder wollen Sie BEGEISTERT sein?

Begeisterung erleben Sie NUR, wenn Schnittstellen und Machbarkeit berücksichtigt werden. Wenn Erlerntes oder Erfahrenes in die Praxis umgesetzt werden kann. Wenn aus der kurzfristigen Motivation eine nachhaltige Leidenschaft wird!

Erfolg ist Arbeit, Disziplin und Anerkennung. Stetige Veränderung und stetiges Planen der nächsten Schritte… und auch Glück ist Arbeit, Disziplin und… Dankbarkeit!

Wünschen Sie Ihren Kindern ein zufriedenes oder ein glückliches Leben?

Wann sind Sie glücklich? Wenn Sie mit Begeisterung und Leidenschaft bei einer Sache sein können?

Zufriedene Menschen sagen mir oft: „Was will ich denn mehr, ich kann doch froh sein, es läuft doch ganz gut.“ Von vielen höre ich: „Ich kann noch froh sein, mein Junge/meine Tochter laufen ja ganz gut in der Spur“…

Spüren Sie mal in ihr Herz! Tut sich da etwas? Will es nicht laut herausschreien: „Ich will mein Leben genießen und glücklich sein!“ „Ich wünsche mir, dass mein Kind, wirkliches Glück erfährt“.

 Wie gehen wir es meistens an? Aufschieberitis….Antwort Nr. 1: Wenn ich mal in Rente bin. Nr. 2: Wenn ich mal im Lotto gewinne. Nr. 3: Wenn ich mal den richtigen Partner habe. Nr. 4: Wenn ich mal 20 kg abgenommen habe, Nr. 5: Im nächsten Urlaub gehe ich das an, Nr. 6: Jetzt soll er/sie erstmal die Schule schaffen, dann sehen wir weiter usw.

Definieren Sie Ihre Glücksmomente! Und sorgen Sie dafür, dass sie sich häufen! JETZT!

Wenn Jugendliche zum Persönlichkeitstraining, zum Kommunikationstraining, zum Ziele finden kommen. Wenn junge Menschen gerade in einer Sackgasse stecken, nicht weiter wissen, Liebeskummer oder zu wenig Selbstbewusstsein haben und von ihren Eltern dann ein Coaching spendiert bekommen, kann es das größte Geschenk ihres Lebens sein!

Und ja, es gibt tatsächlich einige junge Erwachsene, die sich das Geld dazu sogar selbst zusammen sparen, weil sie spüren, dass sie Sinn & Ziele für ihr Leben brauchen und die Eltern leider noch allzu oft vordiktieren wollen, wie ihr Leben auszusehen hat.

Wenn die Eltern erkennen, dass sie immer Vorbilder sind und bleiben, ist ein abschließendes, gemeinsames Coaching unglaublich wichtig, um die Potentiale wirklich zur Entfaltung zu bringen. Damit im häuslichen Umfeld keine Aufschieberitis und keine Motivationsdelle entstehen.

Ich kenne viele Eltern, die mit Selbstfindungskursen, Persönlichkeitsbildung, Familienstellen etc. viel Zeit verbringen; die Umsetzung innerhalb ihres Umfeldes, zu ihren Kindern hin aber nicht schaffen. Sie haben die Tools bereits in der Hand und sind auch der Aufschieberitis ausgeliefert, weil sie durch das Unverständnis innerhalb der Familie oftmals demotiviert werden….

Gerade dann, wenn … es im Grunde doch ganz zufriedenstellend läuft.

Anerkennung, Verständnis, Akzeptanz, Liebe und wahre Kommunikation sind das Polster, das Mut macht  für die Sprünge, die ein/e Jugendliche/r im Leben wagt!

Sie haben es in der Hand, ob Ihr Kind voller Begeisterung lebt (mit Aufs und Abs, die wir auch alle erleben) oder nur mit dem Kommentar: „Ja, es muss halt laufen“.

Ein gemeinsames Coaching bildet Vertrauen zwischen Eltern und Jugendlichen und viele Themen werden auf einmal ganz locker besprochen, die vorher schwer erschienen.

Es kann für Sie und auch für ihr Kind das größte Geschenk „ever“ sein ;-)

Aus einer wunderschönen Raupe wird ein grandioser Schmetterling! Lassen Sie ihn die Flügel ausbreiten!

Probieren Sie es aus! Bei Strahlendersonne finden Sie ihre 5 Sterne für Ihr Leben!

Tu es doch einfach!

Du kommst in einen dunklen Raum. Was suchst du zuerst? Klar, den Lichtschalter.

Überlegst du vorher, ob du ihn betätigst oder nicht? Nein, denn wenn du etwas sehen möchtest, brauchst du Licht. Es kostet dich keinerlei Überwindung mit einem fast unhörbaren „Klick“ das Licht anzuschalten.

Welche Alternativen hättest du gehabt? An die Möglichkeiten, einfach den Rollladen zu öffnen oder eine Kerze zu suchen, um so Licht in den Raum zu bringen, hast du erst gar keinen Gedanken verschwendet, oder doch?

„Ich wünschte, ich könnte gerade genauso leicht mit einem „Klick“ so einiges ändern und einfach den Schalter drücken. Wenn ich mich nur endlich entscheiden könnte und vor allen Dingen mehr Mut hätte!“

Aber so einfach ist das nicht, nicht wahr? 1001-Bücher erzählen davon, wie du in 1 Sekunde dein Leben verändern kannst.  Du liest sie alle und …trotzdem landest auch du immer wieder an der Stelle BEVOR du den Schalter drückst? Hast du einmal die Alternativen ausprobiert?

„Im wahren Leben ist es nun einmal nicht einfach,  manche Dinge einfach so zu tun!“

Autsch… Ein Glaubenssatz, der es in sich hat! Hast du ihn auch gleich erkannt?! Ja, Menschen, die sich viel mit ihrer Persönlichkeit und auch Spiritualität beschäftigen, kennen sich selbst und ihre Antreiber in der Regel sehr gut. Ihre Glaubenssätze auch.

ABER…. Auch sie schaffen es oft nicht, sie wirklich zu hinterfragen und den Einfluss dieser Glaubenssätze auf ihr ganz eigenes Leben genau zu erkennen. Manchmal aus Hochmut heraus: „Ach, so bin ich, das weiß ich doch längst“ oder aus Selbstschutz: „Tja, da will ich im Moment gar nicht tiefer gehen, im Grunde weiß ich ja, was ich zu tun habe“ (Das sind nur Beispiele).

Macht es dich vielleicht sogar wütend, wenn jemand zu dir sagt: „Tu es doch einfach!“?  Warum? Weil du es nicht schaffst, weil du Angst davor hast, weil du dir gar nicht sicher bist, weil die Entscheidung fremdgesteuert ist oder weil du tief in dir genau weißt, es ist nicht so einfach!?

Warum setzen wir uns eigentlich so sehr unter Druck? Müssen unsere Entscheidungen grundsätzlich gleich getroffen werden? Brauchen manche Dinge nicht einfach ihre Zeit? Damit ich mich entwickeln kann, damit du dich entwickeln kannst? Wenn du mitten in einem großen Veränderungsprozess steckst, verlierst du die Geduld? Willst du dann alles möglichst schnell erledigt haben? Was ist wichtiger bzw. richtiger? Schnelle Entscheidungen zu treffen und mit dem Kopf durch die Wand oder Raum und Zeit die Freiheit zu geben, die sie brauchen, um dir einen Weg zu zeigen, der dir wirklich entspricht?

Oder ist das auch wieder nur eine Erwartung, ein Glaubenssatz! „Das geht ganz langsam“, „Das braucht seine Zeit“– anstelle –  „Tu es doch einfach!“?!

AUFSCHIEBERITIS im KOPF! Das war mein Gedanke dazu!

Ich denke gerade an die Papierstapel auf so manchem Schreibtisch, an die Abarbeitung von Bürokram. Gerade wir Büro-Menschen kennen das Thema Aufschieberitis gut! Zeitmanagement und Büroorganisation sollen strukturiert, effizient und schnell dem Hang, die Dinge aufzuschieben, den Garaus machen.

Gibt es da vielleicht sogar eine klare Verbindung? Wer viele Aufgaben aufschiebt, schiebt auch seine persönlichen Entscheidungen ziemlich hinaus?!

Schieben wir Entscheidungen immer wieder auf, bis sie so dringend werden, dass wir regelrecht dazu gezwungen werden? Wenn wir unsere Aufgaben nicht erledigen, dann folgen früher oder später Konsequenzen.

Wenn wir für uns selbst also keine Wahl treffen und Entscheidungen aufschieben, was sind dann die Konsequenzen? Unzufriedenheit, Einsamkeit, Stress, Bluthochdruck, Gefühllosigkeit, Nervenzusammenbruch, Burn Out oder gar Herzinfarkt?

Genauso, wie es bei der Aufschieberitis im Büro einige Tricks gibt, um effizienter zu arbeiten, so gibt es auch für die Aufschieberitis im Kopf einige Techniken, sich selbst und sein Leben zu „entlasten“, und zwar so, wie du es für dich brauchst – schneller oder langsamer! Wichtig ist letztendlich, dass du “aufräumst”!

Wenn du also das Gefühl hast, dein „Papierberg“ wächst dir über den Kopf, dann lass uns doch einmal zusammen aussortieren, was wirklich nicht mehr aufzuschieben ist! Ich helfe dir, den Mut zu finden, über deinen Schatten zu springen -  nach deinem persönlichen Tempo!

Ich wünsche dir einen strahlenden und einen möglichst aufgeräumten Tag ;-)

Noura

Ben Hassine

Strahlendersonne.eu

Weil Stressmanagement auch immer Lebensberatung ist!

Reißverschluss-Verkehr: der Stress-Radar!

Vielbefahrene, zweispurige Straßen, die in eine einzige Spur übergehen, z.B. kurz vor einem Kreisel, sind echte Zeitzeugen des Verhaltens des Homo Sapiens! In der Warteschlange, die sich bildet, bevor die Straße zusammengeführt wird, ist es alles andere als langweilig.  Vom Zeitunglesen über dem Lenkrad über die lautstarke Stimmprobe im Cabrio bis hin zur Fenster-Innenfront-Putzaktion – “Hyper-Aktivität im Stillstand ?”.

Das Telefonieren ist wohl das am häufigsten vorkommende Schauspiel, wild gestikulierend oder mit der Zigarette in der anderen Hand. Dicht gefolgt vom Kau-Sport. Unmengen an Süßigkeiten, Bonbons und Backwaren!

Wäre doch mal interessant zu wissen, inwieweit die Zucker-Mafia an den vorhersehbaren Staus verdient, denn scheinbar sorgt jede/r schon für den notwendigen Vorrat im Auto.

Wäre das nicht die Flirt- und Anti-Stress-Idee schlechthin?; Scheiben runterfahren und den Autonachbarn fragen, ob er etwas abgibt vom leckeren Croissant?

Ein „ungewolltes“ Aufeinander-Treffen, das so manches Mal sehr emotionsgeladen endet! Im Schutze der eigenen Karosserie lässt es sich so furchtbar gut Frust abbauen oder eben noch steigern!

Ein paar schlaue Kerlchen haben sich dazu ja auch sogleich überlegt, daraus Geld zu machen und prompt kamen die Geldstrafen für Kraftwörter und –gesten auf den Markt. Schmunzel. Wie lukrativ schätzt du den Markt dafür ein?

Vor kurzem ist direkt vor mir ein LKW-Fahrer aus seiner Kabine gesprungen, hat die Fahrertür des Wagens neben ihm aufgerissen und … hat zugeschlagen. Die Gründe habe ich nicht mitbekommen aber offensichtlich ging es um “Strassenrechte”. Da spiegelt sich auf der Straße der tägliche Machtkampf bis hin zur „Gewinner-um-jeden-Preis“-Mentalität. Was ist nur los mit uns?  

Einige reihen sich gleich in die Hauptspur ein und schauen dann stur nach vorne, kleben dem Vordermann auf der Stoßstange und lassen keinen mehr rein. Andere verbünden sich mit dem Fahrer der Nebenspur und so fahren sie parallel in gleicher Höhe bis nach vorne, egal wie groß die Lücke auf der Einfädelspur wird. Und dann sind da ja noch die vermeintlichen Verlierer, die scheinbar ewig warten, bis sie endlich an die Reihe kommen, nur weil sie auf der Hauptspur geblieben sind.

Nun nehme doch mal einen echten Reißverschluss und probiere ihn ein paarmal aus; stelle dir vor, die Zacken seien Autos. Wie funktioniert das?! Gut?! Tja, das zur Theorie und zur Praxis. Die Realität zeigt, dass das mit Material oder Robotern reibungslos klappt aber nicht mit Menschen. Unser Stress verlagert sich auf die ”Autobahn” und wir reagieren genauso wie im (Berufs)Leben. Egoistisch und aggressiv aber auch ängstlich und ausweichend.

Wie genervt bist du im Stau? Wie reagierst du? Bekommst du gut gemeinte Ratschläge von Mitfahrer/innen, wie: „Geh mal in ein Wellness-Zentrum“ oder „Mach doch mehr Sport“. „Wenn du so weitermachst, dann kriegst du noch einen Herzinfarkt“, „Nu ist es aber gut, beruhige dich mal“… Ändert das wirklich etwas an deinem Stresszustand?

Das „emotionale Reagieren“ kann meines Erachtens nur durch die Änderung meines Verhaltens und auch meiner Einstellung zu den Dingen geändert werden. Wenn sich meine Einstellung ändert, dann verhalte ich mich anders; reagiere bzw. agiere auch anders. Aber wie funktioniert das?

Das Gefühl ständig in Eile zu sein, mündet in der Hetzkrankheit (Hurry-Sickness), die Vorstufe des Burnouts. Das Gefühl, Geschehnisse nicht kontrollieren zu können, erzeugt oft Angst. Jegliche Art von Angst erzeugt Stress in uns. Das Gefühl, andere erfüllen unsere Erwartungen nicht bzw. wir erfüllen deren Erwartungen an uns nicht, stresst uns ebenso und mitunter stresst uns am meisten das Gefühl, fremdbestimmt zu sein und nicht frei tun zu können, was wir möchten.

Im Rückstau des Reißverschluss-Verkehrs kommen genau diese Emotionen hoch und wir fühlen uns darin gefangen.  Spüre mal in dir nach, wie es sich bei dir anfühlt; möchtest du nicht auch nur schnell da weg?  Hast es eilig und es nervt, dass es nicht vorangeht?

Du fühlst dich der Situation ausgeliefert, denn schließlich gibt es kein Entkommen und du kannst nicht mit dem Auto abheben, wie mit einem Hubschrauber. Du regst dich über uneinsichtige Autofahrer/innen auf oder resignierst gleich und sagst alle Termine ab? Du fühlst dich von anderen behindert. Du ärgerst dich über dich selbst, weil du nicht über die Landstraße gefahren bist und du machst dir Vorwürfe, weil du nun feststeckst. Viele andere Gedanken und Gefühle stellen sich ein, die du als negativ empfindest?

Vielleicht gehörst du zu denen, die sich dann Luft machen müssen, und spätestens, wenn der Stau sich auflöst und du wieder Gas geben kannst, nichts mehr hält und losrasen, manchmal ohne Rücksicht auf Verluste?

Ach, welche Freiheit, welcher Genuss darin stecken kann, loszufahren! Und schon geht es uns vermeintlich wieder gut! ….Bis zum nächsten Stau.

Was löst in uns diesen Stress aus? Wenn wir sagen: „Ich hab Stress bzw. ich bin gestresst“; machen wir uns wirklich bewusst, woher er kommt? (die Arbeit,  der Zeitmangel, die schlechte Organisation, die Kinder, die Finanzen, die Eltern, die Beziehung…)

Auf der Suche nach einem wirklich effektiven Stress-Ursachenfinder und einem sehr guten Tool, um Stress sinnvoll zu bewältigen, gelassener zu werden und letztendlich Burnout vorzubeugen, bin ich auf die KraftBoxx von Oliver Fritsch und Michaela Lang gestoßen, im Rahmen der Persönlichkeitsarbeit, die mit einer Inneren-Motive-Analyse verbunden ist .

Bei Oliver Fritsch bin ich bereits seit 3 Jahren Alles-Anders-Coach und so habe ich nicht gezögert, auch die Lizenz für den KraftBoxx-Coach zu nehmen. Das Konzept ist praxisnah und schlüssig aufgebaut, du kommst damit in 7 Schritten wirklich raus aus dem Hamsterrad und krankmachender Stress wird keine Chance mehr haben. Davon bin ich überzeugt (www.kraftboxx.com).

Entscheide dich, einen kleinen Preis zu bezahlen, um zufrieden und glücklich zu sein und vermeide den hohen Preis, der leider zu oft über den „Infarkt der Seele“ bezahlt wird.

Mit mir als Coach bekommst du das ganze Paket:

Verstand & Seele in Verbindung, denn der Mensch zählt in seiner Ganzheit.   

Ich bin deine Vertrauensperson aber keine Freundin oder Familienangehörige. So bleibt dein persönlicher Rahmen jederzeit gewahrt – unbeeinflusst von Bekannten – eigenbestimmt und nicht fremdbestimmt ;-)

Informiere dich direkt bei mir!

Strahlende Grüße und eine entspannte Woche!

Noura Ben Hassine

(Skizze Copyright für Noura Ben Hassine von Stefan Stutz)

Qualitätseinstufung des Personals: ein Armutszeugnis für jedes Unternehmen!

Es gibt tatsächlich Methoden, Mitarbeiter/innen in A-, B- und C-Stufen oder ähnliche Stufen zu klassifizieren!  Als ich das zum ersten Mal mitbekam, musste ich meine Antwort darauf schnell hinunter schlucken. Nichts für ungut für die „Erfinder“ – es ist ja auch ganz naheliegend und passt zum Trend der Zeit, nicht wahr? Insbesondere in einer Geschäftswelt der Statistiken, der Tabellen und der Säulendiagramme. Wie gut macht sich da noch ein Diagramm, indem  sofort klar wird, was von den Mitarbeitern gehalten wird?

  

Das vom Personal Leistung gefordert wird, daran sind wir alle schon gewöhnt und es ist ja auch irgendwo selbstverständlich. Schließlich sind wir nicht eingestellt, um nichts zu tun. Wo fängt aber der Leistungsdruck im negativen Sinne, das „Quäntchen“ zu viel an und wo hört das auf? Fühlen Sie sich als Nummer, Buchstabe, Titel, gar als Roboter oder als Mensch in Ihrem Berufsalltag?

Nun stellen Sie sich mal vor, Sie sind ein Mitarbeiter der Stufe A. Toll, nicht wahr? Sie sind früher oder später unbezahlbar! Ein Spitzenreiter. Merken Sie sich das!  Denken Sie aber auch daran, dass – wie bei der Umsatzsteigerung –  jedes Jahr mehr erwartet wird, somit die Auswahlkriterien straffer und straffer gezogen werden! Werden Sie mithalten können?

Es erscheint nicht gerade einfach, Jahr für Jahr, nach jedem Ziel-/Leistungsgespräch wieder  auf der Stufe A zu landen. Und was ist mit allen anderen? Stufe B wackelt dann ständig zwischen A und C? und C wird gleich entlassen, weil sowieso kein Potential? Oder wird das vom Unternehmen als notwendiges „übel“ betrachtet, das zeigt, dass auch die schlechteren Mitarbeiter/innen doch nicht gleich gehen müssen? Ist das alles nicht irgendwie ein Spiel, das gar nicht lustig klingt?

Was noch viel interessanter ist, ist  die Wirkkraft, die auf die Mitarbeiter/innen dadurch ausgeübt wird. Mentalpower. Das Schlagwort im HR-Bereich. Klasse! Insbesondere bei den steigenden Zahlen der Burnout-Fälle von erfolgreichen Mitarbeiter/innen.

Ist es nicht ein Widerspruch in sich? Ja, ich sehe hier eine tragische Wendung in unserer Gesellschaft.  Ellenbogenkampf, Ego-Trips, nun das auch noch. Nicht nur, dass ich jedes Jahr in die Stufe A gewählt werden „muss“, um nicht Angst zu haben, meinen Job zu verlieren bzw. in der Werteskala nach unten zu rutschen, sondern auch, dass ich befürchten muss, aufgrund einer Krankheit oder besonderen Umständen, die durchaus auch bei Umstrukturierungen oder Umsetzungen innerhalb des Unternehmens passieren können, einmal tatsächlich in die Stufe C zu rutschen und damit mein „Gesicht“ verliere und mit angrenzender Sicherheit gekündigt werde. Als im Grunde leistungs-und werteorientierte Mitarbeiterin wäre ich emotional ganz schön gebeutelt.

Würde ich das aushalten  oder würde ich sogar freiwillig kündigen? Ja, ja, ganz nach dem Motto: Liebe es, verändere es, verlasse es?!  Wenn ich es aushalte, was macht es mit mir auf lange Sicht?

Glauben Sie, ich sehe dies zu schwarz? Nun, dann schauen Sie doch mal in Ihrem eigenen Unternehmen,  wie Mitarbeiter/innen gefördert werden, die zeitweise oder auch über längere Zeit bereits erkennbar, Probleme mit ihrer eigenen Persönlichkeit und Professionalität (Auftritt, Kommunikation, Teamfähigkeit, Kern- bzw. Fachkompetenz) haben. Wird mit ihnen offen darüber gesprochen? Wird ihnen tatsächlich die Möglichkeit gegeben, sich zu ändern?  Wird ihnen dabei geholfen, ihre „Defizite“ aktiv anzugehen und nicht reaktiv abzuwarten, bis etwas passiert? Und was wird bei den Führungskräften selbst getan? Ach so, das ist „unantastbar“ oder wird einfach vorausgesetzt?!

Jeder Mensch ist anders und unsere Erfolgskriterien,  inklusive der Werte- und Leistungssysteme sollten dies berücksichtigen, denn letztendlich langfristig erfolgreich sind Unternehmen NUR, wenn ihr Personal UND ihre Geschäftsführung langfristig zufrieden und gesund, fachlich am Ball, kommunikativ geschult und in ihrer Persönlichkeit gestärkt sind.

 In Stufe A zu sein, ist keine Auszeichnung sondern ein Druckmittel, das die Leistung weiter erhöhen soll, egal zu welchem Preis für den Menschen! Mentalpower, Motivation und Begeisterung für das was ich tue, bekomme ich NICHT durch Einstufungen und Zertifikate.  Das ist meine Meinung! In diesem Sinne, fühlen Sie sich frei, Ihr Statement abzugeben!

Ich habe mich gegen die Klassifizierung von Personal entschieden. Und weil ich nicht gern gegen etwas bin, entscheide ich mich FÜR die bestmögliche Förderung ALLER Mitarbeiter/innen sowie Führungskräfte durch Trainings für ihre Persönlichkeit & ihre Professionalität.

Ich wünsche Ihnen, dass Sie –  auch in anderen Dingen -, Ihre Entscheidungen selbst treffen und dafür einstehen, denn so sind Sie nie fremdbestimmt und gestalten Ihr Leben selbst.  Jeder Mensch denkt und lebt anders. Welchen Massenmechanismen wir folgen, bestimmen wir selbst, wenn wir sie uns bewusst machen!

Wer selbst eine Wahl trifft, wählt die eigene Zufriedenheit.

Strahlende Grüße

Ihre

Noura Ben Hassine

Seminare – Coaching – Training nach meinem 5 Sterne-Konzept!

Soft Skills – Kommunikation – Persönlichkeitsbildung – Büroorganisation – Zeitmanagement

(Bildrecht: N. Ben Hassine / von Stefan Stutz)

Ein Kind, das keinen materiellen Wunsch hat!?

Wie motivieren Sie Ihr Kind, in der Schule gut zu sein?

Haben Sie sich ein Belohnungssystem ausgedacht oder sagen Sie sich: „Schule gehört nun einmal dazu wie Arbeit auch, das kann ich mir nicht aussuchen.“

Gerade jetzt zu Ostern  steigt der Konsum wieder einmal drastisch. Schön für die Geschäfte und ein Gewinn für alle.

Mir persönlich fällt auf, dass die Geschenke zu besonderen Anlässen wieder sehr materialistisch und immer anspruchsvoller sind.

Waren es früher ein paar Osterkörbe mit Schokolade und kleinen Überraschungen, „müssen“ es heute bei vielen Ipad, TV, Designer-Kleider usw. sein.

Kinder fordern und wissen ganz genau, was sie möchten. Haben Sie Ihr Kind gefragt, was es sich wünscht? Fällt Ihnen auf, dass es das gleiche wie die Freunde möchte oder es eng verbunden ist, mit dem was Sie ihm vorleben?

Natürlich, die Wünsche orientieren sich stark am Umfeld. In der Familie, in der Schule und in der Freizeit werden Kinder geprägt. Genauso wie wir Erwachsenen auch. Inwieweit lassen wir uns selbst denn treiben und mitreißen?

Als mir eine Kollegin heute erzählte, dass der größte Wunsch ihres Sohnes zu Ostern in Erfüllung geht, fragte ich sie, was das für ein Wunsch sei. Sie erzählte mir, dass ihr Sohn nun in die 5te Klasse gehe und sie mit ihm zu Beginn jeden Schuljahres eine Art Buch bastele, das nicht viel Seiten habe, aber sehr speziell und ganz nach der Fantasie des Kindes gestaltet würde.

In diesem Buch trägt der Sohn in Form von Bildern, von Beschreibungen oder Ideen, seine Wünsche und Hoffnungen für das nächste (Schul)-Jahr ein. Meine Kollegin meinte stolz, dass sich das „Buch“  inzwischen bei weitem erwachsener präsentiere als zu Anfang und sie schien sogar ein wenig wehmütig als sie mir die tollen Zeichnungen und bunten Bastelarbeiten im Buch der letzten Jahre beschrieb.

Wie finden Sie diese Idee? Ich war zuerst skeptisch und fragte die Mutter, ob ihr Sohn das wirklich noch freiwillig macht und er darin nun wohl eher materielle Wünsche einsetzen würde.

Sie sagte mir voller Freude, dass genau das nicht der Fall sei, dass ihr Sohn sehr viel Wert auf Zwischenmenschliches lege und dies wohl auch durch die intensive Kommunikation und Bildung einer eigenen Meinung, auf die auch ihr Mann sehr viel Wert lege, mit entstanden sei. Sie fügte ein wenig schüchtern hinzu, dass es vielleicht auch daran läge, dass sie ihr Kind ziemlich spät bekommen habe und deshalb selbst bereits weiter in der eigenen Entwicklung war und somit den Fokus ggf. auf andere Werte legte bei der Erziehung.

Ich war wirklich erstaunt zu erfahren, dass der größte Wunsch des Jungen war, seinen besten Freund mit in den Urlaub nehmen zu dürfen, damit er einen Spielkameraden habe.  Seine Mutter hatte ihm als das Buch fertig war, versprochen (nach Absprache mit den Eltern des Freundes), dass, wenn er und sein Freund einen besseren Notendurchschnitt schafften als vorher, der Freund gemeinsam mit ihnen in den Osterurlaub fahren dürfe.

Und ja, es hat geklappt, die Freunde haben sich mächtig angestrengt und sogar zusammen gelernt, mit dem Wissen, dass sie dafür die kompletten Osterferien zusammen verbringen dürfen – am Meer. Der Notendurchschnitt war sogar um eine ganze Note besser bei beiden!

Die Eltern haben Wort gehalten und nun geht es am Wochenende bereits los in den Urlaub - gemeinsam – und alle freuen sich ungemein! (Meine Kollegin verriet mir allerdings auch, dass sie, wenn ein Ziel nicht erreicht wird, erst abwägt, wie viel tatsächlich dafür getan wurde bzw. ob es keine andere Möglichkeit zu einem Zwischenziel gibt; danach aber konsequent die Abmachung umsetzt, also ihr Sohn das dann auch akzeptiert, wenn er etwas nicht bekommt). 

Ist das nicht ein schöner Brauch?

Über ein „Wünsche-Buch“ zu motivieren, zu loben, Spaß zu haben, die Kreativität zu steigern und nicht zuletzt zu belohnen und zu schenken – von Herzen gerne – von beiden Seiten.

Und dabei nebenbei einem Kind beizubringen, wie es Ziele erreichen kann, kritikfähig wird, klar zu formulieren und an die Erfüllung von Wünschen glauben lernt. Das nenne ich ein Vorbild sein und deshalb hat meine Kollegin auch gleich meinen Pin „Strahlendersonne“ als Auszeichnung bekommen ;-)

Ich wünsche Ihnen und Ihrer Familie ein fröhliches Osterfest!

Strahlende Frühlings-Grüße

Ihre Noura Ben Hassine

Copyright: Bild von Stefan Stutz / Eigentum Noura Ben Hassine

Keepsake oder Souvenir ?

Kennen Sie die wahre Bedeutung der beiden Wörter?

Hier die ERINNERUNG daran:

Keepsake = Erinnerungsstück  

 Souvenir = Andenken

Welches Wort ist Ihnen geläufiger, welches benutzen Sie selbst?

„Se souvenir“ bedeutet  „sich erinnern“. Ist ein Souvenir also  auch ein Erinnerungsstück? Für mich haben beide Wörter die gleiche Bedeutung, eines davon würde ich aber nie benutzen. Ein Andenken muss ja kein Souvenir sein? Ist ein Souvenir immer ein Reisemitbringsel und somit auch ein Andenken? Ist ein Keepsake immer ein materielles Teil (Stück)? Ist ein Andenken nicht auch ein Erinnerungsstück? Oder denken Sie bei Keepsake sofort an Bücher und Geschenke?

Keep smiling … Das kennen wir doch alle ;-)

Es geht um die Sprache, um unseren Wortschatz, um reale Kommunikation. Wir tauschen uns täglich aus. Mehr oder weniger unbewusst. Wie viele Wörter wir benutzen ist im Grunde sehr unterschiedlich. Es gibt darüber einige Studien;  so manche ist ziemlich umstritten.

Ich höre mich lieber in meinem Umfeld um.  Was geht Ihnen gerade durch den Kopf? Nicht nur im Berufsleben auch im Privatleben kommt es ständig zu  Missverständnissen, weil die jeweilige Interpretation der benutzten Wörter unterschiedlich ausfällt.

Wie wichtig ist es,  dass mein/e Gesprächspartner/in meine Wörter auch so aufnimmt, wie ich sie verstehe?

Wie oft hören Sie:

„Das habe ich nicht so gemeint“, „Hast du mir nicht zugehört“?

Wörter, die wir in unserem Alltag benutzen, haben ihre Geschichte in unserem Leben. Wir sind uns dessen wenig bewusst während wir reden. Wörter haben nicht nur eine gewisse Bedeutung, sie haben auch eine Schwingung, sie bewirken Emotionen in uns und lösen manchmal sogar sehr tief sitzende Verhaltensweisen aus.

Wenn wir also möchten, dass wir richtig verstanden werden, ist es wichtig, sicher zu sein, dass der/die Gesprächspartner/in unsere Wörter auf die Art und Weise versteht, wie wir sie verstehen.

Im gelebten Alltag kann ich aber doch nicht dauernd nachfragen: „Hast du mich auch richtig verstanden“?!  Das wäre zu kompliziert, nicht wahr?

Trotzdem, sich die Zeit dafür zu nehmen, zuzuhören und/oder nachzufragen, kann so manche Situation verändern bzw.  so manche Emotionen gar nicht erst entstehen lassen.

Prüfen Sie doch einmal in Ihrem Umfeld, ob wir nicht automatisch besser zuhören und kommunizieren bei Menschen, die uns interessieren oder bei denen wir die  „eine Wellenlänge“ spüren?!

Da bedarf es tatsächlich weniger Erklärungen und die Sprachebene ist auch ähnlich, nicht wahr?

Tip Top! Das genießen wir und zum Glück ist  ja noch unsere Ausstrahlung, unsere Gestik und unsere Mimik da. Unser Verhalten und unsere Stimmlage bewirken den Rest, und auch wenn es nur noch so von Fremdwörtern hagelt, kann uns das genaue Hinsehen helfen, aus so mancher stressigen bzw. anstrengenden Kommunikation doch noch das Beste zu machen!

Was ist aber, wenn die “Chemie” nicht so stimmig ist?

Ich werde nie den Tag vergessen, als ich vor vielen Jahren einer Kollegin im lockeren Ton zurief: „Hey, Madame, der Termin …“ Dieses kleine Wörtchen „Madame“ hat mich fast den Job gekostet, denn es wurde  zu einem Riesenthema und wurde vom Chef selbst aufgegriffen.

Na? Sind Sie schockiert oder wundern Sie sich nur?

Nun, in MEINEM ganz persönlichen Wörterbuch war nichts Verwerfliches daran, Madame zu sagen; im französischen (ich bin ja frankophone groß geworden) sowieso normal und in anderen Regionen Deutschlands auch nichts Schlimmes, ggf. noch eine Art kleine Rüge, wie „Fräulein, pass mal auf…“, die dahinter steckt (aber Achtung, auch das ist nicht erlaubt!).

Nun, ich habe mich aufklären lassen: Das Wort hatte noch einen ganz anderen Hintergrund! Es bezeichnet auch die Dame aus dem gewissen Milieu! Uff…. Ich selbst war Frauenbeauftragte!  Dieser Zusammenhang wäre mir im Traum nicht eingefallen aber für meine Kollegin war es eine Beleidigung höchsten Grades und sie wollte auch nicht einsehen, dass ich das Wort ganz anders benutzte bzw. verstand.

Was soll ich sagen, sie hatte eine Affinität zu diesem Wort, die die meisten nicht verstanden, aber es war so in Ihrem ganz persönlichen Wörterbuch.

War das nun ein Souvenir, ein Keepsake oder einfach nur eine Erinnerung, gar eine Erfahrung?!

Seien Sie also achtsam in Ihrer Kommunikation, ob mit 4.000 gesagten Wörtern  oder mit  20.000 pro Tag!  

Ich wünsche Ihnen noch einen wundervollen Frühlingstag!

Strahlende Grüße

Ihre

Noura

Ben Hassine

P.S.: Frühling – ein Wort, das Wachstum, Schaffenszeit, Licht und Laune hervorruft… bei Ihnen auch? ;-)

Bürostress macht uns krank

Stress im Büro gehört mit zu den ersten Gründen, warum Angestellte krank werden.

Liegt es an den Großraumbüros bzw. an der Raumgestaltung, an den schlechten Essensgewohnheiten, an mangelnder Bewegung, an der Informationsflut oder liegt es am Zwischenmenschlichen?

Was kommt noch hinzu? Ein weiterer Ansatz ist die mangelnde Büroorganisation und die fehlende Gestaltung der zur Verfügung stehenden Zeit.

Auch das Erkennen von Prioritäten wird zum unabdingbaren Tool, das man/frau beherrschen sollte.

Was fehlt noch? Schnelllesetechniken, Delegationserfahrung und klare Trennung der Aufgaben und Zuständigkeiten.

Oder liegt es einfach daran, dass die meisten unmotiviert und lustlos auf die Arbeit gehen….und somit an der eigenen Einstellung?!

Ein ausschlaggebendes Motivationskriterium ist die konkrete Vermittlung von dem, was erwartet wird und was man/frau selbst erwartet. Es geht nicht nur um Lob oder Anerkennung. Es geht auch um Sicherheit und Rückendeckung.

Gibt es zu viele Unsicherheiten, indem was wir in unserem Büroalltag tun bzw. zu tun haben?

Lässt man/frau uns zu wenig oder gar zu viel Freiraum zur Entscheidungsfindung, zur Übernahme von Verantwortung und zur Mitgestaltung?

Ein Rahmen, in dem man/frau sich sicher bewegen kann und genau weiß, welche Kompetenzen gefordert werden und welche Verantwortungen er/sie dafür trägt, ist erforderlich, um Leistung zu bekommen und zu bringen.

Einige Führungskräfte sagen gern: „Die Mitarbeiter sollten sich selbst besser motivieren können, schließlich werden sie für ihre Arbeit bezahlt; ich kann nicht auch noch Kindermädchen und Motivationscoach spielen.“ aber auch der/die Mitarbeiter/in sagt zu oft: „Wenn ich mitdenke, ist es falsch und wenn ich nicht denke auch; ich habe kaum Rückendeckung, warum sollte ich dann mehr tun und mich engagieren?“.

Geht es also doch um Engagement? Wann bringen Sie sich ein?

Wenn Sie Freude am Tun haben und genau wissen, was sie tun können, oder nicht?

Der Kreis schließt sich erst, wenn Professionalität, also das Fachwissen, und die Persönlichkeit, also das Menschliche und auch die Werte, stetig hinterfragt und aktiv angepasst werden.

Zum beruflichen Fachwissen gehört, dass Kriterien, die für eine Stelle notwendig sind, klar definiert sind – seitens des Vorgesetzten und seitens des Mitarbeiters aber auch gegenüber den Kollegen und Kolleginnen. Befugnisse, Freiheiten, Grenzen, Aufgaben sind zu definieren und schriftlich zu hinterlegen. Das gehört zum Vertrauensaufbau dazu.

Zur Persönlichkeit gehört, dass Kommunikation und zwischenmenschliche Entwicklungen aber auch Auftritt und Image offen und ehrlich besprochen werden können und auch ernst genommen werden.

Viele Konflikte im Büro liessen sich komplett vermeiden, wenn Konkurrenz-Denken und Profilierungsthemen unter Kollegen und Kolleginnen durch entsprechend klare Information und Kommunikation klar gestellt würden.

Gerade im Büro wird das oft vernachlässigt.“Die Administration ist nicht so wichtig wie die Produktion und der Verkauf; das muss einfach laufen, die sollen sich untereinander einigen“.

Aus Bürostress wird ganz schnell Bürostreik. Überforderung oder Unterforderung im fachlichen wie im persönlichen Bereich führen zum gleichen Punkt. Der/die Mitarbeiter/in meldet sich nicht mehr krank – auch aus Angst, den Job zu verlieren, der so unglücklich macht – und kommt mutlos, lustlos und gestresst an den Arbeitsplatz. Es folgen innere Kündigung, seelische Krankheiten und auch Burnout.

Konsequenzen hat das sowohl für den Erfolg des Unternehmens als auch für das Leben des Betroffenen.

Soweit muss es nicht kommen, wenn Sie das Gefühl haben, in einer Bürostress-Situation zu stecken, nehmen Sie sich einen Coach/Trainer, einen der am besten beides kann, also Ihre Professionalität mit Ihnen festigt UND Ihre Persönlichkeit stärkt :-)

Denn eines ist richtig: Ihre Einstellung und Ihre Motivation kommt von Ihnen selbst, aus Ihrem tiefsten Inneren. Sie sind der einzige Mensch, der bestimmen kann, wie Sie Ihr Leben erleben!

Strahlende Grüsse

Ihre

Noura Ben Hassine

Strahlendersonne.eu

P.S.: Habe diesen Artikel auf OnlinePresse.info veröffentlicht am 17.02.

Haben Sie den Mumm, ein Whistleblower zu sein?

Mein persönliches Unwort der Woche: „Whistleblowing“

Kurzdefinition: Wenn Mitarbeiter/Kollegen Missstände, illegales Handeln etc.  im Unternehmen anprangern oder aufdecken.

Es soll ein Trend sein, laut einem Artikel, den ich vor kurzem las. Er ist mir eine Reflexion hier im Blog wert.

Ich finde es immer wieder erstaunlich, dass wir unablässig englische Begriffe brauchen, um Dinge zu beschreiben, die wir genauso gut oder sogar noch besser in Deutsch erklären könnten. Vielleicht ist der Sinn darin zu finden, dass wir die Fremdwörter nachschlagen oder uns erklären lassen müssen. So wird das Interesse geweckt und dabei übersehen, dass es sich um Vorgänge handelt, die nicht neu sind; denen wir nur einen neuen Namen geben und damit das Thema neu beleben!

Hier geht es um Gewissen, um Pflichtbewusstsein, um Zivilcourage.

Dieses neue Unwort ”Whistleblowing”  (zumindest für mich) bestätigt meines Erachtens nur eines: Dass unser Wertesystem doch erheblich gelitten hat. Unser Sinn für Unrecht und unsere Unterstützung sowie Hilfe gegenüber Mitmenschen hat nachgelassen. In den Unternehmen hat Mobbing Hochkonjunktur – nach wie vor. In vielen Unternehmen sind gute Kommunikation und ein offenes sowie ehrliches Wort immer noch nicht möglich. Korruption und Bevorteilung von Einzelnen sind an der Tagesordnung. 

Oh ja, wir zeigen gerne mit dem Finger auf andere Menschen, andere Unternehmen, andere Länder etc. Was passiert aber in unserem direkten, kleinen Umfeld? Wenn wir etwas aufdecken, sind wir oft nichts anderes als ein/e “Petze/r”?! Erinnern Sie sich an die Erziehungsmuster Ihrer Kindheit! Die, die sich nicht einfügten und mitmachten, waren Aussenseiter!

Mischen wir uns ein, wenn wir etwas Unrechtes bemerken? Oft nicht! Warum nicht?! Ist Zivilcourage so schwierig? Es wird davon gesprochen, dass Mitarbeiter/Kollegen, die Missstände aufdecken, sogar ihre eigene Anstellung dabei riskieren. Klar, aus eigener Erfahrung weiß ich, dass so manches Wort gut überlegt werden sollte, bevor es gesagt wird.

Wer Veränderung möchte bzw. Verantwortung übernimmt für das, was er tut, geht auch so manches Mal einen ungemütlichen Weg.

Wie werden bei Ihnen im Unternehmen Missstände aufgedeckt, wie wird mit solchen umgegangen? Was sind überhaupt Missstände? Fängt es bei der Klo-Rolle an, die mitgenommen wird und hört es bei sexuellen Übergriffen auf? Es gibt wahnsinnig viele Zwischenstufen. Schauen Sie zu? Übernehmen Sie die Verantwortung oder überlassen Sie die Verantwortung den anderen, ggf. denen die ja schliesslich dafür bezahlt werden?!

Wir feiern die Zivilcourage und den Mut anderer und selbst stehen wir daneben und tun nichts. Unsere Helden bekommen Medaillen und werden  in den Medien als Stars gefeiert. Sicher, wenn ich mein eigenes Leben für ein anderes riskiere, dann ist das bewundernswert und selbstlos. Wenn ich im Unternehmen Unterschlagungen, Lügen, Missstände aufdecke, was ist es dann?!  Dann sind wir Unruhestifter oder Anschwärzer? Ist es nicht einfach unsere Pflicht einzugreifen? Und wenn wir es nicht tun, warum nicht?

Aus Angst… vor wem und vor was?! Schlecht dazustehen? Den Job zu verlieren? Vor Übergriffen von anderen Kollegen/Vorgesetzten? Haben wir wirklich so viel „Mafia-Potential“ in uns?! Wenn Sie als Mitarbeiter/in im Unternehmen feststellen, dass bestimmte Dinge nicht richtig funktionieren oder sogar ‚kriminelle‘ Dinge vor sich gehen, wie reagieren Sie darauf? Ist es nicht zu jeder Zeit, unsere Entscheidung, was wir mitmachen und was nicht? Ist es nicht auch eine Vorbildfunktion? Diese Werte können wir unseren Kindern und Mitmenschen weitergeben, auch im Kleinen Rahmen.

Ist es so schwer, eine Entscheidung zu treffen und sich dafür einzusetzen? Vielleicht sehe ich die Dinge zu idealistisch, ich setze mich dafür ein, weil es mir wichtig ist und ich finde, um folgende Lösungsansätze im Unternehmen umzusetzen, brauche ich noch nicht einmal soviel  Zivilcourage:

- Verbesserungsprozess, d.h. ich mache einen sachlichen Lösungsvorschlag, ggf. auch schriftlich und reiche ihn entsprechend bei meinem Chef ein. Durch neue Regelungen können „Versuchungen“ im Keim erstickt werden.

- Beweise für Anschuldigungen herbeiführen, d.h. bevor ich jemanden „verdächtige“ oder „beschuldige“, prüfe ich genau, ob es so ist. So manches direkte und persönliche Gespräch könnte dazu führen, dass  Missstände beigelegt werden könnten – sogar ohne Chef.

- Chef direkt informieren bzw. entsprechende Positionen (Betriebsrat, ggf. Polizei etc.); hier sollte ich mir überlegen, welche Konsequenzen ein „NICHT“handeln nach sich ziehen würde. Nicht nur für das Unternehmen sondern auch für mich selbst und meine Kollegen.

Immer kommen unsere ganz persönlichen Wertvorstellungen ins Spiel, unser Gerechtigkeitsgefühl, unser Mut, Dinge zu verändern und auch unsere Fähigkeit zu kommunizieren und unser Zugehörigkeitsgefühl innerhalb des Unternehmens. So manches Mal gibt uns eine Situation das Gefühl der Machtlosigkeit, denn wir sind nicht bereit, unser “bequemes Leben” für etwas aufzugeben, was uns zwar als Unrecht auffällt, aber ja doch so unglaublich oft auf der Welt passiert. Wir glauben uns in einer Ohnmacht gefangen und machen oft sogar eine längere Zeit mit.

Ganz provokant gefragt: Wie viel Unrecht dulden Sie in Ihrer Familie? Verschließen wir wissentlich die Augen vor Missständen? Wir wünschen uns alle eine bessere Welt, fangen wir doch bei uns selbst und unserem direkten Umfeld an! Verantwortung zu übernehmen, für das was ich tue und zulasse, gibt mir auch die Freiheit, mein Leben so zu leben, wie ich es für richtig erachte. Es gibt mir die Chance, glücklich und zufrieden zu sein, mit dem was ich lebe und mit dem was ich tue.

Fazit meiner Überlegungen zu dem angeblichen Trend „Whistleblowing“ ist, dass er der negativen Sicht unserer Wirtschaft, unserer Unternehmen und unserem gesellschaftlichen Leben ganz gut entspricht. Korruption, Misstrauen und Vorteilsdenken sind angesagt. Zu welchem Preis für uns selbst?

Es liegt an uns, wie wir diese Zeit angehen und wie wir mit Unstimmigkeiten, Ungerechtigkeiten und Gewalt umgehen. Meine Meinung ist, dass wir gute Kommunikation und eine klare und ehrliche Informationspolitik benötigen. Dazu ist das Zulassen von konstruktiver Kritik unabdingbar, zu jeder Zeit und egal von wem! Denn Kritik bringt uns weiter, wenn wir lernen, mit ihr richtig umzugehen! Sie hilft uns, Fehler zu korrigieren, unsere Werte wiederzufinden.

Motivieren und ermutigen Sie sich selbst,  Ihre Mitarbeiter, Kollegen und Freunde zu mehr Vertrauen und Offenheit, zu besserer Kommunikation und vermitteln Sie Werte in Ihrem Unternehmen , die wirklich stimmig sind, damit Ihre Mitarbeiter auch weiter positiv „strahlen“ können und Sie und Ihr Unternehmen einen guten Ruf behalten – fair und erfolgreich!

Zögern Sie nicht, Ihre Leitlinie zu ändern. Finden Sie heraus, wie Sie und Ihre Mitarbeiter zusammen optimal und fair agieren können!

Kommen Sie zu unserem Workshop „Welche Gefechte tragen Sie in Ihrem Berufs-Alltag aus?“ – nächster Termin: 03./04. März 2012 in Theley.

Eine strahlende Zeit für Sie!

Noura Ben Hassine

Strahlendersonne